Ich weiß, dass du es weißt!

Heute ist der große Tag. Die Amerikaner haben ihren Besuch angekündigt und die Firma steht Kopf. Dany und ich waren den ganzen Morgen damit beschäftigt den großen Sitzungssaal herzurichten, die Portfolios bereitzulegen, für Getränke und Häppchen zu sorgen und was sonst noch so gebraucht wurde.

Ich will gerade in die Teeküche, noch einen Kaffee trinken, bevor es losgeht, als mir mein Chef Simon Bern entgegenkommt. Statt leger in Jeans, ist heute Anzug und Krawatte angesagt. Verdammt sieht der gut aus, denke ich und unterdrücke einen Seufzer. Inzwischen arbeite ich ein Jahr für ihn und aus meiner anfänglichen Schwärmerei ist eine handfeste Verliebtheit geworden. Doch Liebeleien am Arbeitsplatz werden in der Firma nicht gerne gesehen. Anweisung vom Chef Simon Bern. Also reiße ich mich zusammen und versuche ihn nicht unverhohlen anzustarren und mir verbotene Dinge auszumalen.

»Cara«, seine angenehme Stimme reißt mich aus den Gedanken, »könnten sie mir bitte noch einige Dokumente ausdrucken und zusammenstellen? Die sind gerade erst per Mail gekommen.«

Simon bleibt sehr dicht vor mir stehen, reicht mir einen Zettel. Sein angenehmer Duft steigt mir in die Nase. Ich atme ihn tief ein. Das Wasser läuft mir im Mund zusammen. Es ist unmenschlich ihm so nah zu sein und ihn nicht berühren zu dürfen.

»Klar«, ich werfe einen kurzen Blick darauf, »ist sonst alles zu ihrer Zufriedenheit?«

Simon lächelt und mein Herz macht einen Satz. Nur einmal küssen, geht es mir durch den Kopf. Ob seine Lippen so weich sind, wie ich es mir in den schlaflosen Nächten vorstelle?

»Alles bestens.«

Unerwartet legt Simon die Hand auf meine Schulter, das macht er sonst nie. Ich sehe fragend zu ihm auf. Ein weicher Blick aus seinen grünbraunen Bernsteinaugen sackt in meinen Bauch und meine Knie werden weich.

»Sie leisten gute Arbeit«, lobt er mich.

»Danke«, sage ich nervös, »das mache ich gerne.«

Simon lässt mich los und erst in der Stille seines Büros beruhigt sich mein aufgewühlter Körper wieder. Ich setze mich in den bequemen Chefsessel hinter den Schreibtisch, schalte den PC an und warte, bis er hochfährt. Worauf habe ich mich bloß eingelassen, frage ich mich zum x-ten Mal und erwäge zum x-ten Mal eine Kündigung, um diese unglückliche Situation zu beenden. Andererseits ist es die schlechtere Option, ihn nicht mehr zu sehen.

Ich suche die Ordner, die Simon notiert hat, öffne die entsprechenden Dokumente. Einige Klicks und der Drucker setzt sich in Bewegung. Um mir die Zeit zu vertreiben, schiebe ich einige Akten hin und her, versuche eine gewisse Ordnung herzustellen, als mir ein Taschenbuch in die Hände fällt, dass unter einem Stapel Papiere versteckt liegt.

Neugierig nehme ich es in die Hand. Auf dem Cover ist eine junge Frau in einem Abendkleid mit einer Maske zu sehen. Es sieht nach einem historischen Roman aus. Ich bin irritiert, kann mir nicht vorstellen, dass Simon so ein Buch liest. Ich öffne es etwa in der Mitte, ein Lesezeichen fällt mir entgegen. Meine Augen gleiten über die Zeilen:

»Gehorsam reiche ich ihr die Hand. Zart streicht sie mit meinem Finger über meine Möse, lässt den Finger verweilen, drückt etwas und lässt den Finger eintauchen. Mein Atem geht schneller. Das fühlt sich gut an. Ich spüre, wie ich immer feuchter werde.«

In meinem Unterleib stellt sich ein angenehmes Ziehen ein. Begierig lese ich weiter.

»Das ist der Liebessaft, der dem Mann das Eindringen erleichtert«, erklärt Francesca, »und das«, sie führt meinen Finger an einen kleinen Knoten an der Spitze meiner Venus, »das ist die Perle oder Kitzler. Er bereitet dir die höchste Wonne, wenn es ein Mann versteht, damit richtig umzugehen.« Ich schlucke. Mein Herz pocht und ein sonderbares Verlangen baut sich in meinem Körper auf. »Soll ich es dir zeigen?«, fragt Francesca. Wortlos nicke ich, will es unbedingt fühlen.«

Ich schlucke auch. Simon, denke ich und stelle mir vor, seine Hand würde meinen Finger führen. Ein heißer Schauer rinnt mir das Rückrad hinunter. Ich fühle seine Hand wieder auf meiner Schulter, die Fingerkuppen, die in mein Fleisch drückten und sein betörender Duft, der mich bis in meine schlaflosen Nächte begleitet. Wie unter Zwang lese ich weiter.

»Cara, alles in Ordnung?«

Ich schrecke auf, schlage das Buch zu und verstecke es hastig unter dem Schreibtisch. Simon steht in der Bürotür, schaut mich mit fragendem Blick an. Ich erröte bis unter die Haarspitzen.

»Ja, alles gut, bin gleich fertig«, stammle ich.

Hastig erhebe ich mich. Jongliere das Buch mit einer Hand hinter meinen Rücken, glätte mit der anderen meinen Rock, zupfe den Kragen meiner Bluse zurecht. Simon zieht eine Augenbraue hoch, ehe er etwas sagen kann, kommt Andreas aus der Buchhaltung vorbei und lenkt ihn ab. Ich atme auf, lasse das Buch wieder unter den Papieren verschwinden und hefte die ausgedruckten Dokumente zusammen.

Zehn Minuten später stehe ich im Konferenzraum und lausche Simons Begrüßungsrede. Ich höre seine Worte, ohne sie zu verstehen. In meinen Gedanken bin ich bei diesem Mädchen Aurelia, das in den Maler Romero verliebt ist, der sie aber auf Distanz hält.

Versonnen betrachte ich Simons Gesichtsausdruck, seine Gesten und Bewegungen und überlege, wie es sich wohl anfühlt, wenn er mich so berühren würde, wie Romero Aurelia berührte. Seine Fingerspitzen über meine Arme streifen, die Schultern entlang, über mein Dekolleté, zwischen meinen Brüsten hinab, bis zu meinem Nabel. Sein warmer Atem, der meine Haut streichelt. Simons Lippen, die meine Nippel intensiv einsaugen – in diesem Moment treffen sich unsere Blicke. Hitze überflutet über meine Haut, schießt die Röte erneut bis unter meine Haarspitzen. Simon hebt kurz die Brauen, dann breitet sich ein wissendes Lächeln auf seinem Gesicht aus.

Er weiß es! Oh mein Gott, er weiß, dass ich in dem Buch gelesen habe und schlimmer, er weiß ganz genau, an was ich gedacht habe. Ich wünschte, der Boden täte sich auf und verschlänge mich. Doch es geschieht nicht.

Von diesem Moment an ist die Sitzung eine einzige Qual. Während die Anwesenden reden, streiten, Kaffee trinken und Schnittchen essen, lässt Simon mich kaum einen Augenblick aus den Augen, während ich damit beschäftigt bin, seinem Blick nicht zu begegnen. Ich versuche Haltung zu bewahren, zu lächeln und so zu tun, als wäre nichts gewesen.

Doch unter der mühsam bewahrten Fassung brodelt es. In meinem Körper geht es drunter und drüber. Mein Herz rast und ich fühle mich atemlos. In meinem Bauch rappelt es, als hätte jemand tausende Schmetterlinge, Ameisen und Bienen eingesperrt. Mir ist heiß und kalt. Eine Gänsehaut nach der anderen rinnt mir über den Körper. Das hat zur Folge, dass meine Nippel hart werden und sich durch den dünnen Blusenstoff abzeichnen.

Simon es bemerkt sofort. Ein Lächeln legt sich auf seine schönen Lippen. Er gibt mir einen Wink. Mit wackeligen Beinen gehe ich auf ihn zu. Mein Höschen ist nass. Bleib ruhig, sage ich mir in Dauerschleife vor, vielleicht merkt er es nicht. Simon fasst nach meinem Handgelenk und zieht mich etwas zu sich herunter. Ein Kribbeln breitet sich über meinen Arm aus.

»Das haben sie gut vorbereitet, Cara«, sagt er dicht an meinem Ohr.

Sein warmer Atem rinnt über meinen Hals, fließt in mein Dekolleté, von dort bis in meinen Unterleib. Ich spüre ein ungezügeltes Ziehen, das sich in meinem Körper festsetzt, mich atemlos macht.

»Du riechst gut«, stellt er fest und grinst diabolisch, »ist der Duft neu?«

Ich nicke nur, bringe kein Wort heraus. Was soll ich darauf antworten? Ich weiß, dass er weiß, was das für ein Duft ist. Simon löst den Griff. Ich bin entlassen und gehe zu meinem Platz zurück. Den Abdruck seiner Finger als bleibende Erinnerung in meine Haut gebrannt.

Eine Stunde später ist die Sitzung vorüber. Endlich! Simon begleitet die Amerikaner durch die Firmenräume und ich kann aufatmen. Dany will mir beim Aufräumen helfen, aber ich schicke sie nach Hause. Ich kann jetzt niemand in meiner Nähe haben, dazu bin ich zu aufgewühlt. Die Gedanken überschlagen sich. Was soll ich tun? Kann ich Simon je wieder in die Augen blicken?

Als ich fertig bin, sind die Kollegen im wohlverdienten Feierabend. Die Büros liegen im schummrigen Licht der Notbeleuchtung. Es ist still. Besonders auffallend nach dem Trubel des Tages. Nur hier und da hört man das Surren eines PC-Lüfters und schwaches Knacken in den Leitungen.

Ich stehe am Aufzug, habe den Knopf gedrückt. Ein Gedanke durchzuckt mich. Das Buch. Es liegt sicher noch auf Simons Schreibtisch. Ich will wissen, wie die Geschichte weitergeht und vielleicht verstehe ich dann, was Simon daran mag, verschaffe ich mir ein Alibi-Argument.

Ich drehe um, schleiche den Flur zu seinem Büro hinunter, wie ein Dieb. Als ich den Raum betrete, geht mein Atem so schnell, dass ich kaum noch Luft bekomme. Es ist nur ein Buch, flüstert die kleine Stimme in meinem Kopf. Genau, nur ein Buch. Simon wird nicht einmal merken, dass es fort ist. Morgen früh lege ich es gleich an seinen Platz zurück. Im Halbdunklen des Büros erreiche ich den Schreibtisch, hebe den Papierstapel an. Das Buch ist weg.

»Suchst du das hier?«

Ich zucke zusammen, gebe einen Schreckenslaut von mir und fahre herum. Simon löst sich aus dem Schatten. Er kommt auf mich zu, in der ausgestreckten Hand das Buch. Ich zögere, wage es nicht es entgegenzunehmen.

»Nimm es dir«, lockt er mit sanfter Stimme.

Meine Hand zittert, als ich sie ausstrecke, um das Buch anzunehmen. Kurz bevor meine Finger es berühren, zieht er es einige Zentimeter zurück. Erschrocken über die plötzliche Bewegung mache ich einen Schritt nach hinten.

»Was bekomme ich, wenn ich dir das Buch überlasse?«, fragt er.

Die kleine Stimme in mir sagt, dreh dich um, lauf weg, sonst bist du verloren. Ich rühre mich nicht.

»Was wollen sie?«, flüstere ich.

»Weißt du es immer noch nicht?«

Ich schüttele den Kopf.

»Ich weiß, dass du es weißt«, sagt er.

