Über 40 – na und!

Es ist schon eine Zumutung, dass manche Männer (ich betone mache, ich möchte nicht alle über einen Kamm scheren) nichts mit Frauen ü 40 anfangen können, weil sie scheinbar denken, ein jugendlicher Körper ersetzt Erfahrungen, aber dass sich (einige) jungen Mädchen erdreisten uns zu sagen, dass wir zu alt sind, um noch über Sex zu schreiben, ist echt der Hammer.

In dem Beitrag  It-Girl mit 48 wurde die Verfasserin gefragt, ob sie nicht zu alt sei einen Blog über Erotik zu schreiben und ob man als Bloggerin nicht dafür stehen muss, was andere Frauen sich wünschen.

Zwei kurze Fragen:

1. Gibt es auf dieser Welt nur Frauen zwischen 16 und 25 (maximal 30)?

2. Was wollen diese Mädels tun, wenn sie die magische Marke von 25 (maxiaml 30) überschritten haben?

Ich würde ja jetzt meine Oma zitieren, aber der Spruch könnte die zartbesaiteten Damen aus den Socken hauen. Ach nein, die um die Zwanzigjährigen It-Girls tragen nur High Heels und halterlose Strümpfe, wie konnte ich das vergessen!? Für`s Protokoll: ihr werdet älter und zwar schneller, als ihr denkt. Ok, mit Kohle und Skalpell kann Frau sich heute rundum verjüngen, doch über Sinn und Unsinn dieser Methoden zu diskutieren würde hier zu weit führen.

Ich bin über 40 – na und! 😉

Liegend

Wir haben es nicht nötig uns sagen zu lassen, was wir fühlen oder tun sollten und was nicht. – Im Umkehrschluss wollen die jungen Damen es von uns auch nicht hören – und das ist völlig OK! Lebt, macht eigene Erfahrungen und habt Spaß dabei. Ich gönne es euch von Herzen!

Doch haltet euch bitte aus unserem Leben raus. Ihr könntet unsere Töchter sein und heilfroh, dass ihr viel freier seid und euch viele Möglichkeiten offenstehen, um dir wir noch betteln mussten. Und tatsächlich, ich beneide euch nicht. Ihr müsst erst dahin kommen, wo wir schon lange gewesen sind. Das ist nicht immer Zuckerschlecken.

Ich habe heute mein Standing, auch wenn ich nicht immer ohne Zweifel bin. Ich bin entspannt, was meinen Körper angeht, denn ich weiß, was er leisten kann und was ihm guttut. Ich habe Dinge erlebt, die ich niemandem wünsche, aber sie haben mich stärker gemacht. Es gab Menschen, die an meiner Hülle gekratzt haben. Ich habe sie überlebt. Jedesmal!

Es gab Männer für die ich zu „laut“, zu fröhlich, selbstbewusst, zu rund, zu chaotisch (im Kopf), zu stark, zu nachdenklich war. Ich habe versucht es ihnen Recht zu machen und bin auf die Nase gefallen. Mehr als einmal. Die Zeiten sind vorbei.

So wie ich gerade bin, bin ich richtig. Ich lerne, wachse, tue mir gut und den anderen Menschen in meinem Umfeld. Wenn ich mit einem Mann im Bett bin, muss ich mir nicht beweisen, wie toll ich bin und ihm auch nicht. (Sollte das so sein, gehört er nicht in mein Bett.) Ich weiß, was ich kann, schöpfe aus meinen Erfahrungen  – ich bin offen für Neues, mag Experimente, liebe Fantasien und das Spiel. Ich gestattet mir Lust, Leidenschaft, geilen Sex und alles was dazu gehört. Und warum nicht?

Das Leben ist zu kurz, um es ungenutzt verstreichen zu lassen.

