Heimliche Briefe

Zoe nahm die Feder und tauchte sie in die goldfarbene Tinte für ihre Unterschrift. Der Brief auf ihrer Schreibunterlage war lang. Eigentlich sollten es nur ein paar Zeilen werden, doch nun lagen 5 Seiten engbeschriebenes Papier vor ihr. Mit elegantem Schwung setzte sie den Namen unter den Text, den ihr ihr Briefpartner Armand, der Geliebte, gegeben hatte. Luciana, die Geliebte.

Sie seufzte. Niemals hatte sie gedacht, dass es einen Mann geben könnte, der ihre Fantasie und ihren Geist so beflügelte und doch war es geschehen. Leicht pustete sie auf die trocknende Tinte.

Zoe öffnete eine der kleinen Schubladen ihres Sekretärs und entnahm ihr einen Briefumschlag. Seit sechs Wochen schrieb sie ihrem unbekannten Verehrer Briefe. Armand musste ganz in ihrer Nähe sein, sonst wäre es unmöglich gewesen jeden Tag einen Brief zu tauschen. Aus seinen Worten sprach eine Kenntnis ihrer Lebensumstände und sogar ihrer innigsten Gedanken.

Doch bis zu diesem Moment konnte sie seine Identität nicht aufdecken. Selbst nicht, als sie sich ganz in der Nähe ihres geheimen Briefkastens auf die Lauer legte.

Zoe faltete die Seiten und schob sie vorsichtig in den Umschlag. Sie erinnerte sich an den ersten Brief, den Armand ihr schrieb. Sie fand ihn auf ihrem Nachttisch, mit der Anweisung ihre Antwort in dem kleinen Vogelhaus an der 1000-jährigen Linde zu deponieren.

Nie hatte ein Mann so wunderbare Dinge an sie geschrieben. Er war eloquent, aus seinen Zeilen sprach Lebenserfahrung, Intelligenz und Humor. Jeder Tag erstrahlte im Glanz seiner zauberhaften Worte. Er hauchte ihrem tristen Alltagseinerlei Träume und Fantasien ein, die Zoe schon lange begraben glaubte. Seit ihre Eltern sie in die Einöde zu ihrer kranken Patentante geschickt hatten, von der sie sich einen großen Anteil eines riesigen Erbes erhofften, das Zoe für sie sichern sollte. Wer Armand auch wahr, er kannte ihr Unglück und ihre Traurigkeit.

Zoe verschloss den Umschlag, gab einen Tropfen Wachs auf die Spitze und drückte den Stempel in die Oberfläche. Der Abdruck ihres Anfangsbuchstaben L erschien in dem roten Siegelwachs. Sie hob den Brief an ihre Lippen und drückte einen Kuss auf das teure Papier. Morgen früh, bevor sie zu ihrer Tante gerufen wurde, würde sie den Brief zur Linde tragen.

Ihr Herz schlug heftig, bei dem Gedanken, welche süßen Geständnisse sie ihm gemacht und welche Wünsche sie an ihn gerichtet hatte. Zoe wünschte sich nichts sehnlicher, als seinen Mund auf ihrem Mund zu fühlen, seine starken Arme, die sie umfingen und seine Hände, die sie liebkosten. Aus allen Zeilen ihres Briefes sprach Sehnsucht und Verlangen und Zoe hoffte, er würde zu ihr kommen und ihr seine Zuneigung zeigen.

***

Zoe blickte sich kurz um, bevor sie die Hintertür schloss und durch den Küchengarten in den Park eilte. Nebel lag über dem Rasen, hing wie ein feuchtes Laken in der Luft. Die frühen Morgen- und die späten Nachstunden waren die einzigen Gelegenheiten, in denen Zoe sich frei bewegen konnte. In der übrigen Zeit musste sie ihrer Tante zur Verfügung stehen und ihre Launenhaftigkeit aushalten.

Die langen Arme der 1000jährigen Linde reichten bis auf den Hauptweg. Leichtfüßig, in freudiger Erwartung auf Armands Brief, überquerte Zoe den nassen Rasen und tauchte in die schützende Höhle der herabhängenden Lindekrone. Das Vogelhäuschen hing gerade so niedrig, dass Zoe es erreichen konnte, wenn sie sich auf die Zehenspitzen stellte. Sie öffnete das Türchen, das mit einem kleinen Haken geschlossen war. Ihr erwartungsvolles Lächeln verschwand, als sie es leer vorfand. Armand hatte nicht auf ihren letzten Brief geantwortet. Zoe stand da und starrte auf das Vogelhäuschen. Tausend beunruhigende Gedanken schossen ihr durch den Kopf.

Er hat mich nicht verlassen, versuchte sie sich zu beruhigen, es gibt keinen Grund dafür. Zoes Herz schlug bis zum Hals. Die Leidenschaft seiner Briefe hatte im Lauf der Zeit nicht nachgelassen, im Gegenteil, sie hatte, wie ihre, immer mehr zu genommen. Ihm muss etwas zugestoßen sein. Die Angst trieb ihr Tränen in die Augen. Vielleicht ist er nur verhindert, versuchte sie sich zu beruhigen. Morgen, dachte sie, morgen wird ein Brief da sein. Sie legte ihren Brief in den Innenraum und verschloss das Türchen wieder. Auf dem Weg ins Haus dachte sie immer wieder, morgen, morgen wird sein Brief da sein.

***

Zoe erwachte durch ein Geräusch. Mondlicht fiel in ihr Zimmer und malte Muster auf den Boden und ihr Bett. Scharf hoben sich die Schatten und Umrisse der Möbel gegen die Wände ab. Zoe hatte keine Angst. Sie kannte die Nachtgeräusche in alten Häusern. Da war es wieder. Ein kleines Rascheln. Normalerweise hätte Zoe es für Mäusegetrappel gehalten, aber dieses Knistern hörte sich wie das Rascheln von Kleidung an. Außerdem stieg ihr ein leichter würziger Duft in die Nase, den sie sehr gut kannte. Ihr Herzschlag beschleunigte sich.

»Hallo?«, fragte sie vorsichtig in die Dunkelheit, »wer ist da?«

»Armand«, antwortete ihr eine sanfte tiefe Stimme.

»Armand«, flüsterte sie und wollte nach den Zündhölzern greifen, »du bist zu mir gekommen.«

»Kein Licht«, sagt er, »bitte, es ist zu deinem Besten.«

Zoe zog die Hand zurück. Die Stimme kam ihr entfernt bekannt vor. Wo habe ich sie nur gehört, dachte sie. Ihre Augen gewöhnten sich an das Dunkel. Zoe erkannte eine hochgewachsene Gestalt ganz in der Nähe. Das Gesicht verdeckte eine dunkle Kapuze.

Armand kam langsam näher.

»Dreh dich um, bitte, ich möchte nicht, dass du mein Gesicht siehst«, sagte er sanft.

»Warum?«, fragte Zoe und ihre Stimme zitterte vor Aufregung.

»Vertraust du mir?«

»Ja«, flüsterte Zoe.

»Dann lass es diesmal so sein. Bald wirst du mich erkennen.«

Zoe drehte sich um. Vorsichtig legte Armand ihr ein Tuch über die Augen und band es an ihrem Hinterkopf zusammen.

»Versprich mir, dass du es nicht abnimmst«, sagte er leise.

Sein warmer Atem strich über ihren Hals. Ein Schauer rann ihr über den Körper. Zoe spürte, wie sich die Matratze absenkte, als Armand sich auf das Bett setzte.

»Ich habe deinen Brief vermisst«, sagte sie leise.

Sacht legte er ihr die Hände auf die schmalen Schultern. Zoe hielt den Atem an. Armand streifte das seidene Nachthemd von ihren Schultern. Als der dünne Stoff über Zoes feste Brüste rutschte, streifte er ihre harten Knospen.

»Ich weiß«, sagte er, beugte sich vor und küsste ihre Schulter, was einen weiteren Schauer über ihre Haut jagte, »ich bin hier, um mich zu entschuldigen und dir zu zeigen, wie ernst ich es meine.«

Armand umfing sie von hinten. Zoe fühlte den weichen Stoff seiner Kleidung auf ihrer nackten Haut. Sie drückte sich gegen ihn und legte den Kopf gegen seine Schulter. Armand strich ihr Haar zur Seite und legte ihren Hals frei. Er küsste ihren Hals, die Schultern, schob seine Hände von ihren Hüften aufwärts zu ihren Brüsten und umfingen sie mit sanftem Griff. Zoe stöhnte unwillkürlich auf, als er mit Daumen und Zeigefinger ihre harten Knospen zupfte und zwirbelte. Immer wieder küsste Armand sie. Ihr Körper wurde weich und nachgiebig unter seinen Liebkosungen. Sie spürte ein heißes, erregendes Gefühl in ihrem Unterleib und presste die Beine zusammen, um das lustvolle Gefühl zwischen ihren Schenkeln zu steigern.

So fühlt es sich also an, wenn ein Mann mich auf diese Weise berührt, ging es ihr durch den Kopf. Zoe seufzte, drückte sich fest gegen Armands Körper. Seine Hände wanderten von ihren Brüsten, zu ihrem Bauch hinab und streiften den zarten Flaum über ihrer feuchten Spalte.

Zoe öffnete instinktiv ihre Schenkel. Sie erinnerte sich an eine Szene des verbotenen Buches. Der Mann hatte unerhörte Dinge getan und die Frau war in Ekstase vergangen. Die Zeichnungen waren mehr als eindeutig.

»Ich sollte gehen«, Armands Stimme klang rau.

»Nein. Bitte, geh nicht«, wisperte Zoe, umfasste seine Handgelenke, damit er seine Hände nicht wegziehen konnte.

»Das ist nicht schicklich«, sagte er.

Zoe lachte leise.

»Nichts von dem, was wir tun ist schicklich«, sagte sie, »es mag sein, dass du mich für unwissend hältst, aber ich habe in den verbotenen Büchern gelesen.«

Diesmal lachte Armand. Es kam ihr bekannt vor. Zoe fühlte, wie der weiche Stoff seiner Kleidung über ihren Rücken rieb. Sie hätte gerne seinen nackten Körper auf ihrem gefühlt.