Simon macht einen Schritt auf mich zu, legt seinen Arm in meine Taille, zieht mich fest gegen seine Körper. Oh Gott, er riecht so unglaublich gut. Meine Synapsen überschlagen sich. Ich fühle seine warme Hand auf meinem Rücken, wie ein Brandmal durch den dünnen Blusenstoff auf meiner Haut, seine feste Brust gegen meine gedrückt. Meine Brustknospen ziehen sich zu kleinen harten Stacheln zusammen, reiben sich an der Spitze meines BH. Sein Atem streicht über mein Gesicht. Ich höre ein Plumpsen. Das Buch.

Simon legt die Hand unter mein Kinn, hebt mein Gesicht seinem Mund entgegen. Er wird mich küssen! Unsere Lippen sind wenige Millimeter voneinander entfernt, sein Atem fließt in meinen. Mit letzter Kraftanstrengung wispere ich:

»Aber sie haben angeordnet, dass …«

Er unterbricht mich.

»Ich weiß.«

Dann berühren sich unsere Münder und wischen alle Widerstände und Tabus weg. Simons Lenden drücken sich gegen mein Becken, ich spüre seine Erektion, gleichzeitig die Nässe in meiner Möse, seine Zunge, die meine Lippen teilt und meine Zunge in einen Tanz verwickelt. Er fährt mit den Fingern durch mein Haar, gleitet mit den Fingersitzen über meinen Hals. Ich seufze, erzittere von innen nach außen.

Simon löst sich von mir. Nein, schreit die Stimme, er darf nicht aufhören. Aber das will er gar nicht. In aller Gemütsruhe öffnet er einen Blusenknopf nach dem anderen. Mit jedem Knopf, den Simon öffnet, erkundet seine Fingerspitzen die Haut, die zum Vorschein kommt, und sendet Hitzeschauer über meinen aufbegehrenden Körper. Als er alle acht Knöpfe geöffnet hat und die Bluse von meinen Schultern streift, ist mein Höschen durchtränkt mit Liebessaft. Ich begehre Simon so sehr, dass mein Körper schmerzt. Jede einzelne Zelle ist auf ihn ausgerichtet, ihn zu fühlen und aufzunehmen. Ich zittere vor angespannter Erwartung, weiß nicht, ob ich atmen oder die Luft anhalten soll. Wenn er mich jetzt nehmen würde, ich würde sofort kommen. Meine Möse ist offen und nass, voll Sehnsucht nach seinem Schwanz.

»Bitte, tue es«, flehe ich ihn an.

»Tut mir leid, Cara. Ich habe solange gewartet, ich kann dich nicht so einfach davonkommen lassen«, ich höre das Lächeln in seiner Stimme.

Simon öffnet den Reißverschluss des engen Rocks, streift ihn von meinen Hüften. Er umfasst meine Taille und hebt mich auf die Schreibtischplatte. Das kühle Holz auf meiner Haut schickt einen Schauer über meinen Bauch und meine Schenkel, den ich bis in meine Möse spüre.

Simon drückt auf einen kleinen Knopf unter dem Tischrand und seine antike Schreibtischlampe flammt auf, taucht uns in warmes Leuchten.

»Ich will dich sehen«, sagt er mit rauer Stimme und sein begehrlicher Blick gleitet über meinen Körper.

Gebannt sehe ich zu, wie Simon die Krawatte löst und sein Hemd aufknöpft. Ich betrachte die Linien seiner Schultern, seines Halses, den Brustkorb, der sich regelmäßig hebt und senkt, und die schmalen Hüften. Unter dem feinen Stoff seiner Anzughose sehe ich eine beachtliche Beule. Mein Mund ist plötzlich trocken. Ich lecke mir über die Lippen. Meine Möse zieht sich fieberhaft zusammen. Ich will Simon, wie ich noch nie einen Mann wollte.

Er steht vor mir, blickt auf mich herunter. Ich lehne mich nach hinten auf die Hände und hebe ihm meine Brust entgegen. Simon schiebt die Träger des BHs herunter und legt meine Brüste frei. Meine harten Nippel springen seinen geschickten Fingern entgegen. Er knetet sie zart und ein heißer Strahl fährt direkt in meine Perle. Simon erhöht den Druck. Ich stöhne auf, öffne meine Schenkel für ihn und schiebe meine Brüste seinen Händen weiter entgegen.

Simon haucht Küsse auf meinen Hals, schickt seine Finger auf Wanderschaft, die sich unter dem Rand meines Slips verirren, über meine glatte Scham streichen.

»Simon bitte, ich will dich.«

Ich stöhne, spreize die Beine soweit wie möglich und schiebe meinen Po an die Tischkante. Er soll meine Hitze spüren, meine Nässe und Enge. Simon lacht leise und das Funkeln in seinen Augen erhöht meinen Puls bis zum Anschlag.

»Das hat lange gedauert. Warum nicht gleich so?«

Ich beiße mir auf die Lippe, als Simon seinen Finger in meine glitschige Spalte schiebt, seine Fingerkuppe in meiner Möse auf Wanderschaft geht.

»Simon, Simon«, wispere ich, dränge meinen Schoss fest gegen seinen Finger.

Er zieht den Finger zurück. Ich seufze enttäuscht, um gleich darauf mit großen Augen zuzusehen, wie er ihn sich zwischen die sinnlichen Lippen schiebt und meinen Saft ableckt. In meinem Mund sammelt sich Speichel. Oh, Gott, ich will mehr, mehr von ihm, in mir, an mir, seine Zunge, seinen Mund, seinen Schwanz. Ich möchte es herausschreien, habe aber die Befürchtung, dass er dann mit seiner süßen Quälerei aufhört.

Simon öffnet eine Schublade, holt eine Papierschere heraus. Mein Herz überschlägt sich beinah, als er die Messer an den Bund meines Höschens ansetzt und es aufschneidet. Der kalte Stahl auf meiner feuchten Haut, seine Hände, die Hitze, die Erregung machen mich wahnsinnig. Der Weg zu meiner Möse ist frei.

Simons verzückter Blick zerbricht die letzte Scham. Ich öffne mich soweit für ihn, biete mich regelrecht an, spreize mit einer Hand meine geschwollenen Schamlippen für seinen Blick. Simon soll sehen, wie erregt ich bin, die glänzende Spalte, die auf ihn wartet. Er soll sehen, was er in mir auslöst. Ich will das wissbegierige, wollüstige Mädchen aus dem Buch für ihn sein. Simon soll mich führen, mir alle Hemmungen nehmen und mich ficken, bis nichts mehr übrig ist.

»Fick mich«, flüstere ich und fange einen Blick ein, der sich in meine Brust bohrt, mir einen heißen Schauer über die Haut jagt und mich verstummen lässt.

»Du wirst von mir gefickt, so wie du es noch nie gefühlt hast«, sagt er und lächelt wölfisch.

Er wird dich zerreißen, flüstert die Stimme ängstlich, doch ich habe keine Angst. Ich will ihn. Alles andere spielt keine Rolle. Morgen ist morgen. Jetzt zählt nur Simon und die maßlose Lust.

Sacht drückt er meinen Oberkörper auf die Tischplatte. Widerstandslos folge ich ihm, gebe ihm freie Hand über meinen Körper. Das Holz fühlt sich kühl an. Ich höre das Sippen eines Reißverschlusses, erwarte seinen Stoß. Doch stattdessen fühle ich Simons Mund auf meinem Bauch. Er küsst von meinem Nabel, bis zu meinen Brüsten. Haucht seinen Atem auf meine Haut. Genießt mein Erschauern und die Härte meiner Nippel, die er mit der Zungenspitze immer weiter aufreizt und die Strahl für Strahl einen Funkenregen in meine Möse schicken. Ich fließe und fließe.

Ich kann meine Lust riechen, höre Simons beschleunigten Atem, seine Finger, die über meine Hüfte gleiten, sich meiner Spalte nähern, und immer noch seine Lippen, die meine Nippel saugen. Meine Hände suchen den Kontakt, pressen sich in Simons Schultern. Ich fühle sein Muskelspiel. Er küsst zwischen meinen Brüsten, über den Bauch nach unten, erreicht den Schamhügel, in dem Moment schiebt er einen Finger in mein gieriges Loch.

»Simon«, stöhne ich auf.

Ein weiterer Finger füllt mich aus. Mit der anderen Hand spreizt er meine Schamlippen, haucht einen Kuss auf meine Perle. Ich schlucke, atme, stöhne, alles in mir ist zum Bersten gespannt. Simons heißer Mund presst sich auf meinen Kitzler. Ich atme, atme. Er schiebt die Finger in treibendem Rhythmus in meine glitschige Möse, windet seine raue Zunge um meine geschwollene Perle. Ich atme, atme und stöhne. Simon leckt zwischen den zarten inneren Lippen entlang den süßen Saft, saugt sich an meiner Klit fest und fickt mich mit den Fingern.

Ein Schrei löst sich aus meiner Brust. Meine Möse zieht sich in schnellen Kontraktionen um seine Finger zusammen, mein Unterleib zuckt, schießt Feuerströme durch meine Adern. Noch mehr Saft fließt aus mir heraus. Ich stöhne, schiebe meine pulsierende Möse gegen seine Hand. Der Orgasmus rauscht durch meinen Körper und durch meinen Kopf, hinterlässt nur einen Gedanken. Simon.

Ich will Simon, seinen harten Schwanz tief in meinem Leib. Ehe ich ihn bitten kann, packt er mich in der Taille, ich fühle seine pralle heiße Eichel an meinem Loch. Meine Hände legen sich um seine angespannten Unterarme. Ein energischer Stoß. Simons Schwanz prägt sich in meine schmatzende gierende Möse. Ich stoße einen Schrei aus, schiebe mich ihm hungrig entgegen.

Oh, Gott, Simon fühlt sich so geil in mir an. Ich genieße den Druck in meiner empfindlichen Spalte, die seinen Schwanz fest umschließt, sich um seinen Schaft schmiegt. Ich will ihn immer wieder, immer weiter. Simon stößt zu, tief und hart. Wieder und wieder, rammt er seinen Schwanz in mein williges Fleisch, erschüttert meinen Leib, reibt sich in meiner hungrigen Möse, massiert meine inneren Muskeln. Simon beugt sich über mich, saugt einen Nippel in den Mund, stößt, saugt fester, stößt härter, saugt unwiderstehlich.

Ich stöhne, schreie, winde mich unter ihm. Er stößt, beißt in meinen Nippel. Meine Finger krallen sich in seine Arme. Meine Möse zuckt wie von Sinnen, klammert sich gierend und schmatzend um seinen heißen Ständer. Simon bäumt sich auf, stöhnt, stößt zu und spritzt seinen heißen Saft in meine Spalte, stößt nach. Er sinkt über mich, zieht mich gegen seinen verschwitzten Körper. Ich schlinge meine Arme um seinen Hals, sauge seinen warmen Duft tief in meine Lungen, küsse seine Wangen, suche seinen Mund, schmecke meinen Saft auf seinen Lippen. Unsere Säfte fließen an meinen Schenkeln herunter.

Sacht lässt Simon seinen erschlafften Schwanz aus meiner Möse gleiten, zieht mich zu sich hoch. Schon dieser kurze Moment reicht und ich vermisse ihn, fühle mich leer. Mein Kopf ruht an Simons Schulter. Ich kann seinen rasenden Herzschlag hören. Meine Hände tasten über seinen Rücken, fühlen den feuchten Film auf seiner Haut, gleiten über seine Hüften auf seinen schönen Po und packen zu.

Simon lacht.

»Ich wusste nicht, dass du so frivol sein kannst.«

Diesmal muss ich ebenfalls lachen.

»Doch. Ich weiß, dass du es wusstest.«

Er packt mich, hebt mich vom Schreibtisch, lässt sich in den großen bequemen Ledersessel sinken und zieht mich auf seinen Schoss. Ich kuschele mich gegen seinen nackten Oberkörper, spüre seinen halberigierten Schwanz an meinem Oberschenkel. In meinen Fingerspitzen kribbelt es, ihn zu berühren und seine Lust auf meiner Zunge zu schmecken.