Ihr lieben Mädels, ich wünsche euch das Leben und den Spaß, den ihr haben könnt und euch gönnt. Mit Alter hat das nichts zu tun. Das ist eine Lebenshaltung. Um es mit Anais Nin zu sagen:

„Das Leben schrumpft oder dehnt sich aus, proportional zum eigenen Mut.“

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Hingegeben

Der Tag war lang. Gelaufen von Pontius zu Pilatus und den Papst nicht gesehen. Gleich einen Kaffee trinken, denke ich und gehe ins Bad. Einmal den Staub des Tages abwaschen. Das warme Wasser entkrampft mich, macht mich nachgiebig. Ich kuschele mich in meinen Bademantel. Nicht neu und nicht mit „Perlmutt“ gewaschen, aber dick und flauschig. Das Eincremen hebe mich mir für später auf, ich will mich nur einen Moment aufs Bett legen. In meinem Kopf summen die Gedanken vor sich hin, versinken langsam im Nebel meiner Müdigkeit. Ich sinke auf die Matratze, schmiege Wange in das weiche Kissen. Mein Körper wird auf einmal schwer. Sonnenstrahlen schimmern durch die Chiffonstores. Nur einen Moment die Augen schließen. Ein paar Minuten dösen.

Ich seufze. Es ist angenehm loszulassen, den Schlaf willkommen zu heißen, seine offenen Arme zu spüren. Ich höre ihn leise flüstern. Zärtliche Worte dringen in meine Gedanken. Angenehm gelöst genieße ich die Wärme. Ich rekele mich. Der Bademantel öffnete sich. Ich streife ihn ab, gleite unter die Zudecke. Ein leises Geräusch. Das ist wohl die Katze? Ein leichtes Absinken der Matratze.

Die Decke rutscht mir von den Schultern. Ein sanfter Lufthauch streicht über meine Haut. Die winzigen Härchen im Nacken stellen sich auf. Meine Nippel werden hart, pressen sich auf die Matratze. Ich fühle mich leicht und schwer zugleich. Warme Tropfen fallen in die kleine Kuhle über meinem Po. Fingerspitzen verreiben sie über meinem Rücken, meinen Schultern, über meinem Hintern, meine Schenkel, zu den Waden und Füßen.

Seufzend strecke ich mich lang aus, fühle wie die Hände sich auf meinem Körper ausbreiten. Gemächlich jeden Zentimeter hinauf und hinab streichen. Der zarte Duft von Blüten steigt mir in die Nase. Warme Hände, geschickte Finger, die den Druck langsam steigern. Mit geschmeidigen Berührungen erfahren sie jede Rundung, jede Vertiefung.

Ich werde immer weicher, entspannter. Sanft schieben sich die Hände zwischen meine Schenkel, streichen hinauf zu meiner wollüstigen Spalte, die sich nach ebenso sinnlicher Massage sehnt, wie mein Körper. Ich spreize die Beine. Die Finger folgen meiner Einladung, teilen die feuchten Lippen, dringen tiefer vor. Ein Finger taucht langsam in mich hinein, liebkost meine inneren Muskeln, während der Daumen die Perle findet, sie unter kreisenden Bewegungen anfeuert. Aus meinem Bauch steigt ein dunkles Stöhnen, als sich andere Finger meinem Po nähern. Ich recke mich ihnen entgegen, empfange sie begierig, genieße ihre Behandlung, fließe über vor Geilheit.

Kräftige Hände packen mich, drehen mich auf den Rücken, bemächtigen sich meiner Brüste, rollen die Knospen zwischen begehrlichen Fingern. Heiße Pulse treiben in meine harte Perle, bringen meine inneren Muskeln zum Zucken. Ich spreize die Beine, öffne mich ganz. Rieche meinen geilen Duft vermischt mit Wärme und Nässe.

Die Hände streichen fest über meine Taille, ziehen mich gegen Lenden, eine mächtige Erektion, die sich in meine Spalte presst, meine Möse ausfüllt. Ich öffne den Mund, dunkles Stöhnen durchflutet mich, meine Finger krallen sich in die weichen Kissen. Der mächtige Ständer taucht immer wieder in mich ein. Finger reizen meine Perle. Lippen senken sich auf meine Brüste, quälen die empfindlichen Knospen.