»Wenn wir das tun, was in dem verbotenen Buch steht, gibt es kein Zurück mehr!«, sagte er eindringlich. »Du bist dann eine Frau«, er räusperte sich, »meine Frau.«

»Nachdem ich deinen ersten Brief las und ihn beantwortete, gab es kein Zurück mehr«, erwiderte Zoe ohne Scheu, »nie hat mich jemand so verstanden, wie du. Meine Gefühle, meine Sehnsüchte und Träume. Mein Herz gehört dir, warum nicht auch mein Körper?«

»Ich habe gehofft, dass es so sein würde«, Armand küsste ihren Hals, »du hast auch mein Herz und meine Gedanken gefangen.«

Er bog ihren Kopf zurück und küsste sie gefühlvoll. Ein Kribbeln sprang von ihren Lippen in ihre Kehle und rann bis in ihren Unterleib hinab. Ihr Griff um seine Handgelenke verstärkte sich und seine Fingerkuppen bohrten sich in das weiche Fleisch ihrer Schenkel. Zoe stöhnte, drückte sich gegen ihn und spreizte ihre Beine noch ein bisschen weiter, für seine Finger.

Als Armand sich von ihr lösen wollte, versuchte sie ihn festzuhalten, aber er beruhigte sie.

»Ich gehe nicht fort«, er drückte sie sanft in die Kissen. »Ich will dich Haut an Haut spüren.«

Zoe entspannte sich. Sie hörte, wie Kleidung raschelte und zu Boden fiel. Sie rutschte nervös hin und her, konnte es kaum abwarten, bis Armand sich endlich zu ihr legte. Er zog sie fest in seine Arme, ihre Wange lag gegen seine nackte Brust gedrückt. Zoe konnte seinen Herzschlag hören.

»Bitte küss mich«, flüsterte sie.

Armand legte ihr einen Finger unter das Kinn und hob ihr Gesicht zu sich empor. Zart berührte er ihren Mund mit seinen Lippen, schickte seine Hände auf Wanderschaft. Mit sanftem Druck öffnet er ihre Lippen mit der Zunge, erkundete ihre warme Mundhöhle. Zoe ließ sich auf das sinnliche Spiel ein und erwiderte seine Annäherung. Sie schmiegte sich eng an seinen sehnigen kräftigen Körper. Ihre harten Brustknospen drückten sich gegen seine behaarte Brust.

Armands Hände lagen auf Zoes wohlgeformten Pobacken und zog ihr Becken gegen seine Lenden. Seine Erektion drückte sich begehrlich gegen ihren Bauch. Seine Atmung beschleunigte sich und sein Mund wurde fordernder. Mit einer halben Drehung rollte er Zoe auf den Rücken. Er presste sie mit seinem Gewicht in die Kissen. Immer wilder wurde ihr Zungenspiel. Zoe wand sich unter seinem Körper. Sie fühlte, die Feuchtigkeit aus ihrer Spalte fließen.

Armand löste sich von ihr, glitt an ihrem Körper hinab bis zu ihren Schenkeln.

Zoes Finger krallten sich in die Kissen. Sie ahnte, was er tun würde. Auf einem der Bilder in dem verbotenen Buch hatte sie es gesehen. Zoe winkelte die Beine an und öffnete ihre Schenkel.

Armand roch den betörend süßen Liebessaft, der ihre weichen Löckchen benetzte. Das Wasser lief ihm im Mund zusammen. Er musste sie haben, sie schmecken.

Zoe stöhnte vor Lust und gespannter Erwartung. Armand spreizte ihre Schamlippen und leckte zart mit der Zunge über die kleine Perle am Ende ihrer Spalte. Zoe stieß einen kleinen Schrei aus. Ihre Fußsohlen und ihr Po drückten sich in die Matratze.

Armand zupfte mit den Lippen an ihren empfindlichen inneren Schamlippen, leckte mit der Zungenspitze erst sacht, dann fest über ihre Spalte, bis zur Perle hinauf. Zoe stöhnte und wand sich. Armand hielt ihr Becken fest. Immer enger zog er den Kreis der Begierde um ihre Perle, die hart wie ein kleiner Kiesel unter seine Zungenspitze tanzte. Er streckte eine Hand aus, knete eine Brust und rollte die Knospe zwischen den Fingern.

Zoe zerfloss unter seinen Liebkosungen. Hin und hergeworfen zwischen weich und hart, wand sie sich unter seiner Zunge und seinen Händen. Armand schloss seine Lippen um ihre Perle und sog vorsichtig, gleichzeitig drang er mit einem Finger ihre nasse Spalte. Zoe drängte ihren Schoss seiner Hand entgegen. Rhythmisch bewegte er sie vor und zurück, und umkreiste mit der Zunge die harte Perle.

Zoes Atem flog, in ihrem Bauch zog sich ein heißer Punkt zusammen, der nach Ausdehnung schrie, ihre Möse floss über, es roch nach Sex und Begierde. Zoes Gedanken zerflossen. Es existierte nichts mehr. Nur Armand und sie. Seine Hände, seine Zunge, sein Körper, der ihren beherrschte.

Ein weiterer Stoß seines Fingers. Der brennende Punkt in Zoes Bauch zersprang. Die Erregung pulste durch ihren ganzen Körper, floss durch ihre Adern und erfüllte ihren Kopf mit Lichtblitzen. Ihre inneren Muskeln umschlangen Armands Finger. Zoe stöhnte, wand sich.

Armand richtete sich auf, kam über sie. Behutsam schob er seinen steifen Schwanz ein Stück in ihre nasse Spalte, er wusste, es würde weh tun. Ein Stich in ihrem Unterleib. Armand beugte sich vor, küsste sie leidenschaftlich, zog seinen Schwanz etwas zurück, dann stieß er fest zu. Zoes Finger krallten sich in seine Schultern, ihr Lippen saugten sich an seinem Mund fest. Ein kurzer Schmerz zuckte durch ihren Körper. Armand stieß erneut zu.

Ihre Möse war fest und doch nachgiebig. Sie schloss sich erregend eng um seinen Schwanz. Immer wieder bewegte er sich vor und zurück, schnell, langsamer, schnell, langsamer. Schweiß bildete sich auf seinem Nacken.

Er genoss es, dass ihre erwachende Möse seinen Schwanz so fest umschlossen hielt. Ihr kehliges Stöhnen, der ekstatische Ausdruck auf Zoes Gesicht, der halbgeöffnete Mund, die bebenden Nasenflügel spornten ihn weiter an. Sie fügten sich perfekt ineinander.

Armand beugte sich vor, presste seinen Mund auf Zoes Lippen. Sie biss ihn vor Erregung in die Lippe. Armand stöhnte tief aus dem Bauch heraus und spritzte seinen heißen Saft in ihre Spalte.

Zoe schlang die Beine um seine Hüften. Armand sank befriedigt über ihr zusammen. Sie fühlte seinen fliegenden Atem auf ihrer Haut. Sacht zog er sich aus ihr zurück.

»Nein«, flüsterte sie, »bleib noch bei mir.«

Armand lachte leise. Zog sie fest in seine Arme.

»Wenn du das verbotene Buch gelesen hast, weißt du, dass man mehr als einmal in einer Nacht Liebe machen kann«, seine verführerische Stimme jagte ihr einen Schauer über den Rücken.

Sie wusste nun, wo sie sie gehört hatte. Aus dem Nebenzimmer, wenn der Notar ihrer Patentante einen Besuch abstatte. Er küsste Zoe jedes Mal die Hand und sah ihr tief in die Augen. Sein Name war Jean de la Roche.

»Ja«, erwiderte sie leise.

Zoe streckte sich, küsste ihn etwas verunglückt halb auf den Mund. Sie dachte an das Bild, in der die Frau auf allen vieren war und der Mann, der hinter ihr kniete, seinen Phallus zwischen ihre Pobacken gleiten ließ.

Armand wunderte sich, dass Zoe nicht mehr den Wunsch äußerte, das Tuch zu entfernen, um ihn anzusehen.

***

Es war in ihrer Hochzeitsnacht, als Zoe Armand gestand, dass sie ihn schon in dieser ersten Nacht erkannt hatte.

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Der goldene Schuss

Ich streife durch die Nacht. Ein Sexjunkie auf der Suche nach dem goldenen Schuss. Gerade erst im Singlechat schriebst du:

»Ich will dich jetzt!«

»Dann lass es uns tun.«

»Wo?«

»Im Park, am Denkmal.«

»Ich werde da sein. Woran erkenne ich dich?«

»Ich trage einen Trenchcoat und du?«

»Lederjacke.«

»In einer Stunde.«

»Ja.«

Mein Herz rast. Bin auf Entzug. Wer bist du? Wie werde ich deinen Schwanz in meiner Möse fühlen? Ich weiß fast nichts von dir. Nur das Übliche: Haarfarbe, Augenfarbe, Alter, Größe. Nichts, dass einen Menschen wirklich erkennbar, denkbar, fühlbar macht. Und doch werde ich dich gleich treffen und »ES« mit dir treiben.

Die Aussicht auf den ultimativen Kick treibt mich vorwärts. Fremde Hände, die mich streicheln, ein fremder Schwanz, der mich fickt. Sex im freien Fall. Adrenalin pur. Meine Haut brennt vor Verlangen. Meine Möse will endlich wieder einen Schuss von dem Stoff, aus dem die feuchten Träume sind. Ich kann ihre Gier riechen. Schmecke ihren Hunger bis in die letzte Zelle.

Das Denkmal ist ein kraftstrotzender Neptun. Schäumende  Fontänen füllen sein Becken. Er packt eine riesige Schlange am Kopf. Sie schlingt sich im Todeskampf um sein linkes Bein. Der Marmor ist kühl und glatt. Ich öffne meinen Trenchcoat und presse meinen überhitzten Körper gegen den polierten kalten Stein. Fühle die zarte schwarze Spitze auf meiner Haut. Ein Hauch von Nichts für deine blauen Augen.

Bei dem Gedanken läuft mir ein Schweißtropfen zwischen den Brüsten hinab und verläuft sich in meinem Nabel. Ich spreize meine Beine, reibe meine Möse auf Neptuns schlüpfriger Marmorhaut. Tropfen der Lust benetzen den gleichgültigen Meergott. Steig aus deinem Becken und werde Mann für mich. Gebe dir mein Opfer. Einen Ozean aus salzig-süßem Nass für dich, du schöner Göttermann.

»Bleib so!«

Deine raue Stimme duldet keinen Widerspruch. Endlich bist du da! Dein fester starker Körper drängt sich an mich. Weiche Lippen gleiten über meinen Hals. Gebieterische Hände schieben den Mantel zur Seite, streichen über die sündhaft teuren Seidenstrümpfe, bis hin zu dem süßen Stück nacktem Schenkel an der Pforte der Lust. Dein göttlicher Speer presst sich gegen meinen Po, treibt sich hart und heiß zwischen meine prallen Backen. Unnachgiebig sucht er seinen Weg. Deine geschickten Hände packen meinen Po, mit einem Knie drängst du meine Beine weit auseinander, öffnest meine Auster für deinen Schwanz.