»Willst du das Buch immer noch?«, fragt Simon und haucht mir einen Kuss auf den Mundwinkel.

»Ja, wenn du mir jeden Abend daraus vorliest«, sage ich und schaue ihn an.

Er schmunzelt und in seinen Bernsteinaugen glitzert es erregend.

»Das werde ich, meine Schöne«, er küsst mich, »und danach lasse ich den schamlosen Worten zügellose Taten folgen.«

»Ich weiß«, flüstere ich, fühle das verräterische Ziehen in meinem Bauch, dass sich bis in meine Möse ausbreitet.

»Ich weiß, dass du es weißt«, sagt Simon und lächelt triumphierend.

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Ich muss gehen

Auf Zehenspitzen husche ich zur Tür und ziehe mich an. Tränen laufen unaufhörlich meine Wangen herunter. Ich wusste schon, als ich ihm das erste Mal in die Augen sah, dass es nicht gut ausgehen würde. Ich hatte mich verliebt, so sehr verliebt, dass alles andere keine Rolle spielte, auch wenn ich es nicht vorgehabt hatte. Aber Gefühle lassen sich nicht einsperren. Irgendwo ist ein kleiner Riss im Herzen und man ist verloren.

Er schläft. Ruhig und entspannt. Die Füße schauen aus der Decke, weil ihm sonst zu warm ist, während die Decke bis zu den Ohren hochgezogen ist. Ich wäre jetzt liebend gerne bei ihm, würde meine Hand unter die Decke wandern lassen, seine weiche Haut streicheln, über seine Lenden, bis zu seinem schönen Schwanz. Ich würde ihn gerne in meine Hand nehmen und ihn sanft drücken, bis er sich mir entgegendrängt und hart und groß sein Recht einfordert, von mir Besitz zu ergreifen.

Stattdessen schleiche ich mich aus dem Haus, wie ein Dieb. Ich kann nicht bei ihm bleiben. Immer wieder sehe dieses Bild vor mir. Er ist über ihr, leckt ihre Brustspitzen, saugt sie energisch in seinen Mund, wie er es sonst nur mit mir tut. Sie stöhnt, schließt die Augen, ihre Lippen sind halb geöffnet. Sie windet sich unter seinem Körper, ihre Brüste reiben sich an seinem Brustkorb.

Ich kann förmlich seine Härchen auf meiner Brust fühlen, rieche den unverwechselbaren Duft seiner Haut, bis in die letzte Windung meines Gehirns. Die Erinnerung nimmt mir den Atem, schießt wie ein Blitz durch meinen verwaisten Körper.

Dann stößt er zu. Sie schreit, drück ihr Rückrad ins Hohlkreuz. Er lächelt triumphierend, so wie er es macht, wenn er in mich eindringt, sich in mir auf und ab bewegt, bis ich komme und sich meine Möse gierig um seinen Wahnsinnsschwanz klammert. Immer wieder treibt er seinen Ständer vorwärts. Er ist ausdauernd und ich weiß, wie berauschend es ist, ihm ausgeliefert zu sein, wie jede Zelle meines Körpers von ihm erfüllt wird, bis die Lust jeden Gedanken auslöscht und nur noch wir beide existieren.

Ich ziehe die Tür vorsichtig ins Schloss und gehe die drei Etagen nach unten. In der zweiten Etage hebt sich die vernachlässigte Schlingpflanze auf der Fensterbank dunkel gegen die mondhelle Nacht ab. Ich trete sachte auf, obwohl ich mich nicht anstrengen muss, leise zu sein. Hier hört er mich nicht mehr. Ich stehe auf der Straße. In welche Richtung soll ich gehen? Es spielt keine Rolle. Ohne ihn hat alles seine Bedeutung verloren.

Die Tränen wollen nicht versiegen. Ich schäme mich so sehr, weil ich unsere Vereinbarung nicht halten kann. Es war eine Fantasie, die wir ausleben wollten. Freiwillig. Er fragte mich mehrmals, ob ich wirklich einverstanden wäre, in einen Swingerclub zu gehen und zu zuschauen, wie er eine andere Frau vögelt. Ich sagte Ja. Er sollte nicht denken, ich wäre kleinlich oder prüde. Nein, das war es, was er so an mir schätzte. Meine verwegenen Fantasien, die ich mit ihm auslebte. Wir trieben es in allen Stellungen, an verbotenen Orten, mit und ohne Fesseln, stundenlang und quick.

Ich konnte nicht genug von ihm bekommen. Wenn er mich berührte, sprang mein Motor an. Wir erzählten uns unsere geheimsten Wünsche und befeuerten unsere Fantasie. Ich liebte seine Hände, die mich fest fasten, seinen fordernden Mund und seine geschickte Zunge, die mir das Gefühl gaben, ganz ihm zu gehören. Das war es, was ich wollte. Ihm gehören. Ganz sein. Vielleicht romantisch verstiegen für eine reifere Frau? Doch er weckte eine Seite in mir, die nicht verstummen wollte. Sie wollte immer mehr.

Bis wir einen Schritt weiter gingen. Ich wollte ihm den Wunsch erfüllen, mit einer anderen Frau zu schlafen. Ich war mir seiner Liebe sicher. Und meiner. Sollte er eine andere vögeln. Es konnte uns nichts anhaben. Ich war abgeklärt und frei.

Seitdem kann ich an nichts anderes denken. Sehe ihre Ekstase vor mir, die meine hätte sein sollen. Höre ihre verzückten Laute, das Stöhnen und die Schreie, als sie ihren Orgasmus hatte.

Ihn trifft keine Schuld. Er gab mir die Gelegenheit Nein zu sagen, auch wenn er es möglicherweise bedauert hätte. Ich war zu stolz, wollte ihm zeigen, dass ich über den Dingen stand, keine Eifersucht spürte. Ich konnte nicht zugeben, dass ich ihn wie verrückt liebte, ihn nicht mit einer anderen teilen wollte, auch wenn es nur ein One-Night-Stand war.

Ein heftiges Schluchzen schüttelt mich und ein ungestümer Schmerz zieht sich aus meinem Bauch aufwärts durch den Körper. Es ist besser, ihn jetzt freizugeben, ehe ich durch meine Eifersucht alles zerstöre und ihm als Furie in Erinnerung bleibe, vor der man sich in Acht nehmen muss.

»Cara!«, höre ich seine vertraute Stimme hinter mir.

Ich überlege wegzulaufen.

»Bleib stehen! Ich bin schneller, als du und du weißt das auch.«

Ich halte inne, wische mir mit den Ärmeln der Jacke die Tränen vom Gesicht. Ich atme flach und versuche das Schluchzen zu unterdrücken. Nein, nur keine Blöße geben. Ich bin stark.

»Ich muss gehen«, meine Stimme zittert, ich habe Angst sie gehorcht mir nicht mehr.

»Nein. Ich kann dich nicht gehen lassen«, sagt er bestimmt, »du gehörst mir.«

Er tritt hinter mich, legt seine Hände auf meine Hüften und zieht mich fest an sich, wie er es oft tut, küsst meinen Hals. Sofort rinnt ein heißer Schauer durch meinen Körper. Ich kann seinen warmen herbfrischen Duft riechen und spüre, dass mein Widerstand dahin ist. Ich fühle die Hitze aus meinem Unterleib aufsteigen. Oh Gott, ich will ihn. Jetzt, hier. Mehr als alles andere. Ich begehre ihn so sehr, dass es wehtut. Der Schmerz von ihm getrennt zu sein, ist schlimmer, als das Bild der anderen Frau vor meinen Augen.

Seine Hände schieben sich über meinen Bauch, hinauf zu meinen Brüsten. Meine Knospen sind hart. Er reibt leicht mit den Handflächen darüber, ein Stöhnen windet sich über meine Lippen. Ich kann nichts dagegen tun. Ich gehöre ihm, seit ich ihn das erste Mal sah.

»Komm ins Bett«, raunt er mir mit erregter Stimme ins Ohr, »sonst muss ich es hier auf der Straße mit dir treiben.«

Er dreht mich zu sich um. Sein Blick sucht meinen. Ich sehe das offensichtliche Begehren und nickte leicht. Er nimmt mich an der Hand. Wir gehen zurück zum Haus…

Heimliche Briefe

Zoe nahm die Feder und tauchte sie in die goldfarbene Tinte für ihre Unterschrift. Der Brief auf ihrer Schreibunterlage war lang. Eigentlich sollten es nur ein paar Zeilen werden, doch nun lagen 5 Seiten engbeschriebenes Papier vor ihr. Mit elegantem Schwung setzte sie den Namen unter den Text, den ihr ihr Briefpartner Armand, der Geliebte, gegeben hatte. Luciana, die Geliebte.

Sie seufzte. Niemals hatte sie gedacht, dass es einen Mann geben könnte, der ihre Fantasie und ihren Geist so beflügelte und doch war es geschehen. Leicht pustete sie auf die trocknende Tinte.

Zoe öffnete eine der kleinen Schubladen ihres Sekretärs und entnahm ihr einen Briefumschlag. Seit sechs Wochen schrieb sie ihrem unbekannten Verehrer Briefe. Armand musste ganz in ihrer Nähe sein, sonst wäre es unmöglich gewesen jeden Tag einen Brief zu tauschen. Aus seinen Worten sprach eine Kenntnis ihrer Lebensumstände und sogar ihrer innigsten Gedanken.

Doch bis zu diesem Moment konnte sie seine Identität nicht aufdecken. Selbst nicht, als sie sich ganz in der Nähe ihres geheimen Briefkastens auf die Lauer legte.

Zoe faltete die Seiten und schob sie vorsichtig in den Umschlag. Sie erinnerte sich an den ersten Brief, den Armand ihr schrieb. Sie fand ihn auf ihrem Nachttisch, mit der Anweisung ihre Antwort in dem kleinen Vogelhaus an der 1000-jährigen Linde zu deponieren.

Nie hatte ein Mann so wunderbare Dinge an sie geschrieben. Er war eloquent, aus seinen Zeilen sprach Lebenserfahrung, Intelligenz und Humor. Jeder Tag erstrahlte im Glanz seiner zauberhaften Worte. Er hauchte ihrem tristen Alltagseinerlei Träume und Fantasien ein, die Zoe schon lange begraben glaubte. Seit ihre Eltern sie in die Einöde zu ihrer kranken Patentante geschickt hatten, von der sie sich einen großen Anteil eines riesigen Erbes erhofften, das Zoe für sie sichern sollte. Wer Armand auch wahr, er kannte ihr Unglück und ihre Traurigkeit.

Zoe verschloss den Umschlag, gab einen Tropfen Wachs auf die Spitze und drückte den Stempel in die Oberfläche. Der Abdruck ihres Anfangsbuchstaben L erschien in dem roten Siegelwachs. Sie hob den Brief an ihre Lippen und drückte einen Kuss auf das teure Papier. Morgen früh, bevor sie zu ihrer Tante gerufen wurde, würde sie den Brief zur Linde tragen.

Ihr Herz schlug heftig, bei dem Gedanken, welche süßen Geständnisse sie ihm gemacht und welche Wünsche sie an ihn gerichtet hatte. Zoe wünschte sich nichts sehnlicher, als seinen Mund auf ihrem Mund zu fühlen, seine starken Arme, die sie umfingen und seine Hände, die sie liebkosten. Aus allen Zeilen ihres Briefes sprach Sehnsucht und Verlangen und Zoe hoffte, er würde zu ihr kommen und ihr seine Zuneigung zeigen.

***

Zoe blickte sich kurz um, bevor sie die Hintertür schloss und durch den Küchengarten in den Park eilte. Nebel lag über dem Rasen, hing wie ein feuchtes Laken in der Luft. Die frühen Morgen- und die späten Nachstunden waren die einzigen Gelegenheiten, in denen Zoe sich frei bewegen konnte. In der übrigen Zeit musste sie ihrer Tante zur Verfügung stehen und ihre Launenhaftigkeit aushalten.