Ich will ihn sehen. Seinen Körper, den köstlichen Schwanz, der hemmungslos in mir tanzt, die hungrigen Hände, die mich satt machen, den unerbittlichen Mund, der sich nimmt, was er will. Ich öffne die Augen, Sonnenstrahlen blenden mich, zeigen mir nur eine Silhouette.

Lange tiefe Stöße erschüttern mich, treiben die Erregung in jede Zelle. Mein Herz rast, alle Muskeln angespannt, ich will ihn jetzt. Ein finaler Stoß! Heißer Saft schießt in meine Möse, die aufgetürmte Gier zerreißt, Feuerregen sprüht durch meinen Unterleib, fliegt durch die Lungen, über die feuchte Haut, zerstiebt in meinem Kopf. Ich stoße merkwürdige Laut aus, spüre mich, ihn, winde mich in den Kissen, ringe nach Luft, versuche den intensiven Moment festzuhalten, ihn in mir aufzusaugen, damit er nicht nur schemenhafte Erinnerung wird.

Erlöst und entspannt schaue ich auf. Ein Schatten löst sich in den tanzenden Sonnenstrahlen auf. Ich strecke mich nach ihm aus. Will ihn halten. Meinen wundervollen Geliebten nicht entlassen. Mein Körper ist nachgiebig, bereit ihn wieder zu empfangen. Ein zarter Hauch streift über meine erhitzte Haut. Ich seufze, kuschele mich in die Decke.

„Süße Träume“, höre ich ein Flüstern, bevor ich in die Dunkelheit gleite.

Honig

Lust entlädt sich

Fluten überströmen meine Quelle

Zweistromland der Lüste

 

Ergeb mich deinen Wünschen

Gleitend auf den Wogen deines Fleisches

Reitend auf den Wellen unserer Luft

 

Geb dir mein Begehren

Folgen unserem Rhythmus

Mal gemächlich mal ungestüm

 

Ich bin der Dirigent

Du spielst meine erste Geige

Dein Bogen ist meine Himmelsleiter

 

Unsere Säfte sind Wachs

Auf deinen Seiten

Bis das Crescendo mich erzittern lässt

 

Ich schütte mich aus in deinen Strom

Nichts kann mich halten

Nur dein Begehren

 

Will immer wieder in dir untergehen

Deinen Honig trinken bis zur Neige

Vermischt mit meinem

 

 

 

 

 

Es strömt und ruht

Mein Herz strömt und ruht

Nur wenn du bei mir bist

Es strömt durch mich hindurch

 

Wogt zu dir hin

Schlag für Schlag

Beständig Tag um Tag

 

Strömt und wogt

An die Ufer meiner Sehnsucht

Leidenschaft bricht alle Regeln

 

Komm Nacht

Hüll mich ein

Lass mich stranden

 

Löse mich auf in deiner Lust

Verströmt unter unserer Flut

Lass mich ruhen in dir

 

Kreative Arbeitsverweigerung oder …

…was trägt eine Autorin, die erotische Geschichten schreibt, wenn sie schreibt?

Spitzewäsche, halterlose Strümpfe, High Heels – ich muss euch enttäuschen, an meinem Schreibtisch ist es wenig spektakulär. Meistens. Nicht, dass es sie nicht gäbe, die heißen Teilchen, dazu machen sie einfach zu viel Spaß, aber zum Schreiben mache ich es mir, mit diversen Heißgetränken, einer Tafel dunkler hauchdünner Pfefferminzschokolade, cooler Musik und in „Jogginghose“ und Shirt, gemütlich.

Zugegeben, es ist keine ausgeleierte Hose, sondern eine mit Glitzer drauf und nie (!) würde ich schäbige Unterwäsche tragen. Ich bin frisch geduscht, gekämt und absolut tageslichttauglich  😉 – sonst wird das mit der erotischen Stimmung nichts. Und ja, ich habe es auch schon in Reizwäsche getan – mit Aussicht auf mehr, aber die Regel ist es nicht.