Männlich herber Duft flutet meine Gedanken. Meine Möse fließt in Strömen. Deine Finger finden meinen Schatz, prüfen ihn mit gewandtem Griff. Komm, nimm die Perle, roll sie zwischen deinen Fingerspitzen. Spüre ihre harte Schale. Tief baden deine Finger in meinem Fluss. Füllen meine Leere. Ja, mehr, mehr. Lass nicht nach. Ich tanze in deinem Rhythmus auf und ab. Gleitest meiner Spalte auf den Grund. Sie ist hemmungslos geil für deinen Schaft.

Der Angriff erfolgt überraschend. Deine Hand greift meinen Nacken, drückt mich dominant nach vorn. Ich schweige. Meine Andacht findet im Stillen statt. Meine Möse ist offen. Rot und gierig schmatzen ihre schwellenden Lippen. Tauch nach ihrer Kostbarkeit.

Leck mich, trink mich. Das ist mein Gebet. Du lässt dich nicht lange bitten. Nimmst von meiner Gabe. Leck mich, trink mich. Perlenspiele. Deine Finger geben den Takt vor. Leck mich, trink mich. Folge dir gehorsam. Gibst auch mir zu kosten. Leck mich, trink mich. Immer wieder. Leck mich, trink mich.

Komm, erlöse mich. Gib mir deinen Schuss. Du erhörst mein Flehen. Dein harter Schwanz in meinem glitschigen Schrein. Will deine Reliquie mit meinen Tränen salben. Oh, Gott Neptun lass das Wasser nie versiegen. Stoß den Speer tief in meinen Fluss. Schrei und Stoß. Zug um Zug. Reib mich, zermahl mich, zerreiß mich. Ich will auf Knien um Gnade betteln, vor deinem Phallus beten, bis du mir deinen Segen gibst. Stoß deinen Marmorschwanz in meine schamlose Auster. Alleinlebend aus ungezügelter wollüstiger Gier, schnappt sie nach deinen prallen Schwanz und saugt ihn aus, bis du deine schäumenden Lustfontänen in meinem Becken verschwendest.

Er ist fort. Entleerte Lust auf kaltem Stein. Unser Muschelcocktail verschüttet auf Neptuns Altar. Schlürfe ihn auf Ex. Wer weiß, wann ich wieder so etwas Gutes bekomme. Betrunken verlasse ich den Mann vom Meer. Bin durchtränkt von der Droge Geilheit und schon wieder auf der Jagd nach dem Stoff, der meinem unersättlichen Körper und meinem fiebrigen Geist einen neuen härteren Trip verpasst.

Erinnerst du dich?

Erinnerst du dich an den Abend, als ich dir meine erste erotische Geschichte vorlas? Bestimmt. Immerhin war es einer deiner Wünsche, dass ich mir die Möse glattrasiere, dich mit Straps und Strümpfen und High Heels verführe, obwohl ich nicht besonders darauf stehe und du diese Accessoires nicht brauchst, um mich begehrenswert zu finden. Oft reicht ein sehnsüchtiger Blick, ein zärtliches Flüstern oder eine Berührung und wir könnten sofort übereinander herfallen.

Doch es war der Jahrestag unserer ersten Begegnung, wenn man dies so nennen kann. Es war ein geschäftliches Telefonat. Mir gefiel deine unglaubliche sexy Stimme und ich machte dir ein Kompliment. Du lachtest. Danach verlangtest du immer mit mir zu sprechen, wenn es um wichtige Sachen ging. Als wir uns dann das erste Mal real trafen, waren kaum Worte nötig, und ein Schritt führte zum anderen.

Ich wusste, dass du Geschichten liebst, so wie ich – mit einem erotischen Touch und ein bisschen mehr. Einen anregenden Tagtraum und eine wilde Fantasie zur Inspiration. So wollte ich dir damals eine meiner Fantasien schenken. Mit meinen eigenen Worten streicheln, dein Kopfkino auf Touren bringen, dich so verrückt zu machen, dass du mir die unbequemen Dessous vom Leib zu reißt und deine Lust an mir stillen willst.

Diese erste Geschichte, die von uns beiden handelt, liebst du heiß und innig und verwahrst sie in deiner Schreibtischschublade, gleich oben links.

Es brauchte etwas Vorbereitung, mich für das Schreiben der Geschichte und die private Lesung, die du nicht vergessen solltest, in Stimmung zu bringen. Davon weißt du nichts, darum erzähle ich es dir heute.

Ich duschte ausgiebig, rasierte Möse und Beine. Es war ungewohnt so glatt und beinahe jungfräulich zu sein. Ich hatte mir eine sanft duftende Lotion gekauft, cremte mich ausgiebig ein. Es fühlte sich interessant an, direkten Zugang zu meiner Vagina zu haben, die äußeren schützen Lippen, darunter die ruhende Perle und die zarten inneren Schamlippen.

Ich wollte sehen, was du sehen würdest. Also holte ich mir einen Spiegel, setzte mich auf den Rand der Badewanne, spreizte die Schenkel und betrachtete mich. Behutsam legte ich die Hand zwischen die Beine. Ich schloss die Augen, stellte mir vor, es wäre deine Hand. Mein Atem ging schneller. Wenn es dich betrifft, bin ich ungestüm Feuer und Flamme. Ich tat, was du tust, massierte meine Schamlippen, glitt mit den Fingern tiefer in die Spalte, umkreiste sacht die Perle, die nun, längst in Unruhe versetzt, prall heraustrat und nach mehr gierte.

Ich fühlte die ansteigende Erregung, zog ein Bein an und stellte den Fuß auf den Rand der Wanne. Weit offen für dich. Ich konnte meinen Saft riechen, schob einen Finger tief in das enge Loch, fühlte die Hitze und die Nässe in mir. Wie sehr würdest du den Anblick genießen, dachte ich. Mich so willig, nass und bereit für dich vorzufinden. Doch ich durfte meiner Lust noch nicht nachgeben. Seufzend unterbrach ich meine sinnliche Betrachtung und kleidete mich in die kostbaren Wäscheteilchen.

Mein Anblick im Spiegel, die zarten Seidenstrümpfe und die Spitzendessous auf der Haut, die meinen Körper umschmeichelten und mir das Gefühl gaben hinreißend und schön zu sein, ließen mich, mich selbst in ganz anderem Licht erscheinen. Plötzlich war ich eine begehrenswerte Frau, nicht mehr das brave Mädchen von nebenan. Im Grunde meines Herzens war ich das nie, konnte es aber nach außen nicht zeigen. Der Gedanke, was du sagen, wie du mich anschauen würdest, löste Herzflattern bei mir aus.

Andererseits bist du der Grund, warum ich meine Hemmungen fallen lassen und mich völlig hingeben kann. Durch dich und deine Lust an mir, kann ich wollüstig, wild, unersättlich und verrucht sein.

Mit diesem neuen Gefühl des Selbstbewusstseins und der aufreizenden unerfüllten Lust in meinem Körper setzte ich mich an den PC und schrieb die erste Geschichte für dich.

Meine Sinne waren empfangsbereit. Ich konnte unsere vermischten Säfte riechen, die Wärme und den Schweiß auf unserer Haut fühlen, dein tiefes Stöhnen hören, den ersten süßen Lusttropfens auf meiner Zunge schmecken, deinen dunklen Blick sehen, wenn du deinen Schwanz in meine Möse stößt.

Die Worte flossen heraus, wie mein Saft, der den Spitzenslip einnässte. Mit jeder Zeile verstärkte sich die Erregung in meinem Unterleib. Hättest du in diesem Moment hinter mir gestanden, meinen Hals geküsst, die Hände auf meine Brüste geschoben, meine harten Nippel massiert, ich wäre sofort gekommen. So blieb mir nur eins, Füße und Po stillhalten, Hände auf die Tasten und abwarten, wie dir meine Fantasie gefällt. Ich wollte, dass du mich kommen lässt und das hast du dann in dieser Nacht auch mehrmals getan.

Deine Reaktion auf meine Überraschung war sensationell und so folgten im Lauf der Zeit viele weitere Geschichten und Lesungen, die uns beiden so viel Freude machen. Es ist wie in einer Spirale. Einmal angeschubst dreht sie sich auf und auf, gleitet hinab, um sich erneut aufzuschrauben. Ein Perpetuum mobile der Lust, angetrieben durch unsere Fantasien und die Lust am Spiel.

Du bist heute noch genauso begeistert, wenn du weißt, dass ich dir eine neue Geschichte präsentieren werde, wie an diesem Premierenabend, als ich dir als Femme Fatal die Wohnungstür öffnete. Ich erinnere mich, dass du Luft holtest, einen leisen Pfiff ausstießest und sagtest:

»Wow, du siehst heiß aus! Dreh dich mal.«

Ich tat es und genoss es, weil ich wusste, dass es dir gefiel. Das nahm mir den Rest Unsicherheit und ich konnte das schamlose Weib sein, das dich zu einer zügellosen Nacht verführte. Das machte mich unglaublich an.

Du strecktest die Hand aus, wolltest mich küssen. Ich sehnte mich danach, wollte dich mehr als alles andere, doch ich hätte dir die Geschichte nicht mehr vorlesen können, weil wir es direkt im Flur getrieben hätten.

»Nein, Liebster«, sagte ich bestimmt, »erst möchte ich dir eine Geschichte vorlesen. Meine Geschichte.«

Ich sah das Leuchten in deinen Augen. Ein Lächeln umspielte deine Lippen. Du ahntest wohl schon, dass es keine gewöhnliche Geschichte werden würde. Ich dirigierte dich ins Schlafzimmer.

»Soll ich mich ausziehen?«, fragtest du.

»Wie du möchtest«, erwiderte ich kokett.

Es dauerte keine dreißig Sekunden und du lagst nur noch mit Boxershorts bekleidet auf den Kissen. Du stütztest den Kopf auf die Hand und sahst mich erwartungsvoll an.

»Es gibt eine Regel«, sagte ich und schmunzelte, als ich deinen fragenden Blick sah, »du darfst mich nicht berühren, bis ich fertig gelesen habe.«

Ein breites Grinsen legte sich auf deine schönen Gesichtszüge.

»Ich weiß nicht, ob das klappt. Er kann es nämlich kaum aushalten, dass ich dich aus deinem schwarzen Nichts pelle und ihn in deine glitschige Spalte stoße.«

Dabei zeigtest du auf die Beule in deinen Shorts. Ich musste lachen.