Die langen Arme der 1000jährigen Linde reichten bis auf den Hauptweg. Leichtfüßig, in freudiger Erwartung auf Armands Brief, überquerte Zoe den nassen Rasen und tauchte in die schützende Höhle der herabhängenden Lindekrone. Das Vogelhäuschen hing gerade so niedrig, dass Zoe es erreichen konnte, wenn sie sich auf die Zehenspitzen stellte. Sie öffnete das Türchen, das mit einem kleinen Haken geschlossen war. Ihr erwartungsvolles Lächeln verschwand, als sie es leer vorfand. Armand hatte nicht auf ihren letzten Brief geantwortet. Zoe stand da und starrte auf das Vogelhäuschen. Tausend beunruhigende Gedanken schossen ihr durch den Kopf.

Er hat mich nicht verlassen, versuchte sie sich zu beruhigen, es gibt keinen Grund dafür. Zoes Herz schlug bis zum Hals. Die Leidenschaft seiner Briefe hatte im Lauf der Zeit nicht nachgelassen, im Gegenteil, sie hatte, wie ihre, immer mehr zu genommen. Ihm muss etwas zugestoßen sein. Die Angst trieb ihr Tränen in die Augen. Vielleicht ist er nur verhindert, versuchte sie sich zu beruhigen. Morgen, dachte sie, morgen wird ein Brief da sein. Sie legte ihren Brief in den Innenraum und verschloss das Türchen wieder. Auf dem Weg ins Haus dachte sie immer wieder, morgen, morgen wird sein Brief da sein.

***

Zoe erwachte durch ein Geräusch. Mondlicht fiel in ihr Zimmer und malte Muster auf den Boden und ihr Bett. Scharf hoben sich die Schatten und Umrisse der Möbel gegen die Wände ab. Zoe hatte keine Angst. Sie kannte die Nachtgeräusche in alten Häusern. Da war es wieder. Ein kleines Rascheln. Normalerweise hätte Zoe es für Mäusegetrappel gehalten, aber dieses Knistern hörte sich wie das Rascheln von Kleidung an. Außerdem stieg ihr ein leichter würziger Duft in die Nase, den sie sehr gut kannte. Ihr Herzschlag beschleunigte sich.

»Hallo?«, fragte sie vorsichtig in die Dunkelheit, »wer ist da?«

»Armand«, antwortete ihr eine sanfte tiefe Stimme.

»Armand«, flüsterte sie und wollte nach den Zündhölzern greifen, »du bist zu mir gekommen.«

»Kein Licht«, sagt er, »bitte, es ist zu deinem Besten.«

Zoe zog die Hand zurück. Die Stimme kam ihr entfernt bekannt vor. Wo habe ich sie nur gehört, dachte sie. Ihre Augen gewöhnten sich an das Dunkel. Zoe erkannte eine hochgewachsene Gestalt ganz in der Nähe. Das Gesicht verdeckte eine dunkle Kapuze.

Armand kam langsam näher.

»Dreh dich um, bitte, ich möchte nicht, dass du mein Gesicht siehst«, sagte er sanft.

»Warum?«, fragte Zoe und ihre Stimme zitterte vor Aufregung.

»Vertraust du mir?«

»Ja«, flüsterte Zoe.

»Dann lass es diesmal so sein. Bald wirst du mich erkennen.«

Zoe drehte sich um. Vorsichtig legte Armand ihr ein Tuch über die Augen und band es an ihrem Hinterkopf zusammen.

»Versprich mir, dass du es nicht abnimmst«, sagte er leise.

Sein warmer Atem strich über ihren Hals. Ein Schauer rann ihr über den Körper. Zoe spürte, wie sich die Matratze absenkte, als Armand sich auf das Bett setzte.

»Ich habe deinen Brief vermisst«, sagte sie leise.

Sacht legte er ihr die Hände auf die schmalen Schultern. Zoe hielt den Atem an. Armand streifte das seidene Nachthemd von ihren Schultern. Als der dünne Stoff über Zoes feste Brüste rutschte, streifte er ihre harten Knospen.

»Ich weiß«, sagte er, beugte sich vor und küsste ihre Schulter, was einen weiteren Schauer über ihre Haut jagte, »ich bin hier, um mich zu entschuldigen und dir zu zeigen, wie ernst ich es meine.«

Armand umfing sie von hinten. Zoe fühlte den weichen Stoff seiner Kleidung auf ihrer nackten Haut. Sie drückte sich gegen ihn und legte den Kopf gegen seine Schulter. Armand strich ihr Haar zur Seite und legte ihren Hals frei. Er küsste ihren Hals, die Schultern, schob seine Hände von ihren Hüften aufwärts zu ihren Brüsten und umfingen sie mit sanftem Griff. Zoe stöhnte unwillkürlich auf, als er mit Daumen und Zeigefinger ihre harten Knospen zupfte und zwirbelte. Immer wieder küsste Armand sie. Ihr Körper wurde weich und nachgiebig unter seinen Liebkosungen. Sie spürte ein heißes, erregendes Gefühl in ihrem Unterleib und presste die Beine zusammen, um das lustvolle Gefühl zwischen ihren Schenkeln zu steigern.

So fühlt es sich also an, wenn ein Mann mich auf diese Weise berührt, ging es ihr durch den Kopf. Zoe seufzte, drückte sich fest gegen Armands Körper. Seine Hände wanderten von ihren Brüsten, zu ihrem Bauch hinab und streiften den zarten Flaum über ihrer feuchten Spalte.

Zoe öffnete instinktiv ihre Schenkel. Sie erinnerte sich an eine Szene des verbotenen Buches. Der Mann hatte unerhörte Dinge getan und die Frau war in Ekstase vergangen. Die Zeichnungen waren mehr als eindeutig.

»Ich sollte gehen«, Armands Stimme klang rau.

»Nein. Bitte, geh nicht«, wisperte Zoe, umfasste seine Handgelenke, damit er seine Hände nicht wegziehen konnte.

»Das ist nicht schicklich«, sagte er.

Zoe lachte leise.

»Nichts von dem, was wir tun ist schicklich«, sagte sie, »es mag sein, dass du mich für unwissend hältst, aber ich habe in den verbotenen Büchern gelesen.«

Diesmal lachte Armand. Es kam ihr bekannt vor. Zoe fühlte, wie der weiche Stoff seiner Kleidung über ihren Rücken rieb. Sie hätte gerne seinen nackten Körper auf ihrem gefühlt.

»Wenn wir das tun, was in dem verbotenen Buch steht, gibt es kein Zurück mehr!«, sagte er eindringlich. »Du bist dann eine Frau«, er räusperte sich, »meine Frau.«

»Nachdem ich deinen ersten Brief las und ihn beantwortete, gab es kein Zurück mehr«, erwiderte Zoe ohne Scheu, »nie hat mich jemand so verstanden, wie du. Meine Gefühle, meine Sehnsüchte und Träume. Mein Herz gehört dir, warum nicht auch mein Körper?«

»Ich habe gehofft, dass es so sein würde«, Armand küsste ihren Hals, »du hast auch mein Herz und meine Gedanken gefangen.«

Er bog ihren Kopf zurück und küsste sie gefühlvoll. Ein Kribbeln sprang von ihren Lippen in ihre Kehle und rann bis in ihren Unterleib hinab. Ihr Griff um seine Handgelenke verstärkte sich und seine Fingerkuppen bohrten sich in das weiche Fleisch ihrer Schenkel. Zoe stöhnte, drückte sich gegen ihn und spreizte ihre Beine noch ein bisschen weiter, für seine Finger.

Als Armand sich von ihr lösen wollte, versuchte sie ihn festzuhalten, aber er beruhigte sie.

»Ich gehe nicht fort«, er drückte sie sanft in die Kissen. »Ich will dich Haut an Haut spüren.«

Zoe entspannte sich. Sie hörte, wie Kleidung raschelte und zu Boden fiel. Sie rutschte nervös hin und her, konnte es kaum abwarten, bis Armand sich endlich zu ihr legte. Er zog sie fest in seine Arme, ihre Wange lag gegen seine nackte Brust gedrückt. Zoe konnte seinen Herzschlag hören.

»Bitte küss mich«, flüsterte sie.

Armand legte ihr einen Finger unter das Kinn und hob ihr Gesicht zu sich empor. Zart berührte er ihren Mund mit seinen Lippen, schickte seine Hände auf Wanderschaft. Mit sanftem Druck öffnet er ihre Lippen mit der Zunge, erkundete ihre warme Mundhöhle. Zoe ließ sich auf das sinnliche Spiel ein und erwiderte seine Annäherung. Sie schmiegte sich eng an seinen sehnigen kräftigen Körper. Ihre harten Brustknospen drückten sich gegen seine behaarte Brust.

Armands Hände lagen auf Zoes wohlgeformten Pobacken und zog ihr Becken gegen seine Lenden. Seine Erektion drückte sich begehrlich gegen ihren Bauch. Seine Atmung beschleunigte sich und sein Mund wurde fordernder. Mit einer halben Drehung rollte er Zoe auf den Rücken. Er presste sie mit seinem Gewicht in die Kissen. Immer wilder wurde ihr Zungenspiel. Zoe wand sich unter seinem Körper. Sie fühlte, die Feuchtigkeit aus ihrer Spalte fließen.

Armand löste sich von ihr, glitt an ihrem Körper hinab bis zu ihren Schenkeln.

Zoes Finger krallten sich in die Kissen. Sie ahnte, was er tun würde. Auf einem der Bilder in dem verbotenen Buch hatte sie es gesehen. Zoe winkelte die Beine an und öffnete ihre Schenkel.

Armand roch den betörend süßen Liebessaft, der ihre weichen Löckchen benetzte. Das Wasser lief ihm im Mund zusammen. Er musste sie haben, sie schmecken.

Zoe stöhnte vor Lust und gespannter Erwartung. Armand spreizte ihre Schamlippen und leckte zart mit der Zunge über die kleine Perle am Ende ihrer Spalte. Zoe stieß einen kleinen Schrei aus. Ihre Fußsohlen und ihr Po drückten sich in die Matratze.

Armand zupfte mit den Lippen an ihren empfindlichen inneren Schamlippen, leckte mit der Zungenspitze erst sacht, dann fest über ihre Spalte, bis zur Perle hinauf. Zoe stöhnte und wand sich. Armand hielt ihr Becken fest. Immer enger zog er den Kreis der Begierde um ihre Perle, die hart wie ein kleiner Kiesel unter seine Zungenspitze tanzte. Er streckte eine Hand aus, knete eine Brust und rollte die Knospe zwischen den Fingern.

Zoe zerfloss unter seinen Liebkosungen. Hin und hergeworfen zwischen weich und hart, wand sie sich unter seiner Zunge und seinen Händen. Armand schloss seine Lippen um ihre Perle und sog vorsichtig, gleichzeitig drang er mit einem Finger ihre nasse Spalte. Zoe drängte ihren Schoss seiner Hand entgegen. Rhythmisch bewegte er sie vor und zurück, und umkreiste mit der Zunge die harte Perle.

Zoes Atem flog, in ihrem Bauch zog sich ein heißer Punkt zusammen, der nach Ausdehnung schrie, ihre Möse floss über, es roch nach Sex und Begierde. Zoes Gedanken zerflossen. Es existierte nichts mehr. Nur Armand und sie. Seine Hände, seine Zunge, sein Körper, der ihren beherrschte.

Ein weiterer Stoß seines Fingers. Der brennende Punkt in Zoes Bauch zersprang. Die Erregung pulste durch ihren ganzen Körper, floss durch ihre Adern und erfüllte ihren Kopf mit Lichtblitzen. Ihre inneren Muskeln umschlangen Armands Finger. Zoe stöhnte, wand sich.

Armand richtete sich auf, kam über sie. Behutsam schob er seinen steifen Schwanz ein Stück in ihre nasse Spalte, er wusste, es würde weh tun. Ein Stich in ihrem Unterleib. Armand beugte sich vor, küsste sie leidenschaftlich, zog seinen Schwanz etwas zurück, dann stieß er fest zu. Zoes Finger krallten sich in seine Schultern, ihr Lippen saugten sich an seinem Mund fest. Ein kurzer Schmerz zuckte durch ihren Körper. Armand stieß erneut zu.