Der kreative Prozess läuft im Kopfkino ab und nicht vor meinem Kleiderschrank. Da spielen andere Faktoren eine wichtigere Rolle: warme Füße, Zeit, ein bequemer Stuhl, meine Katze, die auf dem Schreibtisch schläft, Kaffee/Tee, Musik, Zufriedenheit…auch im Schlafzimmer *g*.

Andererseits, der gutaussehende Hermesbote hätte vielleicht nichts gegen ein bisschen schwarze Spitze, die durch den Ausschnitt eines offenherzigen Shirts blitzt. Eine kleine Entschädigung für das Schleppen der schweren Pakte…

…Himmel, Kopfkino – sorry, ich muss wieder an meinen Roman zurück, den ich für diesen Beitrag und die Fertigstellung einer anderen Geschichte, im Zuge meiner kreativen Arbeitsverweigerung, eine Weile im Stich gelassen habe.

Anregend aufregende Geschichten mit Paketen, Hermesboten und schwarzer Spitze stelle ich für die nächste kreative Arbeitsverweigerung zurück.

Tagtraum IV

Aufatmen. Endlich, der letzte Arbeitstag vor Weihnachten. Ich habe nichts vor. Meine Freundinnen haben Familie, ich nicht. Aber das ist OK. Während andere verzweifelt versuchen sich über die freien Tage eine Illusion von heiler Welt aufzubauen, mache ich es mir mit Serafina gemütlich. Es gibt kaum Entspannenderes, als mit Kaffee, Katze, leiser Hintergrundmusik und einem Buch auf der Couch zu liegen. Ein Zustand, der in meinem hektischen Alltag, äußerst selten Platz findet.

Die Papiere auf meinem Schreibtisch ordne ich so, dass die wichtigen Sachen oben liegen. Dann kann ich nach dem Urlaub an der richtigen Stelle anfangen, und muss nicht lange suchen. Vierzehn Tage ohne Gabriel zu sehen. Ich seufze, schalte den PC aus.

Mein Blick schweift aus dem Fenster. Seit gestern schneit es. Dicke weiße Flocken, die die Welt in unschuldiges Weiß hüllen. Ich nehme mir vor, die äußere und innere Stille zu genießen. Was Gabriel wohl in den freien Tagen unternimmt? Ich schiebe den Gedanken weg. Darüber nachzudenken hat keinen Sinn. Reine Spekulation.

Ich nehme meine Jacke, Tasche und die kleine bunte Tüte mit Gabriels Geschenk. Es ist nur eine Kleinigkeit. Genauer gesagt ein Kaleidoskop, eine Stange Brausebonbons und eine selbstgebastelte Karte. Ich gehe den Flur entlang. Der dicke Teppich dämpft das Geräusch meiner Schritte. Die Büros sind leer. Ich bin die Letzte hier, wie jedes Jahr. Die Kollegen sind bei der Weihnachtsfeier. Ich gönne ihnen den Spaß, verzichte aber gerne auf die Alkoholexzesse. Kater im Kopf sind nicht meins.

Vor Gabriels Büro bleibe ich stehen. Vorsichtig drücke ich die Klinke herunter. Ob er schon bei der Feier ist? Die Tür schwingt auf. Im diffusen Licht der hereinscheinenden Straßenlaterne sehe ich drei Päckchen auf seinem Schreibtisch stehen. Er wird zurückkommen und sie abholen. Ich gehe hinein, stelle meine Tüte zu den Paketen.

„Nanu! Noch da?“, schreckt mich eine Stimme aus der Dunkelheit auf, „gehst du nicht feiern?“

Erst jetzt bemerke ich Gabriel am Fenster.

