Tausend und eine Mail

Betr.: Scheherazade – Geschichte XX, Der Nachtspaziergang

Mein Herr und Gebieter,

dies ist nun die zwanzigste Geschichte unseres Paktes: Gib mir deine Fantasie, ich gebe dir meine.

Ich, Scheherazade, möchte dir heute Nacht folgende Geschichte erzählen und hoffe, sie findet dein Wohlwollen:

»Es ist eine laue Sommernacht. Mondlos, mit Tausenden Sternen. Wir können nicht schlafen, weil die Wohnung so aufgeheizt ist, und beschließen einen Nachtspaziergang zu unternehmen. Der Stadtpark ist nicht weit und wir machen uns auf den Weg. Wir halten uns an den Händen, reden leise miteinander, lachen über eine lustige Begebenheit. Ab und zu bleiben wir stehen und küssen uns. Im Park, hinter Café Kaiser, gehen wir die lange Treppe am Hang hinauf und folgen dem schmalen Weg, bis zu der kleinen Nische über dem Wasserfall. Du setzt dich auf die Bank und siehst mich erwartungsvoll an.

»Setz dich«, sagst du, aber ich habe eine Überraschung für dich.

Ich streife meine leichte Hose ab und bemerke, dass du tiefer Luft holst. Stimmt, ich habe kein Höschen an. Ich weiß, dass dich das erregt, du willst mich anfassen, aber ich weiche zurück.

»Warte noch«, sage ich leise und öffne deine Hose.

Du kannst die Finger nicht stillhalten und umfasst meinen Po, ziehst mich vor, drückst dein Gesicht gegen meinen Bauch. Ich schiebe dich zurück, beuge mich vor, befreie deinen Schwanz. Er steht schon. Ich gehe in die Knie und nehme ihn zwischen die Lippen, sauge leicht und lecke zart um die Spitze. Du stöhnst, lehnst dich zurück. Ich nehme ihn ganz in den Mund. Züngele und schlecke deinen samtigen Ständer. Genieße deine Erregung und koste deine ersten Lusttropfen auf meiner Zunge.

»Fick mich«, befiehlst du mir.

Ich löse mich langsam von deinem Schwanz, du stöhnst auf, dann knie ich mich über deine Beine auf die Bank und setzte mich auf deinen Schoss, deinen prallen Schwanz in meiner Möse. Ich bin wahnsinnig feucht, weil ich kaum erwarten konnte, es auszuprobieren. Dein Schwanz füllt mich bis tief in meinen Bauch. Es ist so geil, dich so zu spüren.

Du hast mein Shirt und meinen BH hochgeschoben und küsst meine Brüste. Eine leichte Brise streicht über meine Haut und treibt einen angenehmen Schauer über meinen Körper.

Ich kreise provozierend langsam auf deinem Ständer vor und zurück, hoch und runter. Du packst meinen Hintern, saugst energisch an meinen Nippeln. Meine Finger krallen sich in deine Schultern. Ich stöhne und presse meine Möse fester auf deinen Schwanz.

Von irgendwo hören wir Stimmen. Ich halte inne. Du ziehst mich dicht an dich. Ich lehne meinen Kopf an deine Schulter. Dein Mund fährt über meinen Hals, hinauf zu meinem Kinn, sucht meine Lippen. Du spannst dich an. Ich fühle deinen Schwanz hart und drängend in mir. Ich will weitermachen, aber die Stimmen kommen näher. Unter uns am Wasserfall geht eine Gruppe Jugendlicher vorbei. Sie sind so beschäftigt mit sich, dass sie uns, so weit oben, nicht bemerken.

Kaum sind sie vorbei, mache ich weiter. Meine Klit ist hart, und meine Möse so nass, dass ich meinen Saft auf dich tropfe. Ich ziehe den Rhythmus an. Meine Klit drückt gegen dein Schambein.

»Komm«, stößt du hervor, »schneller.«

Ich reite dich hart, bin so erregt, dass ich gleich komme. Du rollst meine Nippel fest zwischen den Fingern. Ich kann es nicht zurückhalten und komme. Ich presse meinen Mund auf deinen, um meine Geilheit nicht laut hinauszuschreien. Meine Möse zieht sich um deinen Schwanz zusammen, du hältst dagegen. Stößt von unten zu. Du füllst mich bis in meinem Bauch, packst meine Hüften, bestimmst jetzt den Takt. Du kommst. Dein heißer Saft überflutet mich, fließt zwischen meine Schenkel und in deinen Schoss. 

Du hältst mich fest an deine Brust gedrückt. Wir küssen uns aufreizend sinnlich. Deine Zunge schiebt sich zwischen meine Lippen. Ich spüre, wie sich dein Schwanz in mir wieder zu seiner vollen Größe aufrichtet.

»Ich will dich schmecken, unsere Säfte aus dir lecken«, sagst du und schiebst mich von deinem Schoss. »Stell ein Bein auf die Bank!«

Die Vorstellung, dass du unseren Saft aus mir trinkst, macht mich geil und die Nacht ist noch lang …

Salem Aleikum, mein Herr und Gebieter

Scheherazade«

Leandra überprüft die Mail auf Fehler. Dann drückt sie auf »senden«. Seit drei Wochen geht das so. Jeden Tag eine erotische Gute-Nacht-Geschichte. Ein provozierend erregendes Spiel mit einem Mann, von dem sie nur ein Foto und die wohlig samtige Stimme am Telefon kennt.