Ihre Möse war fest und doch nachgiebig. Sie schloss sich erregend eng um seinen Schwanz. Immer wieder bewegte er sich vor und zurück, schnell, langsamer, schnell, langsamer. Schweiß bildete sich auf seinem Nacken.

Er genoss es, dass ihre erwachende Möse seinen Schwanz so fest umschlossen hielt. Ihr kehliges Stöhnen, der ekstatische Ausdruck auf Zoes Gesicht, der halbgeöffnete Mund, die bebenden Nasenflügel spornten ihn weiter an. Sie fügten sich perfekt ineinander.

Armand beugte sich vor, presste seinen Mund auf Zoes Lippen. Sie biss ihn vor Erregung in die Lippe. Armand stöhnte tief aus dem Bauch heraus und spritzte seinen heißen Saft in ihre Spalte.

Zoe schlang die Beine um seine Hüften. Armand sank befriedigt über ihr zusammen. Sie fühlte seinen fliegenden Atem auf ihrer Haut. Sacht zog er sich aus ihr zurück.

»Nein«, flüsterte sie, »bleib noch bei mir.«

Armand lachte leise. Zog sie fest in seine Arme.

»Wenn du das verbotene Buch gelesen hast, weißt du, dass man mehr als einmal in einer Nacht Liebe machen kann«, seine verführerische Stimme jagte ihr einen Schauer über den Rücken.

Sie wusste nun, wo sie sie gehört hatte. Aus dem Nebenzimmer, wenn der Notar ihrer Patentante einen Besuch abstatte. Er küsste Zoe jedes Mal die Hand und sah ihr tief in die Augen. Sein Name war Jean de la Roche.

»Ja«, erwiderte sie leise.

Zoe streckte sich, küsste ihn etwas verunglückt halb auf den Mund. Sie dachte an das Bild, in der die Frau auf allen vieren war und der Mann, der hinter ihr kniete, seinen Phallus zwischen ihre Pobacken gleiten ließ.

Armand wunderte sich, dass Zoe nicht mehr den Wunsch äußerte, das Tuch zu entfernen, um ihn anzusehen.

***

Es war in ihrer Hochzeitsnacht, als Zoe Armand gestand, dass sie ihn schon in dieser ersten Nacht erkannt hatte.

Der goldene Schuss

Ich streife durch die Nacht. Ein Sexjunkie auf der Suche nach dem goldenen Schuss. Gerade erst im Singlechat schriebst du:

»Ich will dich jetzt!«

»Dann lass es uns tun.«

»Wo?«

»Im Park, am Denkmal.«

»Ich werde da sein. Woran erkenne ich dich?«

»Ich trage einen Trenchcoat und du?«

»Lederjacke.«

»In einer Stunde.«

»Ja.«

Mein Herz rast. Bin auf Entzug. Wer bist du? Wie werde ich deinen Schwanz in meiner Möse fühlen? Ich weiß fast nichts von dir. Nur das Übliche: Haarfarbe, Augenfarbe, Alter, Größe. Nichts, dass einen Menschen wirklich erkennbar, denkbar, fühlbar macht. Und doch werde ich dich gleich treffen und »ES« mit dir treiben.

Die Aussicht auf den ultimativen Kick treibt mich vorwärts. Fremde Hände, die mich streicheln, ein fremder Schwanz, der mich fickt. Sex im freien Fall. Adrenalin pur. Meine Haut brennt vor Verlangen. Meine Möse will endlich wieder einen Schuss von dem Stoff, aus dem die feuchten Träume sind. Ich kann ihre Gier riechen. Schmecke ihren Hunger bis in die letzte Zelle.

Das Denkmal ist ein kraftstrotzender Neptun. Schäumende  Fontänen füllen sein Becken. Er packt eine riesige Schlange am Kopf. Sie schlingt sich im Todeskampf um sein linkes Bein. Der Marmor ist kühl und glatt. Ich öffne meinen Trenchcoat und presse meinen überhitzten Körper gegen den polierten kalten Stein. Fühle die zarte schwarze Spitze auf meiner Haut. Ein Hauch von Nichts für deine blauen Augen.

Bei dem Gedanken läuft mir ein Schweißtropfen zwischen den Brüsten hinab und verläuft sich in meinem Nabel. Ich spreize meine Beine, reibe meine Möse auf Neptuns schlüpfriger Marmorhaut. Tropfen der Lust benetzen den gleichgültigen Meergott. Steig aus deinem Becken und werde Mann für mich. Gebe dir mein Opfer. Einen Ozean aus salzig-süßem Nass für dich, du schöner Göttermann.

»Bleib so!«

Deine raue Stimme duldet keinen Widerspruch. Endlich bist du da! Dein fester starker Körper drängt sich an mich. Weiche Lippen gleiten über meinen Hals. Gebieterische Hände schieben den Mantel zur Seite, streichen über die sündhaft teuren Seidenstrümpfe, bis hin zu dem süßen Stück nacktem Schenkel an der Pforte der Lust. Dein göttlicher Speer presst sich gegen meinen Po, treibt sich hart und heiß zwischen meine prallen Backen. Unnachgiebig sucht er seinen Weg. Deine geschickten Hände packen meinen Po, mit einem Knie drängst du meine Beine weit auseinander, öffnest meine Auster für deinen Schwanz.

Männlich herber Duft flutet meine Gedanken. Meine Möse fließt in Strömen. Deine Finger finden meinen Schatz, prüfen ihn mit gewandtem Griff. Komm, nimm die Perle, roll sie zwischen deinen Fingerspitzen. Spüre ihre harte Schale. Tief baden deine Finger in meinem Fluss. Füllen meine Leere. Ja, mehr, mehr. Lass nicht nach. Ich tanze in deinem Rhythmus auf und ab. Gleitest meiner Spalte auf den Grund. Sie ist hemmungslos geil für deinen Schaft.

Der Angriff erfolgt überraschend. Deine Hand greift meinen Nacken, drückt mich dominant nach vorn. Ich schweige. Meine Andacht findet im Stillen statt. Meine Möse ist offen. Rot und gierig schmatzen ihre schwellenden Lippen. Tauch nach ihrer Kostbarkeit.

Leck mich, trink mich. Das ist mein Gebet. Du lässt dich nicht lange bitten. Nimmst von meiner Gabe. Leck mich, trink mich. Perlenspiele. Deine Finger geben den Takt vor. Leck mich, trink mich. Folge dir gehorsam. Gibst auch mir zu kosten. Leck mich, trink mich. Immer wieder. Leck mich, trink mich.

Komm, erlöse mich. Gib mir deinen Schuss. Du erhörst mein Flehen. Dein harter Schwanz in meinem glitschigen Schrein. Will deine Reliquie mit meinen Tränen salben. Oh, Gott Neptun lass das Wasser nie versiegen. Stoß den Speer tief in meinen Fluss. Schrei und Stoß. Zug um Zug. Reib mich, zermahl mich, zerreiß mich. Ich will auf Knien um Gnade betteln, vor deinem Phallus beten, bis du mir deinen Segen gibst. Stoß deinen Marmorschwanz in meine schamlose Auster. Alleinlebend aus ungezügelter wollüstiger Gier, schnappt sie nach deinen prallen Schwanz und saugt ihn aus, bis du deine schäumenden Lustfontänen in meinem Becken verschwendest.

Er ist fort. Entleerte Lust auf kaltem Stein. Unser Muschelcocktail verschüttet auf Neptuns Altar. Schlürfe ihn auf Ex. Wer weiß, wann ich wieder so etwas Gutes bekomme. Betrunken verlasse ich den Mann vom Meer. Bin durchtränkt von der Droge Geilheit und schon wieder auf der Jagd nach dem Stoff, der meinem unersättlichen Körper und meinem fiebrigen Geist einen neuen härteren Trip verpasst.

Erinnerst du dich?

Erinnerst du dich an den Abend, als ich dir meine erste erotische Geschichte vorlas? Bestimmt. Immerhin war es einer deiner Wünsche, dass ich mir die Möse glattrasiere, dich mit Straps und Strümpfen und High Heels verführe, obwohl ich nicht besonders darauf stehe und du diese Accessoires nicht brauchst, um mich begehrenswert zu finden. Oft reicht ein sehnsüchtiger Blick, ein zärtliches Flüstern oder eine Berührung und wir könnten sofort übereinander herfallen.

Doch es war der Jahrestag unserer ersten Begegnung, wenn man dies so nennen kann. Es war ein geschäftliches Telefonat. Mir gefiel deine unglaubliche sexy Stimme und ich machte dir ein Kompliment. Du lachtest. Danach verlangtest du immer mit mir zu sprechen, wenn es um wichtige Sachen ging. Als wir uns dann das erste Mal real trafen, waren kaum Worte nötig, und ein Schritt führte zum anderen.

Ich wusste, dass du Geschichten liebst, so wie ich – mit einem erotischen Touch und ein bisschen mehr. Einen anregenden Tagtraum und eine wilde Fantasie zur Inspiration. So wollte ich dir damals eine meiner Fantasien schenken. Mit meinen eigenen Worten streicheln, dein Kopfkino auf Touren bringen, dich so verrückt zu machen, dass du mir die unbequemen Dessous vom Leib zu reißt und deine Lust an mir stillen willst.

Diese erste Geschichte, die von uns beiden handelt, liebst du heiß und innig und verwahrst sie in deiner Schreibtischschublade, gleich oben links.

Es brauchte etwas Vorbereitung, mich für das Schreiben der Geschichte und die private Lesung, die du nicht vergessen solltest, in Stimmung zu bringen. Davon weißt du nichts, darum erzähle ich es dir heute.

Ich duschte ausgiebig, rasierte Möse und Beine. Es war ungewohnt so glatt und beinahe jungfräulich zu sein. Ich hatte mir eine sanft duftende Lotion gekauft, cremte mich ausgiebig ein. Es fühlte sich interessant an, direkten Zugang zu meiner Vagina zu haben, die äußeren schützen Lippen, darunter die ruhende Perle und die zarten inneren Schamlippen.

Ich wollte sehen, was du sehen würdest. Also holte ich mir einen Spiegel, setzte mich auf den Rand der Badewanne, spreizte die Schenkel und betrachtete mich. Behutsam legte ich die Hand zwischen die Beine. Ich schloss die Augen, stellte mir vor, es wäre deine Hand. Mein Atem ging schneller. Wenn es dich betrifft, bin ich ungestüm Feuer und Flamme. Ich tat, was du tust, massierte meine Schamlippen, glitt mit den Fingern tiefer in die Spalte, umkreiste sacht die Perle, die nun, längst in Unruhe versetzt, prall heraustrat und nach mehr gierte.

Ich fühlte die ansteigende Erregung, zog ein Bein an und stellte den Fuß auf den Rand der Wanne. Weit offen für dich. Ich konnte meinen Saft riechen, schob einen Finger tief in das enge Loch, fühlte die Hitze und die Nässe in mir. Wie sehr würdest du den Anblick genießen, dachte ich. Mich so willig, nass und bereit für dich vorzufinden. Doch ich durfte meiner Lust noch nicht nachgeben. Seufzend unterbrach ich meine sinnliche Betrachtung und kleidete mich in die kostbaren Wäscheteilchen.

Mein Anblick im Spiegel, die zarten Seidenstrümpfe und die Spitzendessous auf der Haut, die meinen Körper umschmeichelten und mir das Gefühl gaben hinreißend und schön zu sein, ließen mich, mich selbst in ganz anderem Licht erscheinen. Plötzlich war ich eine begehrenswerte Frau, nicht mehr das brave Mädchen von nebenan. Im Grunde meines Herzens war ich das nie, konnte es aber nach außen nicht zeigen. Der Gedanke, was du sagen, wie du mich anschauen würdest, löste Herzflattern bei mir aus.