»Das habe ich mir schon gedacht, aber versuch es bitte.«

Du nicktest und das Funkeln in deinem Blick zeigte mir, wie sehr du mich begehrtest.

An diesem Abend unserer ersten Lesung, legte ich mich neben dich, drehte dir den Rücken zu und begann zu lesen. Ich befürchtete, meine Stimme würde versagen, wenn ich dir offenbarte, was mich umtrieb und ich dabei deinem Blick ausgesetzt war. Anfangs flog meine Stimme durch die Zeilen, aber nach der ersten Seite lass ich ruhiger. Immerhin solltest du das Szenario, das ich aufgebaut hatte, genießen.

Du rutschtest soweit an mich heran, dass ich deinen Atem auf meinem Hals und meinem Nacken spüren konnte. Meine Brüste zogen sich zusammen und die harten Nippel drückten gegen die Spitze des BHs. Die Lust floss von dort direkt in meine Perle. Ich hielt kurz inne, wollte dich ermahnen, aber du flüstertest in mein Ohr:

»Ich berühre dich nicht«, ich hörte das verführerische Lächeln in deiner Stimme, »für meinen heißen Atem kann ich nichts, das ist deine Schuld, wenn du mich so aufgeilst.«

Natürlich hast du es absichtlich getan. Du weißt, welche Wirkung deine Gegenwart auf mich hat, und die ganz speziellen Feinheiten meiner Lust sind ein offenes Buch für dich. Du liebst es mich mit diesem Wissen in den Wahnsinn zu treiben und meine Lust anzuzünden, bis ich dich anflehe, mir Befriedigung zu verschaffen.

Heute ist das anderes, wenn ich dir vorlese. Ich schaue dir zwischendurch oft in die Augen. Erfreue mich an deiner offensichtlichen Erregung, deinem beschleunigten Atem. Um der Lesung noch eine quälend süße Note zu verleihen, streichele ich dich an deinen empfindlichen Stellen. Das Verbot mich zu berühren existiert nicht mehr, aber wie damals hauchst du nur deinen heißen Atem auf meine Haut, streichst höchstens mit den Fingersitzen über meinen Hals und Schultern. Diese kleine Distanz schaukelt den Moment, in dem die Geschichte zu Ende ist und du meine Fiktion in die Wirklichkeit hebst rasant in die Höhe.

Dann nimmst du mir die Blätter aus der Hand, schaust mich mit deinem »ich-will-dich-jetzt-sofort-Blick« an, packst mich, drückst mich in die Kissen. Ich fühle deine Erektion auf meinem Bauch, dein Gewicht auf mir, du küsst mich so intensiv, als wäre es unsere erste Nacht und zündest ein Feuerwerk in meinem Körper.

Dann ist alles Gefühl, Begehren, aufreizende Lust, Hitze und Nässe. Deine Hände, dein Mund, dein Körper nehmen mich in Besitz, erfüllen mich mit dir. Dein schöner Schwanz durchdringt meine überfließende Möse, prägt meinem Körper deine Härte, deine Tiefe, deinen Rhythmus ein. Nichts anderes hat Bedeutung. Unsere Lust löscht alles aus, was uns beschweren könnte.

Wie Ikarus fliegen wir in unserem Rausch so hoch hinaus, dass die Sonne uns die Flügel versengt. Doch während er abstürzte, hältst du mich fest und drehst dich mit mir in der Lustspirale wieder in unseren Himmel hinauf.

»Erinnerst du dich an den Abend, als ich dir meine erste erotische Geschichte vorlas?«, sage ich mit verführerischem Klang in der Stimme.

Du drehst dich um und lächelst wissend.

»Wie könnte ich das je vergessen?«

Ich schmunzele, drehe mich um und gehe dir voran ins Schlafzimmer.

Das rote Shirt

»Hallo mein Schatz.«

»Hallo Liebling, wie geht es dir? Bist du im Hotel.«

Es tat gut Aarons Stimme zu hören. Sie war es, die mich verführte, ehe ich ihn das erste Mal zu Gesicht bekam und sie tat es nach fünf Jahren immer noch. Ich streckte mich auf meinem Bett aus und stellte mir vor, er läge neben mir.

»Ja, endlich. Der Tag war echt anstrengend. Keiner ist mit irgendwas einverstanden.«

»Also alles wie immer.«

Ich lächelte. Aaron liebte die Herausforderung, am Ende würde er sein Ziel erreichen. So, wie er mich für sich erobert hatte.

»Ja. Wo bist du?«

»Rate.«

»Im Schlafzimmer.«

»Stimmt. Und was habe ich an?«, fragte ich mit kokettem Unterton.

»Nichts.«

»Nicht ganz, ich trage das rote Shirt.«

»Das rote Shirt mit den kleinen verschiedenen Knöpfchen.«

»Genau das.«

Es war im Grunde kein besonderes Shirt. Rot, mit langen Ärmeln. Allerdings hatte es eine Knopfleiste, die bis zwischen die Brüste reichte. Ich trug es bei unserem ersten Treffen und wusste um seine aphrodisische Wirkung. Aaron machte mir ein Kompliment, als ich meine Jacke auszog: »Rot steht dir«, und er hatte es nicht beim Anschauen belassen.

»Ohoh, du weißt, dass du mir jetzt ein Foto schicken musst. Und ich hoffe, dass du ein paar Knöpfe aufgemacht hast.«

Ich lachte. Wenn ich Aarons Kopfkino anregen wollte, dann reichte es das rote Shirt zu erwähnen.

»Moment. Ich schicke dir eins.«

Ich schaltete den Fotoapparat am Handy ein, machte ein Selfie mit rotem Shirt und drei offenen Knöpfen, die einen kleinen Einblick gewährten und schickte es ihm.

»Sehr schön! Ich liebe es, wenn du es trägst. Das erinnert mich immer an unser erstes Mal.«

Ich hörte sein Seufzen am anderen Ende der Leitung und konnte mir sehr gut vorstellen, woran er dachte. Es war eine unglaublich heiße Nacht gewesen. Wir kannten uns schon eine Weile, bevor wir uns das erste Mal zu einem Date trafen.

»Weißt du noch, das Essen bei Mario?«

Ich schmunzelte. Als könnte ich das vergessen. Wir saßen uns gegenüber und sahen uns während des Essens tief in die Augen. Ich konnte mich nicht einmal daran erinnern, was ich an diesem Abend gegessen hatte, nur an Aarons begehrlichen Blick und die feste Gewissheit, dass es an diesem Abend passieren würde.

»Weißt du, wie ich einen Knopf öffnete«, fragte ich, obwohl ich die Antwort kannte.

Aaron stöhnte leise.

»Und wie! Ich dachte die ganze Zeit, oh mein Gott, lass sie noch einen Knopf öffnen und noch einen.«

»Und warum?«

Natürlich wusste ich es, aber ich genoss es, die Worte aus seinem Mund zu hören. Egal, wie oft er es mir erzählen würde, es machte mich verrückt. So wie Aaron. Seine Wirkung auf mich hatte in der ganzen Zeit, seit unserem Kennenlernen bis heute keine Sekunde nachgelassen. Sein Lächeln, sein Blick, seine Berührungen zeigte mir immer wieder sein unverhohlenes Begehren und reizten mich, ihn zu überraschen und mir hübsche Szenarien auszudenken, die unsere Lust anfachten.   

»Dein rotes Shirt lag so eng an, dass ich deine Nippel sehen konnte, die sich unter dem Stoff abzeichneten und ich wollte endlich einen Blick auf dein schönes Dekolleté werfen, obwohl ich lieber Hand angelegt und sie zwischen meine Lippen gesaugt hätte.«

Aarons sexy Stimme dicht an meinem Ohr, jagte mir eine Gänsehaut über den Rücken, vor allem weil ich es unglaublich genoss, wie himmlisch sich seine Hände auf meinen Brüsten anfühlten, seine Finger, die meine Nippel reizten und so köstliche Gefühle durch meinen Körper jagten.

»Am Ende des Hauptgangs hast du einen weiteren Knopf geöffnet«, fuhr Aaron fort und ich hörte die Erregung in seiner Stimme, »und noch einen und ich konnte den Ansatz deiner Brüste sehen.«

Ich stellte das Handy auf Freisprechen und legte es neben mich auf Aarons Kopfkissen.

»Weißt du, was ich gerade mache?«

Ich öffnete die Knöpfe des roten Shirts.

»Nein, das tust du nicht«, Aaron lachte leise, »du knöpfst es ohne mich auf?!«

»Und ob ich das tue«, erwiderte ich und fügte hinzu, »aber ich stelle mir vor, dass es deine geschickten Finger sind, die sich Zentimeter für Zentimeter zu meinem Busen vortasten.«

»Dann weißt du ja, was ich jetzt tun würde!«

»Ja, mein Liebling«, säuselte ich.

»Dann tue es«, flüsterte er, »berühr dich, streichel dich.«

Ein Schauer rann mir über den Nacken. Ich schob eine Hand in meinen Ausschnitt und umfasste eine Brust.

»Nimm deinen Nippel zwischen die Finger«, fuhr Aaron mit seinen Anweisungen fort, »und zwirbel ihn fest hin und her. Ich will, dass deine Möse feucht wird.«

»Ja, mein Herr«, erwiderte ich willig.

Es machte ihn an, wenn ich das gehorsame, böse Mädchen gab. Ich umfasste meinen Nippel und drehte ihn energisch zwischen meinen Fingern hin und her.

»Sehr brav, meine Liebe«, ich konnte hören, dass seine Stimme rauer und dunkler geworden war. Ich war sicher, dass Aaron nicht untätig war und seinen schönen Schwanz aus der Hose befreit hatte.

»Ach Liebling«, seufzte ich und schloss die Augen, stellte mir vor, Aarons Hände schoben sich unter mein Shirt, wie damals im dunklen Hausflur. Mein Gott hatte mich das erregt. »Ich wünschte du wärst hier und würdest meine Nippel saugen.«

»So wie beim ersten Mal, vor deiner Wohnungstür. Hmm«, seufzte Aaron, »wenn ich daran denke, wie hart deine Nippel unter meiner Zunge waren. Gott, wie gerne wäre ich bei dir und würde dich zum Wahnsinn treiben.«

»Ich weiß es, Liebling«, flüsterte ich, »aber da du nicht hier bist, muss ich es wohl oder übel selbst machen.« Ich schob die freie Hand in meinen Pyjama und schob die Fingerspitzen unter den Rand des Slips. »Und was machst du gerade? Ich würde deinen Schwanz gerne lecken.«

Ich seufzte, als ich meine Hand auf den Schamhügel legte und leicht massierte. Damals hatte Aaron mich gegen die Wand gedrückt, seine Lenden gegen mein Becken gepresst. Ich hatte seinen harten Ständer an meiner Scham gefühlt, und seine kalte Gürtelschnalle an meinem Bauch. Die Härte des Metalls und die Kühle erregten mich sehr. Sie stand im aufreizenden Gegensatz zu der Hitze in meinem Inneren.