„Gott, Gabriel. Hast du mich erschreckt“, keuche ich, „was würdest du tun, wenn mich ein Herzkapser hingestreckt?“

Er lacht dieses weiche Lachen, dass mich jedes Mal triggert, und kommt auf mich zu.

„Mund- zu Mundbeatmung.“

Die Aussicht ist durchaus einen Herzkasper wert.

„Ist ja alles gut gegangen“, sage ich und denke, schade, „und was machst du noch hier?“

Gabriel steht vor mir.

„Ich genieße die Stille.“

In meinem Körper rollen Purzelbäume auf und ab. Gabriel schaltet die antike Lampe auf seinem Schreibtisch an. Sie taucht uns in einen weichen Kegel aus Licht. Er greift nach meiner Tüte. Unsere Blicke treffen sich.

„Darf ich schon reinschauen?“

„Klar“, sage ich einsilbig und starre auf seinen schönen Mund.

Oh Himmel, einmal diesem Mund zum Opfer fallen. Wehrlos ausgeliefert, hingestreckt, nackt auf einem üppigen Kissenlager. Ich folge seinen Bewegungen. Warum ausgerechnet Gabriel? Bitte, keine amourösen Beziehungen am Arbeitsplatz, höre ich die schnarrende Stimme des Personalchefs.

„Ein Kaleidoskop!“, Gabriel ist begeistert, „so was habe ich seit Jahren nicht mehr in der Hand gehabt.“

Ehe ich reagieren kann, streckt er die Arme aus und zieht mich an sich. Automatisch tue ich es ihm gleich.

„Danke, Lea, sehr hübsch.“

Gabriels Dreitagebart kratzt ein bisschen, und der Geruch seiner warmen Haut steigt mir in die Nase.

Ich spüre Gabriels Hände, durch die dünne Bluse, bis auf meine Haut. Eng aneinandergeschmiegt stehen wir da, genießen die Stille, um uns herum, die Nähe des anderen. Gabriels Hände gehen vorsichtig auf Wanderschaft. Ich schließe die Augen, folge im Geist seinen Bewegungen über meinen Rücken. Bedächtig schmiege ich mich enger an ihn. Die Schnalle seines Gürtels drückt gegen meinen Bauch. Darunter sein Penis. Nicht mehr ganz entspannt. Ich unterdrücke ein Seufzen, spüre wie die Hitze sich zwischen meinen Schenkeln sammelt.

Gabriels eine Hand erreicht den Saum meiner Bluse, gleitet sacht unter den Stoff. Seine Fingerspitzen tasten sich über meine Taille, den Rücken hinauf. Die andere Hand streichelt meinen Nacken. Die kleinen Härchen richten sich auf. Nicht nur die. Ich drücke mich enger an ihn. Meine harten Nippel pressen sich gegen seinen Brustkorb, seine harte Erektion gegen meinen Unterleib.

Ich sehne mich nach seinem Körper, seiner Haut und seiner Lust. Ich bin nicht mehr das braves Mädchen, in Business-Kostümchen und Pumps. Ich bin eine geile wilde Göre, der Gabriel die Klamotten vom Körper reißt, sie auf den Schreibtisch legt und fickt. Keine Zurückhaltung, ich lasse alle Tabus fallen. Nur ungezügelte Lust.

Ich bin ausgehungert, kann es kaum noch aushalten Gabriel endlich zu spüren. Meine Finger krallen sich in sein Shirt, ich zerre es ihm über den Kopf, bewundere seinen definierten Oberkörper. Mit fliegenden Fingern öffne ich Gürtel, Reißverschluss, schieb Gabriels Hose und Shorts nach unten, genieße den Anblick seiner dicken roten Eichel und seines imposanten Ständers, der sich mir zuckend entgegen reckt.

Ich sehe Gabriel an. Seine blauen Augen sind dunkel vor Gier. Wir wissen beide, was gleich passiert. Die Anspannung ist kaum auszuhalten. Ein elektrisches Flirren liegt in der Luft.