Andererseits bist du der Grund, warum ich meine Hemmungen fallen lassen und mich völlig hingeben kann. Durch dich und deine Lust an mir, kann ich wollüstig, wild, unersättlich und verrucht sein.

Mit diesem neuen Gefühl des Selbstbewusstseins und der aufreizenden unerfüllten Lust in meinem Körper setzte ich mich an den PC und schrieb die erste Geschichte für dich.

Meine Sinne waren empfangsbereit. Ich konnte unsere vermischten Säfte riechen, die Wärme und den Schweiß auf unserer Haut fühlen, dein tiefes Stöhnen hören, den ersten süßen Lusttropfens auf meiner Zunge schmecken, deinen dunklen Blick sehen, wenn du deinen Schwanz in meine Möse stößt.

Die Worte flossen heraus, wie mein Saft, der den Spitzenslip einnässte. Mit jeder Zeile verstärkte sich die Erregung in meinem Unterleib. Hättest du in diesem Moment hinter mir gestanden, meinen Hals geküsst, die Hände auf meine Brüste geschoben, meine harten Nippel massiert, ich wäre sofort gekommen. So blieb mir nur eins, Füße und Po stillhalten, Hände auf die Tasten und abwarten, wie dir meine Fantasie gefällt. Ich wollte, dass du mich kommen lässt und das hast du dann in dieser Nacht auch mehrmals getan.

Deine Reaktion auf meine Überraschung war sensationell und so folgten im Lauf der Zeit viele weitere Geschichten und Lesungen, die uns beiden so viel Freude machen. Es ist wie in einer Spirale. Einmal angeschubst dreht sie sich auf und auf, gleitet hinab, um sich erneut aufzuschrauben. Ein Perpetuum mobile der Lust, angetrieben durch unsere Fantasien und die Lust am Spiel.

Du bist heute noch genauso begeistert, wenn du weißt, dass ich dir eine neue Geschichte präsentieren werde, wie an diesem Premierenabend, als ich dir als Femme Fatal die Wohnungstür öffnete. Ich erinnere mich, dass du Luft holtest, einen leisen Pfiff ausstießest und sagtest:

»Wow, du siehst heiß aus! Dreh dich mal.«

Ich tat es und genoss es, weil ich wusste, dass es dir gefiel. Das nahm mir den Rest Unsicherheit und ich konnte das schamlose Weib sein, das dich zu einer zügellosen Nacht verführte. Das machte mich unglaublich an.

Du strecktest die Hand aus, wolltest mich küssen. Ich sehnte mich danach, wollte dich mehr als alles andere, doch ich hätte dir die Geschichte nicht mehr vorlesen können, weil wir es direkt im Flur getrieben hätten.

»Nein, Liebster«, sagte ich bestimmt, »erst möchte ich dir eine Geschichte vorlesen. Meine Geschichte.«

Ich sah das Leuchten in deinen Augen. Ein Lächeln umspielte deine Lippen. Du ahntest wohl schon, dass es keine gewöhnliche Geschichte werden würde. Ich dirigierte dich ins Schlafzimmer.

»Soll ich mich ausziehen?«, fragtest du.

»Wie du möchtest«, erwiderte ich kokett.

Es dauerte keine dreißig Sekunden und du lagst nur noch mit Boxershorts bekleidet auf den Kissen. Du stütztest den Kopf auf die Hand und sahst mich erwartungsvoll an.

»Es gibt eine Regel«, sagte ich und schmunzelte, als ich deinen fragenden Blick sah, »du darfst mich nicht berühren, bis ich fertig gelesen habe.«

Ein breites Grinsen legte sich auf deine schönen Gesichtszüge.

»Ich weiß nicht, ob das klappt. Er kann es nämlich kaum aushalten, dass ich dich aus deinem schwarzen Nichts pelle und ihn in deine glitschige Spalte stoße.«

Dabei zeigtest du auf die Beule in deinen Shorts. Ich musste lachen.

»Das habe ich mir schon gedacht, aber versuch es bitte.«

Du nicktest und das Funkeln in deinem Blick zeigte mir, wie sehr du mich begehrtest.

An diesem Abend unserer ersten Lesung, legte ich mich neben dich, drehte dir den Rücken zu und begann zu lesen. Ich befürchtete, meine Stimme würde versagen, wenn ich dir offenbarte, was mich umtrieb und ich dabei deinem Blick ausgesetzt war. Anfangs flog meine Stimme durch die Zeilen, aber nach der ersten Seite lass ich ruhiger. Immerhin solltest du das Szenario, das ich aufgebaut hatte, genießen.

Du rutschtest soweit an mich heran, dass ich deinen Atem auf meinem Hals und meinem Nacken spüren konnte. Meine Brüste zogen sich zusammen und die harten Nippel drückten gegen die Spitze des BHs. Die Lust floss von dort direkt in meine Perle. Ich hielt kurz inne, wollte dich ermahnen, aber du flüstertest in mein Ohr:

»Ich berühre dich nicht«, ich hörte das verführerische Lächeln in deiner Stimme, »für meinen heißen Atem kann ich nichts, das ist deine Schuld, wenn du mich so aufgeilst.«

Natürlich hast du es absichtlich getan. Du weißt, welche Wirkung deine Gegenwart auf mich hat, und die ganz speziellen Feinheiten meiner Lust sind ein offenes Buch für dich. Du liebst es mich mit diesem Wissen in den Wahnsinn zu treiben und meine Lust anzuzünden, bis ich dich anflehe, mir Befriedigung zu verschaffen.

Heute ist das anderes, wenn ich dir vorlese. Ich schaue dir zwischendurch oft in die Augen. Erfreue mich an deiner offensichtlichen Erregung, deinem beschleunigten Atem. Um der Lesung noch eine quälend süße Note zu verleihen, streichele ich dich an deinen empfindlichen Stellen. Das Verbot mich zu berühren existiert nicht mehr, aber wie damals hauchst du nur deinen heißen Atem auf meine Haut, streichst höchstens mit den Fingersitzen über meinen Hals und Schultern. Diese kleine Distanz schaukelt den Moment, in dem die Geschichte zu Ende ist und du meine Fiktion in die Wirklichkeit hebst rasant in die Höhe.

Dann nimmst du mir die Blätter aus der Hand, schaust mich mit deinem »ich-will-dich-jetzt-sofort-Blick« an, packst mich, drückst mich in die Kissen. Ich fühle deine Erektion auf meinem Bauch, dein Gewicht auf mir, du küsst mich so intensiv, als wäre es unsere erste Nacht und zündest ein Feuerwerk in meinem Körper.

Dann ist alles Gefühl, Begehren, aufreizende Lust, Hitze und Nässe. Deine Hände, dein Mund, dein Körper nehmen mich in Besitz, erfüllen mich mit dir. Dein schöner Schwanz durchdringt meine überfließende Möse, prägt meinem Körper deine Härte, deine Tiefe, deinen Rhythmus ein. Nichts anderes hat Bedeutung. Unsere Lust löscht alles aus, was uns beschweren könnte.

Wie Ikarus fliegen wir in unserem Rausch so hoch hinaus, dass die Sonne uns die Flügel versengt. Doch während er abstürzte, hältst du mich fest und drehst dich mit mir in der Lustspirale wieder in unseren Himmel hinauf.

»Erinnerst du dich an den Abend, als ich dir meine erste erotische Geschichte vorlas?«, sage ich mit verführerischem Klang in der Stimme.

Du drehst dich um und lächelst wissend.

»Wie könnte ich das je vergessen?«

Ich schmunzele, drehe mich um und gehe dir voran ins Schlafzimmer.

Das rote Shirt

»Hallo mein Schatz.«

»Hallo Liebling, wie geht es dir? Bist du im Hotel.«

Es tat gut Aarons Stimme zu hören. Sie war es, die mich verführte, ehe ich ihn das erste Mal zu Gesicht bekam und sie tat es nach fünf Jahren immer noch. Ich streckte mich auf meinem Bett aus und stellte mir vor, er läge neben mir.

»Ja, endlich. Der Tag war echt anstrengend. Keiner ist mit irgendwas einverstanden.«

»Also alles wie immer.«

Ich lächelte. Aaron liebte die Herausforderung, am Ende würde er sein Ziel erreichen. So, wie er mich für sich erobert hatte.

»Ja. Wo bist du?«

»Rate.«

»Im Schlafzimmer.«

»Stimmt. Und was habe ich an?«, fragte ich mit kokettem Unterton.

»Nichts.«

»Nicht ganz, ich trage das rote Shirt.«

»Das rote Shirt mit den kleinen verschiedenen Knöpfchen.«

»Genau das.«

Es war im Grunde kein besonderes Shirt. Rot, mit langen Ärmeln. Allerdings hatte es eine Knopfleiste, die bis zwischen die Brüste reichte. Ich trug es bei unserem ersten Treffen und wusste um seine aphrodisische Wirkung. Aaron machte mir ein Kompliment, als ich meine Jacke auszog: »Rot steht dir«, und er hatte es nicht beim Anschauen belassen.

»Ohoh, du weißt, dass du mir jetzt ein Foto schicken musst. Und ich hoffe, dass du ein paar Knöpfe aufgemacht hast.«

Ich lachte. Wenn ich Aarons Kopfkino anregen wollte, dann reichte es das rote Shirt zu erwähnen.

»Moment. Ich schicke dir eins.«

Ich schaltete den Fotoapparat am Handy ein, machte ein Selfie mit rotem Shirt und drei offenen Knöpfen, die einen kleinen Einblick gewährten und schickte es ihm.

»Sehr schön! Ich liebe es, wenn du es trägst. Das erinnert mich immer an unser erstes Mal.«

Ich hörte sein Seufzen am anderen Ende der Leitung und konnte mir sehr gut vorstellen, woran er dachte. Es war eine unglaublich heiße Nacht gewesen. Wir kannten uns schon eine Weile, bevor wir uns das erste Mal zu einem Date trafen.

»Weißt du noch, das Essen bei Mario?«

Ich schmunzelte. Als könnte ich das vergessen. Wir saßen uns gegenüber und sahen uns während des Essens tief in die Augen. Ich konnte mich nicht einmal daran erinnern, was ich an diesem Abend gegessen hatte, nur an Aarons begehrlichen Blick und die feste Gewissheit, dass es an diesem Abend passieren würde.

»Weißt du, wie ich einen Knopf öffnete«, fragte ich, obwohl ich die Antwort kannte.

Aaron stöhnte leise.

»Und wie! Ich dachte die ganze Zeit, oh mein Gott, lass sie noch einen Knopf öffnen und noch einen.«

»Und warum?«

Natürlich wusste ich es, aber ich genoss es, die Worte aus seinem Mund zu hören. Egal, wie oft er es mir erzählen würde, es machte mich verrückt. So wie Aaron. Seine Wirkung auf mich hatte in der ganzen Zeit, seit unserem Kennenlernen bis heute keine Sekunde nachgelassen. Sein Lächeln, sein Blick, seine Berührungen zeigte mir immer wieder sein unverhohlenes Begehren und reizten mich, ihn zu überraschen und mir hübsche Szenarien auszudenken, die unsere Lust anfachten.   

»Dein rotes Shirt lag so eng an, dass ich deine Nippel sehen konnte, die sich unter dem Stoff abzeichneten und ich wollte endlich einen Blick auf dein schönes Dekolleté werfen, obwohl ich lieber Hand angelegt und sie zwischen meine Lippen gesaugt hätte.«

Aarons sexy Stimme dicht an meinem Ohr, jagte mir eine Gänsehaut über den Rücken, vor allem weil ich es unglaublich genoss, wie himmlisch sich seine Hände auf meinen Brüsten anfühlten, seine Finger, die meine Nippel reizten und so köstliche Gefühle durch meinen Körper jagten.

»Am Ende des Hauptgangs hast du einen weiteren Knopf geöffnet«, fuhr Aaron fort und ich hörte die Erregung in seiner Stimme, »und noch einen und ich konnte den Ansatz deiner Brüste sehen.«

Ich stellte das Handy auf Freisprechen und legte es neben mich auf Aarons Kopfkissen.