»Ich liebe es, wenn du das tust«, drang Aarons Stimme zu mir durch, »deine rosa Zungenspitze, die meine heiße Eichel leckt und die Lusttropfen aufschleckt. Gott, dass geilt mich so auf.«

»Was machst du«, sagte ich, »beschreibe es mir.«

Ich ließ meine Finger tiefer rutschen. Schob sie sacht über meine Perle, zwischen die äußeren Lippen, fühlte die Hitze meines Geschlechts, das glatte, zarte Fleisch. Gott, wäre Aaron jetzt hier. Seine Zunge konnte Wunderdinge vollbringen. Er züngelte ganz zart, kreiste mit kleinen Bewegungen um meine Perle, rieb mit langen Strichen zwischen meinen Lippen entlang und schleckte meinen Saft, konnte nicht genug von mir bekommen. Ein Schauer rann mir über den Rücken den Nacken hoch.

»Ich reibe meinen Schwanz, ganz langsam«, Aaron stöhnte, »und massiere meinen Hoden. Und du?«

»Ich schiebe mir zwei Finger in die Möse«, meine Stimme hatte einen anderen Klang, »ich bin nass. Und eng. Gott, fühlt sich das gut an.« Ich spreizte meine Beine und kippte das Becken leicht an, um weiter in meine Möse zu kommen, »ich will, dass du mich fickst«, seufzte ich.

»Oh, Baby, glaub mir! Ich werde dich ficken, wenn ich übermorgen nach Hause komme«, Aarons dunkle sexy Stimme straf mich in den Bauch, »steck deine Finger ganz tief in dich rein, zieh sie langsam wieder raus und dann wieder tief rein.«

Ich tat, was er sagte. Sah seinen begeisterten Blick, wenn er mich so sehen würde.

»Ich wette, du fließt über«, hörte ich Aarons begeisterte Stimme. Er wusste, wie feucht ich werde, wenn wir Sex haben, »ich will, dass du deine Finger ableckst und deinen Saft kostest. Ich massiere mit meinen Lusttropfen meine Eichel.«

Ich tat, was er wollte, steckte mir die benetzten Finger in den Mund und schmeckte meinen Saft, von dem Aaron so gerne jeden Tropfen aufleckte und von dem er mich manchmal kosten ließ. Ich hätte es ohne Aaron nie getan, aber seine Leidenschaft und seine Offenheit rissen die Schranken in mir nieder und schenkten mir eine Lust, von der ich nie zu träumen gewagt hatte.

»Oh, Liebling«, seufzte ich, »ich möchte jetzt deine Eichel verwöhnen, langsam einsaugen, meine Zunge fest darüber gleiten lassen und deine Tropfen auf ihr zergehen lassen.«

Die Geräusche, die Aaron machte, waren mir vertraut. Er war kurz davor zu kommen. Manchmal machten wir ein Spiel – wer kommt als letzter. Wir saßen oder lagen uns gegenüber und masturbierten, während wir uns zusahen. Das törnte uns unglaublich an, weil wir uns am liebsten aufeinander gestürzt hätten, uns aber nicht gegenseitig berühren durften. Ich konnte an seiner Atmung und seinen Geräuschen hören, wenn er kurz davor war abzuspritzen.

»Komm Liebling«, ich schob mir die zwei Finger wieder in die Möse, drückte mit dem Handballen gegen meinen Hot Spot. »ein bisschen Fester, ein bisschen Schneller. Hmm, ich schmecke deine Tropfen auf meiner Zunge, deine heiße pralle Eichel, die gegen meinen Rachen stößt, ganz tief bis du in mir, stößt, wieder und wieder in meinen Mund, meine Lippen gleiten an deinem seidigen Ständer auf und ab.«

»Gott, Kleine, du machst mich irre«, keuchte Aaron, »was tust du, sag es mir!«

»Ich massiere meine Perle und schiebe mir die Finger tief hinein, so wie du es damals auf dem Flur gemacht hast. Ich stelle mir vor, du kniest vor mir, deine eine Hand packt in meine Pobacke und deine Zunge leckt meine Perle.«

Erregung zieht sich in meinem Bauch zusammen.

»Ja, du schmeckst so geil«, Aaron war atemlos, »du hast deine Beine weit gespreizt und ich kann deine Lust riechen, deine Perle ist hart, ich spüre sie unter meiner Zungenspitze, deine Finger sind in meinen Haaren, ich schiebe meine Finger in dich rein, du kommst mir entgegen.«

Er redete schnell und abgehakt. Ich beschleunigte meine Handarbeit. Meine Möse floss über, meine Hand war nass, meine Schamlippen geschwollen.

»Komm für mich Baby«, Aarons fliegende Stimme trieb mich vorwärts, »ich lecke dich härter, stoße meine Finger weit in dich, dein Saft läuft über meine Hand, du riechst so geil.«

Ich schloss die Augen, massierte mich, fühlte die Erregung wie einen feurigen Punkt in mir, hörte Aarons Stimme, sein Stöhnen, sah seine schönen Hände vor mir, die seinen Schwanz umklammert hielten und auf und ab rieben, seine pralle Eichel, spürte die Nässe, die Hitze, roch meine Lust.

»Oh, Gott, Aaron, ich komme«, stöhnte ich auf.

Noch einmal! Ich presste meine Finger in mein Loch, drückte fest gegen meine Perle. Ein tiefes Stöhnen ertönte aus dem Handy. Aaron kam.

»Komm für mich, Baby«, keuchte er, »ich will dich hören.«

Ich klemmte meine Beine zusammen, stöhnte und stieß einen kleinen Schrei aus. Ich explodierte. Hitze schoss durch meine zuckende Möse, die sich um meine Finger saugte, in meinen Unterleib, in meinen Bauch und meine Lungen. Ich zitterte, rollte mich auf die Seite und zog die Beine an, genoss die Nachwirkungen des Orgasmus.

»Aaron«, seufzte ich, »ich wünschte, du wärst hier. Deine Umarmung fehlt mir.«

»Ich weiß, Kleine«, sagte er zärtlich, »du fehlst mir auch. Es fällt mir schwer ohne dich einzuschlafen.«

»Ja, so wie mir«, seufzte ich und dachte an unser erstes Mal zurück.

Ich hatte halbnackt und mit zitternden Beinen auf dem Flur gestanden, das rote Shirt über die Brüste hochgeschoben, mein Slip hing in den Kniekehlen und mein Saft rann an meinen Schenkeln herunter. Aaron zog den Slip ganz herunter, ich stieg heraus. Er steckte ihn in seine Jackentasche. Das Spitzenteil habe ich nicht wiedergesehen. Dann schloss er die Tür auf, führte mich ins Schlafzimmer, zog mich und sich aus.

»Komm ins Bett, Kleine«, hatte er gesagt, »ein bisschen Ausruhen.«

Sein Lächeln war deutlich, es würde nicht das letzte Mal an diesem Abend sein, dass wir uns lieben würden. In unseren gemeinsamen Jahren hatte sich an unserer Begeisterung für einander nichts geändert.

»Ruh dich ein bisschen aus, Schatz«, hörte ich Aarons Stimme neben mir, »es dauert nicht lange, und ich bin wieder bei dir.«

»Ich weiß, Liebling«, sagte ich und lächelte, »ich küss dich.«

»Ich dich auch, Liebes. Denk an mich und an das, was ich mit dir mache, wenn ich heimkomme.«

»Das tue ich doch immer«, sagte ich und lachte.

»Und zieh das rote Shirt für mich an«, seine Stimme hatte wieder diesen sexy dunklen Ton, »damit ich es dir ausziehen kann.«

 

Der Bürotag

Ich schmiege mich in den weichen Jogginganzug, den Pascal mir zum Geburtstag geschenkt hat, nippe an meinem heißen Kaffee und sehe aus dem Fenster. Der Himmel scheint so niedrig, bedeckt mit dunkelgrauen schweren Regenwolken, dass ich den Eindruck habe, sie hängen an unserem Dachgiebel fest. Es regnet in Strömen. Jede Vertiefung der Auffahrt und dem Rasen ist mit Wasser gefüllt und gibt deutlich zu verstehen, es ist November! Die Bäume haben inzwischen fast alles Laub verloren, nur hier und da hängt ein vertrocknetes Blatt in den nackten Zweigen und schaukelt trostlos hin und her.

Heilfroh, dass ich heute meinen freien Tag habe, nehme ich die Zeitung vom Tisch, die Pascal vergessen hat und will es mir auf der Couch gemütlich machen. Ich höre ein helles »Kling«. Mein Handy. Ich hole es aus der Jackentasche. Pascal. Ich tippe das Symbol an und die Nachricht öffnet sich.

»Hallo meine Schöne, ich hoffe, du hast es warm, den Ofen habe ich dir angeheizt. Auf dem Weg ins Büro bin ich total nass geworden. Sitze hier in Boxershorts, Hose liegt auf der Heizung.«

Ich muss grinsen. Der Gedanke, den Mann meines Herzens und den Meister meine Lust in schwarzen engen Boxershorts hosenlos im Büro zu wissen, hat etwas Erregendes an sich.

»Guten Morgen, Liebling, dann hat Frau Müller endlich etwas, wovon sie träumen kann.«

Ich stelle meine Tasse auf dem Couchtisch ab. Mein Kopfkino springt an. Ein weiteres »Kling«.

»Frau Müller hat heute frei.«

Ich tippe:

»Wie schade für sie. Sei schön fleißig.«

Ein Kusssmilie erscheint. Auf meinem Bildschirm sehe ich Pascals knackigen Hintern vor mir. Nur umhüllt von einer knappen Boxershorts. Ganz zu schweigen von dem, was die Shorts eigentlich verdecken soll, seinen schönen seidigen Schwanz. In meinem Mund sammelt sich Speichel. Wie gerne würde ich jetzt – wieso würde, denke ich. Mein Geliebter ist allein im Büro. Und schon halb entkleidet. Ich gedenke die Chance zu nutzen.

In Windeseile schlüpfe ich in meine Turnschuhe, werfe meine dicke Jacke über und schlinge den Schal um. Ich greife mir die Haus- und Autoschlüssel und haste über den schmalen Gartenweg zu meinem Wagen. Keine fünf Minuten später parke ich vor Pascals Firma. Halb neun. Die Frühstückspause ist noch eine Stunde hin.