„Mach es mir“, knurrt Gabriel und schaut mich auf diese besondere Weise an, die meiner Möse ein freudiges Zucken entlockt, „und nimm dir Zeit.“

Nichts lieber als das. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Ich entledige mich meiner Kleider. Gabriel folgt jeder meiner Bewegungen, leckt sich über die Lippen, als er meine rasierte Pussy sieht. Dann sinke ich vor ihm auf die Knie, umfasse seinen Schwanz, genieße die seidige Haut unter meinen Fingerspitzen und hauche einen zarten Kuss auf die pralle Eichel.

Gabriel stöhnt auf. Drängt seinen Schwanz gegen meine Lippen.

„Nimm ihn endlich, ich will deinen Mund ficken, damit du satt wirst.“

Die frivolen Worte aus Gabriels schönem Mund erregen mich unglaublich. Meine Möse zuckt, Nässe fließt aus ihr. Ich rieche meine eigene Geilheit. Ich öffne die Lippen, lasse ihn tief eindringen, schmecke seine ersten Tropfen und ergötze mich an seiner hemmungslosen Lust.

„Vielen Dank, Lea“, Gabriel löst sich sanft von mir, „ein schönes Geschenk. Die Karte lese ich nachher.“

Ich fühle mich, aus dem siebten Himmel gerissen. Der korrekte Gabriel und schamloses Ficken, geht das? Im Traum geht alles.

„Klar, kein Problem“, sage ich verlegen.

Mit Sicherheit habe ich eine Gesichtsfarbe, wie eine Tomate. Gabriel lächelt. Ich bilde mir ein, es ist ein wissendes Lächeln.

„Ich muss los“, sage ich nervös.

„Kommst du nicht mit auf die Feier“, fragt er.

Sacht legt er eine Hand auf meine Schulter. Ein Schauer rinnt über meinen Körper, die Erschütterung kann ich nicht verhindern. Gabriel bemerkt es.

„Ist dir kalt?“, fragt er besorgt.

„Nein, alles gut“, ich entziehe mich seine Hand. Wenn das nur eine Minute länger dauert, garantiere ich für nichts. „Ich mach mir zu Hause einen Tee und eine Wärmflasche. Bis dann, Gabriel.“

„Schöne Feiertage, Lea“, höre ich ihn, bevor die Tür zufällt.

Verdammt! Wärmflasche. Tee. Alles was ich will, ist Gabriel, in meinem Bett.

 

Kleine Episode zur Nacht: Spottmund

Gierig starrte ich auf ihren Mund. Diese roten sinnlichen Lippen. Die zarte rosa Zungenspitze, mit der sie die Lippen befeuchtete. Wie sich dieses zuckersüße Mündchen wohl an dieser ganz besonderen Stelle anfühlen würde? Meine Hose wurde eng. Ich versuchte an etwas anderes zu denken. Aber als sie den Löffel mit Vanilleeis genüsslich ableckte, gab es nichts anderes, an das ich denken konnte. Ich ließ meine Serviette unter den Tisch fallen, bückte ich mich, um sie auf zuheben. Dabei ließ ich meine Fingerspitzen an ihrer Wade entlang gleiten. Als ich wieder auftauchte, hauchte sie:

„Du solltest bezahlen.“

Dabei warf sie mir ein Lächeln zu, das mir das Paradies versprach und ließ ihren Fuß an meinem Bein hinaufgleiten. Hastig beglich ich die Rechnung, stand auf und half ihr in die Jacke. Sie starrte auf meinen Schritt.

Ihr zuckersüßes Mündchen zuckte, um in schallendes Gelächter auszubrechen. Erst jetzt dachte ich daran, dass ich eine mächtige Beule in der Hose hatte. Mit hochrotem Kopf und unter den interessierten Blicken der Gäste verließ ich das Restaurant. Die Lady mit dem Spottmund folgte mir und ich schmiedete einen süßen Racheplan, bei dem ihre wundervollen Lippen mir einen besseren Dienst erweisen sollten.