»Weißt du, was ich gerade mache?«

Ich öffnete die Knöpfe des roten Shirts.

»Nein, das tust du nicht«, Aaron lachte leise, »du knöpfst es ohne mich auf?!«

»Und ob ich das tue«, erwiderte ich und fügte hinzu, »aber ich stelle mir vor, dass es deine geschickten Finger sind, die sich Zentimeter für Zentimeter zu meinem Busen vortasten.«

»Dann weißt du ja, was ich jetzt tun würde!«

»Ja, mein Liebling«, säuselte ich.

»Dann tue es«, flüsterte er, »berühr dich, streichel dich.«

Ein Schauer rann mir über den Nacken. Ich schob eine Hand in meinen Ausschnitt und umfasste eine Brust.

»Nimm deinen Nippel zwischen die Finger«, fuhr Aaron mit seinen Anweisungen fort, »und zwirbel ihn fest hin und her. Ich will, dass deine Möse feucht wird.«

»Ja, mein Herr«, erwiderte ich willig.

Es machte ihn an, wenn ich das gehorsame, böse Mädchen gab. Ich umfasste meinen Nippel und drehte ihn energisch zwischen meinen Fingern hin und her.

»Sehr brav, meine Liebe«, ich konnte hören, dass seine Stimme rauer und dunkler geworden war. Ich war sicher, dass Aaron nicht untätig war und seinen schönen Schwanz aus der Hose befreit hatte.

»Ach Liebling«, seufzte ich und schloss die Augen, stellte mir vor, Aarons Hände schoben sich unter mein Shirt, wie damals im dunklen Hausflur. Mein Gott hatte mich das erregt. »Ich wünschte du wärst hier und würdest meine Nippel saugen.«

»So wie beim ersten Mal, vor deiner Wohnungstür. Hmm«, seufzte Aaron, »wenn ich daran denke, wie hart deine Nippel unter meiner Zunge waren. Gott, wie gerne wäre ich bei dir und würde dich zum Wahnsinn treiben.«

»Ich weiß es, Liebling«, flüsterte ich, »aber da du nicht hier bist, muss ich es wohl oder übel selbst machen.« Ich schob die freie Hand in meinen Pyjama und schob die Fingerspitzen unter den Rand des Slips. »Und was machst du gerade? Ich würde deinen Schwanz gerne lecken.«

Ich seufzte, als ich meine Hand auf den Schamhügel legte und leicht massierte. Damals hatte Aaron mich gegen die Wand gedrückt, seine Lenden gegen mein Becken gepresst. Ich hatte seinen harten Ständer an meiner Scham gefühlt, und seine kalte Gürtelschnalle an meinem Bauch. Die Härte des Metalls und die Kühle erregten mich sehr. Sie stand im aufreizenden Gegensatz zu der Hitze in meinem Inneren.

»Ich liebe es, wenn du das tust«, drang Aarons Stimme zu mir durch, »deine rosa Zungenspitze, die meine heiße Eichel leckt und die Lusttropfen aufschleckt. Gott, dass geilt mich so auf.«

»Was machst du«, sagte ich, »beschreibe es mir.«

Ich ließ meine Finger tiefer rutschen. Schob sie sacht über meine Perle, zwischen die äußeren Lippen, fühlte die Hitze meines Geschlechts, das glatte, zarte Fleisch. Gott, wäre Aaron jetzt hier. Seine Zunge konnte Wunderdinge vollbringen. Er züngelte ganz zart, kreiste mit kleinen Bewegungen um meine Perle, rieb mit langen Strichen zwischen meinen Lippen entlang und schleckte meinen Saft, konnte nicht genug von mir bekommen. Ein Schauer rann mir über den Rücken den Nacken hoch.

»Ich reibe meinen Schwanz, ganz langsam«, Aaron stöhnte, »und massiere meinen Hoden. Und du?«

»Ich schiebe mir zwei Finger in die Möse«, meine Stimme hatte einen anderen Klang, »ich bin nass. Und eng. Gott, fühlt sich das gut an.« Ich spreizte meine Beine und kippte das Becken leicht an, um weiter in meine Möse zu kommen, »ich will, dass du mich fickst«, seufzte ich.

»Oh, Baby, glaub mir! Ich werde dich ficken, wenn ich übermorgen nach Hause komme«, Aarons dunkle sexy Stimme straf mich in den Bauch, »steck deine Finger ganz tief in dich rein, zieh sie langsam wieder raus und dann wieder tief rein.«

Ich tat, was er sagte. Sah seinen begeisterten Blick, wenn er mich so sehen würde.

»Ich wette, du fließt über«, hörte ich Aarons begeisterte Stimme. Er wusste, wie feucht ich werde, wenn wir Sex haben, »ich will, dass du deine Finger ableckst und deinen Saft kostest. Ich massiere mit meinen Lusttropfen meine Eichel.«

Ich tat, was er wollte, steckte mir die benetzten Finger in den Mund und schmeckte meinen Saft, von dem Aaron so gerne jeden Tropfen aufleckte und von dem er mich manchmal kosten ließ. Ich hätte es ohne Aaron nie getan, aber seine Leidenschaft und seine Offenheit rissen die Schranken in mir nieder und schenkten mir eine Lust, von der ich nie zu träumen gewagt hatte.

»Oh, Liebling«, seufzte ich, »ich möchte jetzt deine Eichel verwöhnen, langsam einsaugen, meine Zunge fest darüber gleiten lassen und deine Tropfen auf ihr zergehen lassen.«

Die Geräusche, die Aaron machte, waren mir vertraut. Er war kurz davor zu kommen. Manchmal machten wir ein Spiel – wer kommt als letzter. Wir saßen oder lagen uns gegenüber und masturbierten, während wir uns zusahen. Das törnte uns unglaublich an, weil wir uns am liebsten aufeinander gestürzt hätten, uns aber nicht gegenseitig berühren durften. Ich konnte an seiner Atmung und seinen Geräuschen hören, wenn er kurz davor war abzuspritzen.

»Komm Liebling«, ich schob mir die zwei Finger wieder in die Möse, drückte mit dem Handballen gegen meinen Hot Spot. »ein bisschen Fester, ein bisschen Schneller. Hmm, ich schmecke deine Tropfen auf meiner Zunge, deine heiße pralle Eichel, die gegen meinen Rachen stößt, ganz tief bis du in mir, stößt, wieder und wieder in meinen Mund, meine Lippen gleiten an deinem seidigen Ständer auf und ab.«

»Gott, Kleine, du machst mich irre«, keuchte Aaron, »was tust du, sag es mir!«

»Ich massiere meine Perle und schiebe mir die Finger tief hinein, so wie du es damals auf dem Flur gemacht hast. Ich stelle mir vor, du kniest vor mir, deine eine Hand packt in meine Pobacke und deine Zunge leckt meine Perle.«

Erregung zieht sich in meinem Bauch zusammen.

»Ja, du schmeckst so geil«, Aaron war atemlos, »du hast deine Beine weit gespreizt und ich kann deine Lust riechen, deine Perle ist hart, ich spüre sie unter meiner Zungenspitze, deine Finger sind in meinen Haaren, ich schiebe meine Finger in dich rein, du kommst mir entgegen.«

Er redete schnell und abgehakt. Ich beschleunigte meine Handarbeit. Meine Möse floss über, meine Hand war nass, meine Schamlippen geschwollen.

»Komm für mich Baby«, Aarons fliegende Stimme trieb mich vorwärts, »ich lecke dich härter, stoße meine Finger weit in dich, dein Saft läuft über meine Hand, du riechst so geil.«

Ich schloss die Augen, massierte mich, fühlte die Erregung wie einen feurigen Punkt in mir, hörte Aarons Stimme, sein Stöhnen, sah seine schönen Hände vor mir, die seinen Schwanz umklammert hielten und auf und ab rieben, seine pralle Eichel, spürte die Nässe, die Hitze, roch meine Lust.

»Oh, Gott, Aaron, ich komme«, stöhnte ich auf.

Noch einmal! Ich presste meine Finger in mein Loch, drückte fest gegen meine Perle. Ein tiefes Stöhnen ertönte aus dem Handy. Aaron kam.

»Komm für mich, Baby«, keuchte er, »ich will dich hören.«

Ich klemmte meine Beine zusammen, stöhnte und stieß einen kleinen Schrei aus. Ich explodierte. Hitze schoss durch meine zuckende Möse, die sich um meine Finger saugte, in meinen Unterleib, in meinen Bauch und meine Lungen. Ich zitterte, rollte mich auf die Seite und zog die Beine an, genoss die Nachwirkungen des Orgasmus.

»Aaron«, seufzte ich, »ich wünschte, du wärst hier. Deine Umarmung fehlt mir.«

»Ich weiß, Kleine«, sagte er zärtlich, »du fehlst mir auch. Es fällt mir schwer ohne dich einzuschlafen.«

»Ja, so wie mir«, seufzte ich und dachte an unser erstes Mal zurück.

Ich hatte halbnackt und mit zitternden Beinen auf dem Flur gestanden, das rote Shirt über die Brüste hochgeschoben, mein Slip hing in den Kniekehlen und mein Saft rann an meinen Schenkeln herunter. Aaron zog den Slip ganz herunter, ich stieg heraus. Er steckte ihn in seine Jackentasche. Das Spitzenteil habe ich nicht wiedergesehen. Dann schloss er die Tür auf, führte mich ins Schlafzimmer, zog mich und sich aus.

»Komm ins Bett, Kleine«, hatte er gesagt, »ein bisschen Ausruhen.«

Sein Lächeln war deutlich, es würde nicht das letzte Mal an diesem Abend sein, dass wir uns lieben würden. In unseren gemeinsamen Jahren hatte sich an unserer Begeisterung für einander nichts geändert.

»Ruh dich ein bisschen aus, Schatz«, hörte ich Aarons Stimme neben mir, »es dauert nicht lange, und ich bin wieder bei dir.«

»Ich weiß, Liebling«, sagte ich und lächelte, »ich küss dich.«

»Ich dich auch, Liebes. Denk an mich und an das, was ich mit dir mache, wenn ich heimkomme.«

»Das tue ich doch immer«, sagte ich und lachte.

»Und zieh das rote Shirt für mich an«, seine Stimme hatte wieder diesen sexy dunklen Ton, »damit ich es dir ausziehen kann.«

 

Der Bürotag

Ich schmiege mich in den weichen Jogginganzug, den Pascal mir zum Geburtstag geschenkt hat, nippe an meinem heißen Kaffee und sehe aus dem Fenster. Der Himmel scheint so niedrig, bedeckt mit dunkelgrauen schweren Regenwolken, dass ich den Eindruck habe, sie hängen an unserem Dachgiebel fest. Es regnet in Strömen. Jede Vertiefung der Auffahrt und dem Rasen ist mit Wasser gefüllt und gibt deutlich zu verstehen, es ist November! Die Bäume haben inzwischen fast alles Laub verloren, nur hier und da hängt ein vertrocknetes Blatt in den nackten Zweigen und schaukelt trostlos hin und her.

Heilfroh, dass ich heute meinen freien Tag habe, nehme ich die Zeitung vom Tisch, die Pascal vergessen hat und will es mir auf der Couch gemütlich machen. Ich höre ein helles »Kling«. Mein Handy. Ich hole es aus der Jackentasche. Pascal. Ich tippe das Symbol an und die Nachricht öffnet sich.

»Hallo meine Schöne, ich hoffe, du hast es warm, den Ofen habe ich dir angeheizt. Auf dem Weg ins Büro bin ich total nass geworden. Sitze hier in Boxershorts, Hose liegt auf der Heizung.«

Ich muss grinsen. Der Gedanke, den Mann meines Herzens und den Meister meine Lust in schwarzen engen Boxershorts hosenlos im Büro zu wissen, hat etwas Erregendes an sich.