Ich nehme das Treppenhaus in die dritte Etage. Vorsichtig öffne ich die Tür, spähe auf den Flur. Es ist still. Zum Glück ist Pascals Büro ganz in der Nähe. Ich schiebe mich durch die Stahltür, husche über den Flur, klopfe an seine Tür.

»Herein«, höre ich es dumpf.

Eilig schlüpfe ich in Pascals Büro. Schließe die Tür. Erstaunt sieht er mich an.

»Sandra, was machst du hier?«

Eine berechtigte Frage. Immerhin besuche ich ihn sehr selten bei der Arbeit. Ich gehe auf ihn zu und lächele wissend, ohne seine Frage zu beantworten. Als ich vor ihm stehe, ziehe ich meine Jacke, die Sweatjacke und das T-Shirt aus. Pascals Augen werden immer größer. Ich genieße sein Staunen und das Überraschungsmoment, das ich ihm bereite.

»Schatz, wenn jemand reinkommt?«

»Was dann?«, säusele ich, »ich bin deine Frau und kein Callgirl. Aber wenn dir der Gedanke gefällt?«

Ich überlasse es Pascal die Fantasie mit Farbe zu füllen. Damit mein Liebster einen direkten Einblick in meinen Spitzen-BH bekommt, lehne ich mich provozierend vor. Bevor er mich anfassen kann, lege ich meine Hände auf seine Handgelenke und drücke sie auf die Lehne des Bürostuhls.

»Nein, Liebling«, sage ich bestimmt, »nicht anfassen, nur schauen. Sonst höre ich sofort auf.«

Ich weiß, es kribbelt in seinen Fingern mich zu berühren. Er liebt es meine Nippel zwischen den Fingerspitzen zu rollen und mein lustvolles Stöhnen zu hören, weil die Geilheit mir direkt in die Möse fährt. Doch das brauche ich nicht, um feucht zu werden. Die Vorfreude auf das, was ich gleich mit ihm tun werde und wie sehr ihn das antörnt, lässt meine Quellen fließen und tränkt meinen Slip.

Pascal nickt zustimmend. Seine Finger umfassen die Lehne mit festem Griff. Ich drehe mir den Sessel so hin, dass ich mich bequem zwischen seine Beine knien kann. Er folgt jeder meiner Bewegungen mit Argusaugen und als ich hinter meinen Rücken greife und die Häkchen des BHs öffne, atmet er scharf die Luft ein. Bedächtig lasse ich die Spitze von meinen Brüsten gleiten, über meine Nippel, die sich beinah schmerzhaft zusammenziehen. Pascal klammert sich noch fester um die Lehne. Seine Knöchel stehen weiß hervor.

Ich lächele triumphierend, als er über seine Lippen leckt, während ich meine Nippel zwischen den Fingern drehe und einen Seufzer ausstoße.

»Himmel Sandra«, Pascals Stimme ist rau, ich weiß, dass er mich jetzt am liebsten packen und ficken will, »wie soll ich das aushalten.«

Ich strecke meine Hände aus, rolle den Bund seiner Shorts herunter und befreie seinen Schwanz, der sich sofort imposant vor meinem Gesicht aufrichtet. Ich liebe diesen Anblick. Immer aufs Neue. Das Wasser läuft mir im Mund zusammen. Gleich werde ich ihn einsaugen, schlecken und seinen Saft trinken. Hmmm. Ich schiebe die Zungenspitze etwas vor und genieße Pascals durchdringenden Blick. Seine Lippen zittern. Ich spüre, dass er etwas sagen will, doch er verkneift es sich. Denn noch ist es nicht soweit.

Ich puste nur meinen Atem auf seine rotgeschwollene Eichel. Sie zuckt unter dem Lufthauch. Ich lächele und genieße es, die Macht über seine Lust in meiner Hand und meinem Mund zu halten. Sanft schließe ich die Hände um seine Fußknöchel, schiebe sie gemächlich an seinen Waden, das Schienbein hinauf, streichele seine Knie, die Außenseiten seiner Oberschenkel, seinen Schwanz immer im Blick, während Pascals Augen meiner Wanderung zu seinem Schwanz folgen.

Er atmet auf, als meine Hände sich auf die Innenseiten seiner Schenkel schieben und meine Fingerspitzen seine Hoden berühren. Ein Seufzer rinnt über seine halbgeöffneten Lippen. Am liebsten würde ich ihn jetzt küssen, aber dass würde die aufgebaute Spannung unterbrechen.

Ich beuge mich vor, meine Brüste drücken sich gegen seine Innenschenkel. Meine Nippel reiben über seine Haut. Pascal presst die Finger fest um die Lehne, stemmt die Füße in den Boden. Es ist geil ihn tatenlos meiner Lust ausgeliefert zu sehen, hier in seinem Büro, unter den Augen seiner Kollegen und seines Chefs.

Mein Blick fängt Pascals ein. Ich kann das Begehren in seinen Augen sehen. Ich schließe die Hände, wie zum Gebet, schiebe sie über seinen Schwanz, um dann aufreizend langsam meine Lippen über seine dunkelrote Eichel zu schieben. Pascals Blick verschleiert sich, er senkt die Lider, lehnt den Kopf nach hinten. Ich gleite mit der Zungenspitze über die samtige Haut, lecke den süßen Tropfen auf, der die winzige Öffnung krönt. Ich gebe einen gurrenden Laut von mir. Presse meine Brüste fester gegen seine Schenkel. Pascal stöhnt. Ich sauge seine Eichel nachdrücklich in meinen Rachen, fasse fest um seinen Schaft.

»Oh Gott, Sandra, ich will in deinen Mund spritzen«, keucht er, schiebt sein Becken vor.

Ich löse die Spannung. Erschrocken hält er inne, ist nicht sicher, ob ich weitermachen werde. Für einen schier endlos dauernden Augenblick halte ich seinen Schwanz locker im Mund. Dann hole ich ihn wieder ganz in meine Mundhöhle, drücke seinen Phallus mit der Zunge gegen meinen Gaumen. Ein heiseres Stöhnen schießt aus seinem Brustkorb hinauf in die Stille des Zimmers. Ich schlinge meine Zunge um seinen Schwanz. Lecke und sauge, schlecke die Lusttropfen verteile sie über seinem besten Stück. Gleichzeitig quillt meine Möse über. Ich kann den Duft meiner Lust riechen und bin sicher Pascal bemerkt es auch. Er leckt über seine Lippen.

»Ich kann dich riechen«, seine dunkle Stimme trifft in meinen Bauch.

Es ist Zeit den Rhythmus anzuziehen. Mit steigendem Tempo und Druck reibe ich seinen Ständer mit den Händen und sauge ihn tief in meinen Rachen. Meine Nippel reiben gegen seine Beine. Pascals Atem geht stoßweise, seine Bauchdecke hebt und senkt sich. Er stöhnt, drängt seinen Schoss meinem Mund entgegen, ich erhöhe den Druck noch ein bisschen.

»Himmel, ich komme gleich.« Knurrt er. Ehe ich das Tempo zurückschrauben kann, sagt er unterwürfig, »ich flehe dich an, nicht aufhören.«

Ein Lächeln legt sich in meine Brust. Ich fühle mich so unglaublich sexy und hemmungslos. Nicht das brave Mädchen, dass andere in mir sehen. Ich bin das böse Mädchen, das halbnackt auf dem Boden des Büros kniet und seinem Herrn und Meister einen Blowjob verpasst. Gierige seinen Schwanz bearbeitet und ihm jeden Tropfen einzeln aussaugen wird.

»Komm«, presse ich meine Zustimmung zwischen den Lippen hervor.

Pascal steht auf, ich recke mich hoch. Er nimmt mein Gesicht in seine Hände und fickt mich in den Mund. Unter halbgeschlossenen Lidern schaut er zu mir herunter, beobachtet wie sein Schwanz in rasantem Tempo in meinem Rachen verschwindet. Jetzt ist er der, der den Rhythmus vorgibt und ich genieße es, ihm Lust zu bereiten, seine Erregung bis aufs Äußerste anzustacheln. Ich bin nicht nur seine Freundin, sondern seine geile Geliebte, die nichts anderes als seine Befriedigung will, so wie er meine.

Ich schließe meine Lippen fest um seine Eichel. Er stößt zu, wieder und wieder. Sein Schwanz zuckt. Gleich spritzt er ab. Ein neuer Stoß. Pascal stöhnt laut auf, ein ungezügeltes Pulsen setzte meine Zunge, meine Mundhöhle in Vibration, setzt sich in meiner Kehle fort. Seine heiße Sahne schießt in meinen Rachen. Ich schlucke, etwas läuft aus meinen Mundwinkeln, rinnt über mein Kinn, meinen Hals.

»Oh Gott, Sandra. Du bist wahnsinnig geil und so schön.«

Pascal zieht seinen Schwanz aus meinem Mund, sinkt zu mir auf den Boden. Er umschlingt mich, drückt mich gegen seinen bebenden Brustkorb. Pascals Augen glänzen, als er mein Gesicht seinem entgegen hebt.

»Du bist das Beste, was mir passieren konnte«, haucht er mit fliegendem Atem, der mein Gesicht streichelt.

Er küsst mich leidenschaftlich. Leckt seinen Saft von meinen Lippen, dem Kinn. Pascal schiebt eine Hand in meine Jogginghose.

»Ich will dich lecken«, seine energische Stimme trifft mein Lustzentrum, »bis du schreist und mich anflehst dich zu ficken.«

Genau das will ich. Pascal beherrscht das Spiel meisterlich und ich genieße es unglaublich, wenn er mich auf diese Weise verrückt macht. Mit geschickten Händen beginnt mich von der Jogginghose zu befreien, als das Telefon klingelt und uns aus der Verzückung reißt. Wir halten inne. Erneutes Klingeln. Pascal langt auf den Schreibtisch und angelt nach dem Hörer. Ich höre eine Männerstimme. Pascal antwortet kurzangebunden.

»Bis gleich«, sagt er und sieht mich bedauernd an. »Sorry, Süße, Herr Hagemann will mich in zehn Minuten sehen. Es geht um irgendwelche Ungereimtheiten wegen des letzten Auftrags.«

Ich seufze und ziehe die Hose hoch. Pascal schaut zu, wie ich meine Sachen zusammenraffe und mich wieder in die züchtige Ehefrau verwandele. Er hilft mir in die Jacke, schließt den Reißverschluss und legt mir den Schal um die Schultern. Ich sehe zu ihm auf.

Pascal lächelt, beugt sich vor und küsst mich so sinnlich, dass ich eine Gänsehaut bekomme.

»In zwei Stunden habe ich Mittagspause«, flüstert er mir ins Ohr und ein heißer Schauer rinnt mir von den Schultern über den Rücken herunter, »dann mache ich dort weiter, wo wir unterbrochen wurden.«

Der schwarze Gott

Die Sonne brannte auf mich herunter und es schien kein Ausweg in Sicht. Ich hatte mich in dem riesigen Ruinenfeld verlaufen.

Robert war mir auf die Nerven gegangen und als er mich das dritte Mal ermahnte, keine dummen überflüssigen Fragen zu stellen, blieb ich zurück, um die Ausgrabungsstätte alleine zu erkunden. Davon abgesehen, dass ich ihn trotz der ständigen Einmischungen meiner Mutter nicht heiraten wollte, fragte ich mich, was er sich von einer Heirat mit mir erhoffte, wenn er mich für dumm und einfältig hielt?

Meine Zunge klebte am Gaumen. Das Durstgefühl wurde immer drängender. Es brannte sich in meine Gedanken, wie die Sonne in meine Haut. Plötzlich erhob sich eine leichte Brise und ein wohliger Schauer rann mir über den Körper. Etwa zweihundert Meter vor mir, am Ende der Säulenallee, erhob sich ein Tempel aus rotem Sandstein. Er war im Gegensatz zu den anderen Gebäuden sehr gut erhalten. Ein Flügel der schweren metallbeschlagenen Tür stand halb offen. Die Schwärze dahinter zog mich magisch an. Ich lechzte nach erlösendem Schatten.

Als ich die breite Treppe hinaufging, durchströmte mich ein Gefühl von Erleichterung. Nur ein paar Schritte, dachte ich, dann wird alles gut. Wie es gut werden sollte, davon machte ich mir keine Vorstellung. Doch die Gewissheit war da, wie die Sonne, die mit unabänderlicher Macht vom Himmel brannte.

Am Ende der Treppe befanden sich rechts und links auf Sockeln zwei übergroße schwarze Pantherskulpturen. Majestätisch, mit erhobenen Köpfen, lagen sie da und blickten in die Ferne. Ihre glänzend geschliffenen Augen waren von einem satten bernsteinfarbenen Braunton. Ich konnte nicht umhin, sie zu berühren.

Die Oberfläche des schwarzen Steins war glatt und kühl. Ich bildete mir ein das leichte Pulsieren eines schlagenden Herzens unter meinen Fingerspitzen durch den Stein zu fühlen. Robert fiel mir ein. Woher kommen nur deine ganzen verrückten Einfälle, hatte er gesagt, als ich ihm eine meiner kleinen Geschichten erzählte. Ich schob den Gedanken von mir, das müssen die Hitze und der Durst sein, redete ich mir ein.

Die Brise trug Wortfetzen an mein Ohr. Ich eilte durch den offenen Türflügel. Ich wollte nicht gefunden werden, noch nicht. Angenehme Kühle umfing mich. Für einen Moment schloss ich die Augen, gab mich der Erfrischung und der Stille hin, die mich sanft umspülte.

Ein eigenartiges Gefühl schlich sich in meine Gedanken. Ich war nicht allein, wurde beobachtet. Einen Moment lauschte ich gespannt, doch nichts störte die heilige Stille des Tempels. Wie in einem Tagtraum gefangen ging ich weiter, als würde ich gezogen. Ich durchquerte die imposante Vorhalle. Durch die schmalen Fenster im oberen Bereich der Wände, fielen dezent die Sonnenstrahlen herein und zeigten mir den Weg. Fasziniert nahm ich die kunstvollen Mosaike aus Gold und Edelsteinen wahr, mit denen die Wände geschmückt waren.

Ich hatte den Eindruck durch die Zeit gefallen zu sein. Keine Spur von Verfall war zu entdecken. Der Boden glänzte, wo die Sonnenstrahlen Muster auf den Marmor warfen. Jeden Moment erwartete ich, dass sich eine Prozession aus Priestern und Sängern aus einer der drei Türen vor mir ergießen würde. Ich fragte mich, welchem Gott der Tempel gewidmet war, konnte aber keinen besonderen Hinweis entdecken.

Im Gegensatz zu den kunstvoll verschlungenen Wandbildern waren die schweren Holztüren vergleichsweise schlicht gehalten. Außer rotgoldenen Bändern an den Kanten, die das satte Rotbraun des Holzes hervorhoben, hatten sie keine Verzierungen. Ein leises Knarzen war zu hören. Die Tür zu meiner Linken öffnete sich wie durch Zauberhand. Trotzdem beunruhigte mich das Szenario nicht. Neugierig trat ich in den dahinterliegenden Raum.

Unter einem Baldachin, der von Säulen mit floralen Ornamenten gehalten wurde, lag ein Wasserbecken. Die Oberfläche war glatt, wie ein Spiegel. Ich konnte jede Falte meines Kleides darin erkennen.

„Steig hinein“, hörte ich eine sanfte Stimme, ehe ich den Gedanken selbst fassen konnte.

Ich sah mich aufmerksam um, lauschte. Es war niemand zu sehen und die Worte waren nur noch ein weit entfernter Nachklang, der sicher einzig in meiner Einbildung existierte. Ohne weiter nachzudenken streifte ich meine Kleider ab und ging zu der breiten Treppe, die in das Bassin führte. Die Berührung meiner Füße mit dem nassen Element jagte mir einen angenehmen Schauer über den Körper und zog sich in meinem Nacken zu einem angenehmen Kribbeln zusammen. Meine Brustknospen wurden steif. Ich genoss die Erregung, die sich in mir ausbreitete und ging immer weiter in das kühle Wasser, bis ich schließlich untertauchte.

Ich spreizte meine Beine, stellte mir vor, dass das Wasser nicht nur meinen Körper einhüllte, sondern mich auch von innen ausfüllte. Mit den Füßen stieß ich mich vom Boden ab und durchbrach die Wasserlinie. Das Wasser war in Bewegung, rann mir aus den Haaren, über das Gesicht, die Schultern hinab. Ich strich mir das Wasser aus dem Gesicht und öffnete die Augen. Vor mir, am Beckenrand, lag ein riesiger Panther und sah mich mit seinen goldenen Bernsteinaugen aufmerksam an.

Eine merkwürdige Befangenheit und Ehrfurcht vor diesem wunderschönen Geschöpf erfassten mich. Bewegungslos blieb ich stehen und betrachtete ihn offen und neugierig, so wie er mich betrachtete. Mir fielen die Sagen wieder ein, dich ich als Kind geliebt hatte. Zeus, Athene, Eros, Aphrodite, Herkules, Perseus, Odysseus, Thor, Loki, Odin, Artus, seine Tafelrunde und viele andere. Nicht genug kriegen konnte ich von ihnen und ihren Abenteuern.

Der Panther erhob sich. Gemächlich mit geschmeidigen Bewegungen umrundete er das Becken. Fasziniert betrachtete ich das Muskelspiel unter dem glänzenden schwarzen Fell des Raubtieres. Er blieb an der Treppe stehen und sah mich an. Er gab ein leises Knurren von sich. Ich wusste genau, was er wollte. Wie war das möglich?

Langsam ging ich auf die Treppe zu und verließ das Bassin. Ich war mir meiner Nacktheit mehr als bewusst, doch es war keine Scham, sondern ein Gefühl von Stärke. Ich genoss die angenehme Kühle der Luft auf meiner Haut, die Wassertröpfchen, die aus meinem Haar über meinen Körper perlten, meine harten Brustknospen und ein aufregendes Gefühl, dass sich durch meine Glieder zog.

In einem respektvollen Abstand blieb ich vor dem Tier stehen. Lautlos näherte sich der Panther und neigte den Kopf. Ein leichtes Zittern durchfuhr meinen Körper, als er meine Füße, Knöchel, an meinen Beinen entlang, bis zu meinem Schamhügel hinauf schnupperte. Er berührte mich nicht, aber ich fühlte seinen heißen Atem und das Prickeln der Schnurrhaare auf meiner Haut. Hitze rann in meinem Unterleib zusammen und zwischen meinen Schenkeln sammelt sich eine Feuchtigkeit, die aus einem Gefühl von Lust und einem Anflug von Furcht geboren wurde. Mein Herzschlag donnerte durch meinen Brustkorb und brachte mein Blut in Wallung.

Unerwartet setzte sich die Raubkatze in Bewegung. Er umrundete mich, zog den Kreis enger, bis sein Fell meine Beine streifte. Es war unglaublich weich und fühlte sich wundervoll auf der nackten Haut an. Mein Atem flog dahin. Ich sehnte mich schmerzhaft nach mehr Berührung, stellte mir vor, wie der muskulöse Leib des Tieres über meinen Körper rieb, gleichzeitig sah ich Roberts verachtenden Blick, weil ich „solche absonderlichen Ideen“ hatte.

„Hab keine Angst“, hörte ich die sanfte Stimme, „komm.“

Ehe ich feststellen konnte, woher sie kam, war sie schon verflogen. Gehorsam folgte ich dem mächtigen Raubtier. Ich konnte meinen Blick nicht von ihm wenden. Noch nie hatte ich einen Panther in freier Wildbahn gesehen. Ich kannte sie nur aus Büchern und Reisebeschreibungen. Es waren ausgezeichnete Jäger. Hatte er mich zu seiner Beute auserkoren?

Mein schwarzer Begleiter führte mich in einen weiteren Saal. Der Boden bestand aus weißem Marmor und an den Wänden hatte ein Künstler Mosaike eingelassen, die man allgemein als obszön und anstößig bezeichnet hätte. Bei mir bewirkten sie das Gegenteil. Ich fühlte die Hitze aus meiner Möse wie Funkenregen durch meine Adern sprühen und jede Zelle meines Körpers in Schwingung versetzen.

Im Wasser schien sich mein Körper und mein Geist gelöst zu haben. Ich fühlte mich beschwingt und weich, gleichzeitig straff und erwartungsvoll. Der Aufruhr meiner Fantasie in dieser spannungsgeladenen Situation machte mich hellwach. Es mochte vielleicht auch daran liegen, dass ich mich ohne einengende Kleider, das starre Korsett und die festen Lederschuhe bewegte. Meine Brüste wippten und die Hüften schwangen in einem wiegenden Rhythmus mit meinem leichtfüßigen Schritt, als hätte ich niemals das Gefühl hinderlicher Kleider gekannt.