»Guten Morgen, Liebling, dann hat Frau Müller endlich etwas, wovon sie träumen kann.«

Ich stelle meine Tasse auf dem Couchtisch ab. Mein Kopfkino springt an. Ein weiteres »Kling«.

»Frau Müller hat heute frei.«

Ich tippe:

»Wie schade für sie. Sei schön fleißig.«

Ein Kusssmilie erscheint. Auf meinem Bildschirm sehe ich Pascals knackigen Hintern vor mir. Nur umhüllt von einer knappen Boxershorts. Ganz zu schweigen von dem, was die Shorts eigentlich verdecken soll, seinen schönen seidigen Schwanz. In meinem Mund sammelt sich Speichel. Wie gerne würde ich jetzt – wieso würde, denke ich. Mein Geliebter ist allein im Büro. Und schon halb entkleidet. Ich gedenke die Chance zu nutzen.

In Windeseile schlüpfe ich in meine Turnschuhe, werfe meine dicke Jacke über und schlinge den Schal um. Ich greife mir die Haus- und Autoschlüssel und haste über den schmalen Gartenweg zu meinem Wagen. Keine fünf Minuten später parke ich vor Pascals Firma. Halb neun. Die Frühstückspause ist noch eine Stunde hin.

Ich nehme das Treppenhaus in die dritte Etage. Vorsichtig öffne ich die Tür, spähe auf den Flur. Es ist still. Zum Glück ist Pascals Büro ganz in der Nähe. Ich schiebe mich durch die Stahltür, husche über den Flur, klopfe an seine Tür.

»Herein«, höre ich es dumpf.

Eilig schlüpfe ich in Pascals Büro. Schließe die Tür. Erstaunt sieht er mich an.

»Sandra, was machst du hier?«

Eine berechtigte Frage. Immerhin besuche ich ihn sehr selten bei der Arbeit. Ich gehe auf ihn zu und lächele wissend, ohne seine Frage zu beantworten. Als ich vor ihm stehe, ziehe ich meine Jacke, die Sweatjacke und das T-Shirt aus. Pascals Augen werden immer größer. Ich genieße sein Staunen und das Überraschungsmoment, das ich ihm bereite.

»Schatz, wenn jemand reinkommt?«

»Was dann?«, säusele ich, »ich bin deine Frau und kein Callgirl. Aber wenn dir der Gedanke gefällt?«

Ich überlasse es Pascal die Fantasie mit Farbe zu füllen. Damit mein Liebster einen direkten Einblick in meinen Spitzen-BH bekommt, lehne ich mich provozierend vor. Bevor er mich anfassen kann, lege ich meine Hände auf seine Handgelenke und drücke sie auf die Lehne des Bürostuhls.

»Nein, Liebling«, sage ich bestimmt, »nicht anfassen, nur schauen. Sonst höre ich sofort auf.«

Ich weiß, es kribbelt in seinen Fingern mich zu berühren. Er liebt es meine Nippel zwischen den Fingerspitzen zu rollen und mein lustvolles Stöhnen zu hören, weil die Geilheit mir direkt in die Möse fährt. Doch das brauche ich nicht, um feucht zu werden. Die Vorfreude auf das, was ich gleich mit ihm tun werde und wie sehr ihn das antörnt, lässt meine Quellen fließen und tränkt meinen Slip.

Pascal nickt zustimmend. Seine Finger umfassen die Lehne mit festem Griff. Ich drehe mir den Sessel so hin, dass ich mich bequem zwischen seine Beine knien kann. Er folgt jeder meiner Bewegungen mit Argusaugen und als ich hinter meinen Rücken greife und die Häkchen des BHs öffne, atmet er scharf die Luft ein. Bedächtig lasse ich die Spitze von meinen Brüsten gleiten, über meine Nippel, die sich beinah schmerzhaft zusammenziehen. Pascal klammert sich noch fester um die Lehne. Seine Knöchel stehen weiß hervor.

Ich lächele triumphierend, als er über seine Lippen leckt, während ich meine Nippel zwischen den Fingern drehe und einen Seufzer ausstoße.

»Himmel Sandra«, Pascals Stimme ist rau, ich weiß, dass er mich jetzt am liebsten packen und ficken will, »wie soll ich das aushalten.«

Ich strecke meine Hände aus, rolle den Bund seiner Shorts herunter und befreie seinen Schwanz, der sich sofort imposant vor meinem Gesicht aufrichtet. Ich liebe diesen Anblick. Immer aufs Neue. Das Wasser läuft mir im Mund zusammen. Gleich werde ich ihn einsaugen, schlecken und seinen Saft trinken. Hmmm. Ich schiebe die Zungenspitze etwas vor und genieße Pascals durchdringenden Blick. Seine Lippen zittern. Ich spüre, dass er etwas sagen will, doch er verkneift es sich. Denn noch ist es nicht soweit.

Ich puste nur meinen Atem auf seine rotgeschwollene Eichel. Sie zuckt unter dem Lufthauch. Ich lächele und genieße es, die Macht über seine Lust in meiner Hand und meinem Mund zu halten. Sanft schließe ich die Hände um seine Fußknöchel, schiebe sie gemächlich an seinen Waden, das Schienbein hinauf, streichele seine Knie, die Außenseiten seiner Oberschenkel, seinen Schwanz immer im Blick, während Pascals Augen meiner Wanderung zu seinem Schwanz folgen.

Er atmet auf, als meine Hände sich auf die Innenseiten seiner Schenkel schieben und meine Fingerspitzen seine Hoden berühren. Ein Seufzer rinnt über seine halbgeöffneten Lippen. Am liebsten würde ich ihn jetzt küssen, aber dass würde die aufgebaute Spannung unterbrechen.

Ich beuge mich vor, meine Brüste drücken sich gegen seine Innenschenkel. Meine Nippel reiben über seine Haut. Pascal presst die Finger fest um die Lehne, stemmt die Füße in den Boden. Es ist geil ihn tatenlos meiner Lust ausgeliefert zu sehen, hier in seinem Büro, unter den Augen seiner Kollegen und seines Chefs.

Mein Blick fängt Pascals ein. Ich kann das Begehren in seinen Augen sehen. Ich schließe die Hände, wie zum Gebet, schiebe sie über seinen Schwanz, um dann aufreizend langsam meine Lippen über seine dunkelrote Eichel zu schieben. Pascals Blick verschleiert sich, er senkt die Lider, lehnt den Kopf nach hinten. Ich gleite mit der Zungenspitze über die samtige Haut, lecke den süßen Tropfen auf, der die winzige Öffnung krönt. Ich gebe einen gurrenden Laut von mir. Presse meine Brüste fester gegen seine Schenkel. Pascal stöhnt. Ich sauge seine Eichel nachdrücklich in meinen Rachen, fasse fest um seinen Schaft.

»Oh Gott, Sandra, ich will in deinen Mund spritzen«, keucht er, schiebt sein Becken vor.

Ich löse die Spannung. Erschrocken hält er inne, ist nicht sicher, ob ich weitermachen werde. Für einen schier endlos dauernden Augenblick halte ich seinen Schwanz locker im Mund. Dann hole ich ihn wieder ganz in meine Mundhöhle, drücke seinen Phallus mit der Zunge gegen meinen Gaumen. Ein heiseres Stöhnen schießt aus seinem Brustkorb hinauf in die Stille des Zimmers. Ich schlinge meine Zunge um seinen Schwanz. Lecke und sauge, schlecke die Lusttropfen verteile sie über seinem besten Stück. Gleichzeitig quillt meine Möse über. Ich kann den Duft meiner Lust riechen und bin sicher Pascal bemerkt es auch. Er leckt über seine Lippen.

»Ich kann dich riechen«, seine dunkle Stimme trifft in meinen Bauch.

Es ist Zeit den Rhythmus anzuziehen. Mit steigendem Tempo und Druck reibe ich seinen Ständer mit den Händen und sauge ihn tief in meinen Rachen. Meine Nippel reiben gegen seine Beine. Pascals Atem geht stoßweise, seine Bauchdecke hebt und senkt sich. Er stöhnt, drängt seinen Schoss meinem Mund entgegen, ich erhöhe den Druck noch ein bisschen.

»Himmel, ich komme gleich.« Knurrt er. Ehe ich das Tempo zurückschrauben kann, sagt er unterwürfig, »ich flehe dich an, nicht aufhören.«

Ein Lächeln legt sich in meine Brust. Ich fühle mich so unglaublich sexy und hemmungslos. Nicht das brave Mädchen, dass andere in mir sehen. Ich bin das böse Mädchen, das halbnackt auf dem Boden des Büros kniet und seinem Herrn und Meister einen Blowjob verpasst. Gierige seinen Schwanz bearbeitet und ihm jeden Tropfen einzeln aussaugen wird.

»Komm«, presse ich meine Zustimmung zwischen den Lippen hervor.

Pascal steht auf, ich recke mich hoch. Er nimmt mein Gesicht in seine Hände und fickt mich in den Mund. Unter halbgeschlossenen Lidern schaut er zu mir herunter, beobachtet wie sein Schwanz in rasantem Tempo in meinem Rachen verschwindet. Jetzt ist er der, der den Rhythmus vorgibt und ich genieße es, ihm Lust zu bereiten, seine Erregung bis aufs Äußerste anzustacheln. Ich bin nicht nur seine Freundin, sondern seine geile Geliebte, die nichts anderes als seine Befriedigung will, so wie er meine.

Ich schließe meine Lippen fest um seine Eichel. Er stößt zu, wieder und wieder. Sein Schwanz zuckt. Gleich spritzt er ab. Ein neuer Stoß. Pascal stöhnt laut auf, ein ungezügeltes Pulsen setzte meine Zunge, meine Mundhöhle in Vibration, setzt sich in meiner Kehle fort. Seine heiße Sahne schießt in meinen Rachen. Ich schlucke, etwas läuft aus meinen Mundwinkeln, rinnt über mein Kinn, meinen Hals.

»Oh Gott, Sandra. Du bist wahnsinnig geil und so schön.«

Pascal zieht seinen Schwanz aus meinem Mund, sinkt zu mir auf den Boden. Er umschlingt mich, drückt mich gegen seinen bebenden Brustkorb. Pascals Augen glänzen, als er mein Gesicht seinem entgegen hebt.

»Du bist das Beste, was mir passieren konnte«, haucht er mit fliegendem Atem, der mein Gesicht streichelt.

Er küsst mich leidenschaftlich. Leckt seinen Saft von meinen Lippen, dem Kinn. Pascal schiebt eine Hand in meine Jogginghose.

»Ich will dich lecken«, seine energische Stimme trifft mein Lustzentrum, »bis du schreist und mich anflehst dich zu ficken.«

Genau das will ich. Pascal beherrscht das Spiel meisterlich und ich genieße es unglaublich, wenn er mich auf diese Weise verrückt macht. Mit geschickten Händen beginnt mich von der Jogginghose zu befreien, als das Telefon klingelt und uns aus der Verzückung reißt. Wir halten inne. Erneutes Klingeln. Pascal langt auf den Schreibtisch und angelt nach dem Hörer. Ich höre eine Männerstimme. Pascal antwortet kurzangebunden.

»Bis gleich«, sagt er und sieht mich bedauernd an. »Sorry, Süße, Herr Hagemann will mich in zehn Minuten sehen. Es geht um irgendwelche Ungereimtheiten wegen des letzten Auftrags.«

Ich seufze und ziehe die Hose hoch. Pascal schaut zu, wie ich meine Sachen zusammenraffe und mich wieder in die züchtige Ehefrau verwandele. Er hilft mir in die Jacke, schließt den Reißverschluss und legt mir den Schal um die Schultern. Ich sehe zu ihm auf.

Pascal lächelt, beugt sich vor und küsst mich so sinnlich, dass ich eine Gänsehaut bekomme.

»In zwei Stunden habe ich Mittagspause«, flüstert er mir ins Ohr und ein heißer Schauer rinnt mir von den Schultern über den Rücken herunter, »dann mache ich dort weiter, wo wir unterbrochen wurden.«