Auf den Mosaiken an den Wänden waren alle Personen unbekleidet. Sie waren in Liebesspiele vertieft, die meine Fantasie aufreizten und meinen Atem und Herzschlag beschleunigten. Robert hatte mich ein Mal geküsst. Es war weder erregend, noch angenehm gewesen. Nun war ich derart sensibilisiert und erregbar, dass ich jede Bewegung des riesigen Tieres neben mir wahrnahm und als Liebkosung empfand.

Vor einer Bettstatt, die in den Boden eingelassen war, blieben wir stehen. Das Lager maß mindestens vier Meter mal vier Meter und war mit vielen Kissen und Decken ausgestattet. Darüber hingen lange Bahnen weißer Gaze mit golddurchwirkten Fäden. Unzählige Fackeln erhellten den Raum und ließen die Goldelemente in den Mosaiken und Stoffen glitzern wie Sterne.

Der Panther wendete den breiten Kopf und berührte mein Bein mit der rauen Nase. Ein angenehmes Kribbeln rann über meine Haut und stieg zwischen meinen Schenkel auf, bis zu meiner feuchten Möse. Er umrundete mich erneut, zog seinen Kreis so eng, dass er meine Beine streifte. Unter dem weichen Fell fühlte ich das Spiel der festen Muskeln. Er knurrte leise und schob mich vorwärts auf das Bett. Ich ahnte, was er wollte.

„Auf die Knie“, hörte ich die tiefe Stimme.

Er war es. Ich zögerte, dachte daran, dass anständige Mädchen niemals etwas so Verruchtes tun würden.

„Knie nieder. Du kannst mir nicht widerstehen.“

Er knurrte ungeduldig, drückte seine Stirn gegen meinen Steiß, drängte mich weiter. Mit bebendem Herzen sank ich auf die Knie, beugte mich vor und kam auf alle Viere. Ich spürte den heißen Atem des Panthers auf meinem Po und meinen Schenkeln, wusste, dass er mich mit seinen goldenen Augen gründlich betrachtete.

Ich zuckte zusammen, als ich unerwartet etwas Weiches auf meinen Pobacken fühlte. Für einen Augenblick fürchtete ich, es wäre das Geschlecht des Raubtieres, aber es war nur die Spitze seines Schwanzes. Langsam tastete sich der Schwanz über meinen Körper, während ich dem Raubtier meinen Hintern präsentierte. Ich genoss die sinnlichen Berührungen sichtlich und drängte mich seinem Körper entgegen. Sacht schob er seine Rute über meine Hüften, die Taille hinauf bis zu den Schultern, über die Arme, unter meinen Bauch, streifte die Brüste und Knospen, die sich schmerzhaft erregt zusammenzogen. Unwillkürlich stöhnte ich auf.

Die Schwanzspitze suchte sich ihren Weg zwischen meine Schenkel, streiften meine empfindlichen Venuslippen. Ich spreizte meine Beine ganz natürlich, schloss die Augen. Das Verlangen nach einer Vereinigung mit ihm, strömte durch meine Adern und die Wollust, die mich in Besitz genommen hatte, schaltete den Verstand aus. Schweißperlen traten mir zwischen die Schulterblätter und aus meiner Spalte rann ein süßes Rinnsal Liebessaft meine Beine hinab. Der Panther senkte den Kopf zwischen meine Beine und sog meinen Duft ein. Sein weiches Fell an meiner Haut löste einen heftigen Schauer aus, der meinen Körper durchströmte und mich erzittern ließ. Als er den Saft mit der rauen Zunge von meinen Schenkeln leckte, stöhnte ich ungezügelt meine Lust hinaus.

„Oh Gott“, raunte ich und es hörte sich beinahe an, wie ein Knurren, „was tust du?“

Meine schamlose Verwegenheit erregte mich in einem Maß, das ich nicht für möglich gehalten hätte. Ich stellte mir Roberts strafenden Blick vor, wenn er mich hier auf den Knien vor der imposanten Raubkatze sehen könnte, in einer Stellung, die kein anständiges Mädchen einnehmen würde, mit einer Gier und Hemmungslosigkeit an Gefühl, die er verabscheute.

Die Zunge des Panthers leckte meine Pobacken entlang, drückte sich zwischen die geöffnete Spalte und näherte sich meiner Scham. Ohne Skrupel streckte ich ihm meinen Hintern weiter entgegen. Ich konnte meine eigenen Mösensäfte riechen.

„Mehr, bitte mehr“, hörte ich mich flehen.

„Sehr schön“, hörte ich die dunkle Stimme und bemerkte seine Erregung, „fließ für mich. Ich will dich trinken.“

Als seine Zunge über meine geschwollenen Lippen strich, sich unaufhörlich immer tiefer in meine Spalte versenkte, schrie ich auf, warf meinen Kopf in den Nacken.

„Oh Gott, bitte tu es“, stöhnte ich. Mein Körper bebte heftig. Es war alles unwichtig. Ich wollte alles, egal wie groß das Tabu sein mochte. Es gab nur meine ungezügelte Lust, den schwarzen Jäger, der sich meiner bemächtigte und mich.

„Nimm mich“, flehte ich ihn an, „verschling mich.“

Seine Zunge umspielte meine Perle, stieß sanft, zupfte, hauchte, leckte. Ich drängte meine Möse energisch gegen diese zauberische Zunge, stöhnte, genoss das Schmatzen und Schlecken, den heißen Atem. Ich war ein ungezogenes Mädchen. Es war fantastisch. Als die Erregung in mir zerbarst, mich verbrannte und in Krämpfe warf, schrie ich meine Lust hinaus. Sie hallte von den Wänden wieder.

Die Raubkatze erhob sich, ich fühlte die Pranken auf meinem Rücken, wurde durch sein Gewicht in die Matratze gedrückt. Zwischen meinen Pobacken fühlte ich, wie sich die Spitze seines Geschlechts zwischen meine nassen Schamlippen drängte. Ein prickelndes, angespanntes Gefühl von Ausgeliefertsein und Begierde fachte die Welle der Erregung weiter an. Ich war einmal dabei, als unser Zuchthengst eine Stute deckte. Mit ängstlichem Schaudern dachte ich an den riesigen Penis des Tieres und beruhigte mich damit, dass der Panther nicht so groß war.

Ich fühlte den heißen Atem des Tieres im Nacken, Zähne, die sich in meine Schulter gruben und sein imposantes geschwollenes Geschlecht zwischen meinen Schenkeln. Als er in mein glitschiges Loch drang, hielt ich für einen Moment den Atem an. Der Stoß verursachte einen kurzen stechenden Schmerz. Ich stieß ein tiefes Stöhnen aus. Er zog er sich quälend langsam zurück. Ich bäumte mich auf, warf den Kopf nach hinten. Mit einem energischen Stoß drang er erneut in mich ein und drückte mich in die Matratze. Immer wieder rammte er seinen herrlichen Schwanz in meine gierige enge Möse und fachte die Erregung in einem Maß an, dass ich dachte, mein Körper würde zerreißen. Ich genoss es  ausgefüllt, nass, gebend und empfangend zu sein.

Unerwartet drückten sich Fingerkuppen in mein Fleisch. Weiche Haut, statt Fell streifte meine Haut. Nur das feste Spiel der Muskeln schien sich kaum verändert zu haben. Kräftige Oberschenkel drückten gegen meine Schenkel. Der Panther fühlte sich sehr menschlich an. Besonders, als weiche Lippen meinen Hals streiften und mit melodischer Stimme erregende Worte in mein Ohr hauchten.

Mit festem Griff packte er meine Taille. Immer schneller und härter schob er seinen Phallus in meine schmatzende Spalte und erschütterte meinen Körper, bis in die letzte Zelle. Er stieß wieder zu, brüllte auf und schoss seinen heißen Samen in meine Spalte. Ich spürte das pulsieren seines Schwanzes und die Nässe, die in mich strömte.

„Komm für mich“, sagte er mit heiserer Stimme.

Seine Worte wirkten wie ein Verstärker. Die Erregung in meinem Körper platze, wie eine überreife Frucht. Meine Möse zog sich in heftigen Zuckungen zusammen, raffte sich um seinen Schwanz, molk ihn weiter aus und stürzte mich in einem feurigen roten Strom aus Lust, der jeden Gedanken fortschwemmte.

Ich schlug die Augen auf. Neben mir lag ein athletischer Mann. Seine Haut war makellos, glatt und reizte mich, sie zu berühren. Vorsichtig ließ ich meine Fingerspitzen über seine Schulten gleiten, den Rücken hinab, bis auf seinen festen Po. Er gab ein leises Knurren von sich und hob den Kopf. Aufmerksame goldfarbene Augen blickten mich an. Sein Mund verzog sich zu einem Lächeln und mein Herz schlug bis zum Hals. Er musste mir nicht sagen, was es bedeutete. Ich wollte es ebenso.

„Willst du bei mir bleiben?“, fragte er.

Seine Stimme jagte mir Schauer auf die Haut. Ich nickte wortlos.

„Es gibt ein Hindernis. Entscheidest du dich für mich, gibt es kein Zurück in deine Welt.“

Ich dachte an Roberts lieblosen Blick, seine harten Hände und seinen freudlosen Mund. Die Entscheidung war gefallen. Zurück wollte ich nicht mehr. Der schwarze Gott zeigte mir einen Himmel, den ich mir nie hätte vorstellen können.

„Ich gehöre dir, für immer.“

Ein wissendes Lächeln lag auf seinen sinnlichen Lippen. Fest zog er mich in seine Arme, in einen neuen Strudel aus Lust und Begehren.

Bevor es zu spät ist…

…möchte ich euch ein paar Bilder zeigen, die ich im Liebighaus in Frankfurt gemacht habe. Denn wer weiß, wie lange wir uns noch an der Kunst des Aktes erfreuen können. Inzwischen wird Nacktheit in vielen Museen nicht mehr geduldet. Bilder werden abgehängt, Skulpturen vielleicht bald verhüllt.

Eine komische Moral, in der Kinder in jugendlichen Jahren zig hunderte Morde im Fernsehen oder PC-Spielen gesehen haben, aber ein Aktbild Anstoß erregt.

Hier also eine sehr sinnliche Skulptur:

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Hier eine spannendes Bild für die Damen:

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Und hier ein Ausschnitt:

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Ein Mann mit zwei Schwänzen und zwei Flöten (siehe oben). Was könnte das bedeuten?

Und hier eine schöne Dame, die auf einem Raubtier thront. Es könnte sich in einen Gott verwandeln?

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Die Geschichte dazu, wird es morgen geben. Und vielleicht sieht das Raubtier dann so klassisch schön aus, wie diese Büste eines jungen Mannes (natürlich mit kompletter Nase.) Die Schultern lassen einen athletischen Körper erahnen.

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