Anfangs waren die Geschichten unschuldiges Geplänkel, ein kleiner Flirt am Rande, aber mit jeder neuen Mail werden die Texte intensiver, härter. Das fängt bei der Vorbereitung auf das Schreiben an. Leandra hat sich extra neue Unterwäsche gekauft. Seidenslips, Spitzen-BHs, halterlose Strümpfe.

Vor einer Session kleidet sie sich sorgfältig an. Genießt ihr Bild im Spiegel. Stellt sich vor, wie sehr es ihn erregt, könnte er sie so sehen. Willig und zu allem bereit, was er fordert.

Leandra ist stolz auf ihren weiblichen Körper. Die Brüste mit den großen rosa Nippeln, die weichen Hüften, die schmale Taille und ihre glatte rosige Spalte, die nur bei dem Gedanken an seine explizit harten Fantasien feucht wird. Jederzeit, überall. Manchmal sind es einzelne Worte, ein besonderer Satz. Es ist wie ein Trigger, der mit voller Wucht in ihren Körper stößt und ihre Möse mit Gier und Verlangen flutet.

Sie zündete Kerzen an, bevor sie sich an den PC setzt. Im Hintergrund läuft ihre Lieblingsmusik. Die Tage ziehen in einem nichtssagenden Einerlei an ihr vorüber, streben nur auf diesen Moment zu, in dem sie vor dem PC sitzt und ihm ihre Fantasien beschreibt. Leandra hat das Gefühl aus der Zeit gefallen zu sein, in eine Zwischenwelt, in der nur sie beide existieren und die Lust, die sie sich bereiten.

Dann beginnt der eigentliche Akt. Leandra loggt sich ein, gibt seine Mailadresse ein und schreibt. Losgelöst von allem fließen ihre Obsessionen und ihre Lust in die Geschichte. Immer weiter entfernt sie sich von der Wirklichkeit, fühlt seinen Körper an ihrem, ihn in ihrem Körper.

Leandra lehnt sich zurück, schließt die Augen. Ihre Hände streichen über ihre Brüste, ertasten die harten Nippel unter der weichen Spitze des BHs. Ohne Eile gleiten ihre Finger hinab über ihren Bauch. Leandra spreizt ihre Beine, öffnet die Schenkel. Das Höschen ist feucht. Langsam und jede Bewegung genießend, schiebt sie ihre Finger zwischen Seidenstoff und Haut. Leandras Atem geht schneller, als sie sich ihrer nassen Möse nähern, über ihre Klit reiben und mühelos in das enge schlüpfrige Loch gleiten.

Ein leises Stöhnen entfährt ihren geöffneten Lippen. Leandra spannt die Muskeln in ihre Möse an, spürt den Druck um ihre Finger. Immer schneller pumpt sie ihre Muskeln auf und ab, stößt gierig ihre Finger in sich hinein, hält die Spannung, spürte die Erregung in ihrem Bauch, drückt mit dem Handballen fest gegen ihre Klit und kommt. Wild zuckt ihre Möse, ihre nassen Finger einsaugend. Hitze wallt durch ihre Adern, rinnt ihr Rückrad hinauf über ihre Schultern zu den festen Brüsten.

Leandra wartet, bis das Pulsen aufhört und sich ihre Möse entspannt. Sie legt die nassen Finger auf ihren Bauch. Er würde sie jetzt ablecken, denkt sie und ein Lächeln umspielt Leandras Mund. Morgen Abend wird sie ihm erzählen, wie sie es sich selbst macht, wenn sie ihm eine ihrer Geschichten schreibt. Nummer 21. Es bleiben noch 980 Nächte, 980 Geschichten. Scheherazade wurde verschont und durfte das Bett und die Lust mit ihrem Herrn teilen. Und Leandra?

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Memo an mich!

Wenn ich – was ich hoffe, weil ich (mindestens) drei neue Ideen habe – noch einmal einen erotischen Roman schreibe, kommt folgendes ins Vorwort (statt ins Nachwort):

„Warung!!!! Dies ist ein Buch in dem die dargestellten Charaktere eine eindeutige (erotische) Sprache verwenden. Da es sich bei den Hauptdarstellern um fiktive Personen handelt, können diese auf Verhütung (Kondome) verzichten, was im wahren Leben natürlich undenkbar wäre! Safer Sex first! Wer ein Problem damit hat, möge jetzt bitte aufhören zu lesen!“

Gerade stelle ich mir die Frage, ob ich im Vorwort meines neuen Fantasy-Romans (spielt 1810) darauf hinweisen sollte, dass das Nicht-Verhüten oder Verhüten mit Schafsdarmkondomen oä., im wirklichen Leben heute durch Kondome ectr. ersetzt wird?

PS.: Auch wenn die Ironie in den Absätzen, davor nicht zu überhören ist, bin ich mir des Ernstes von Safer Sex bewusst und bin unbedingt dafür!

Was lange währt, wird endlich gut!

Es hat eine Weile gedauert, aber da ist er endlich! Ein kleiner Messereport:

Ankunft im Schnee.JPG

So sah es am Samstagmorgen aus, als ich mit meiner Freundin zur Messe aufbrach. Es war eiskalt und ich war froh, dass ich in weiser Voraussicht nicht nur meine Glitzerschuhe eingepackt hatte, sondern auch meine Stiefel.

bty

Und so wurden die Schuhe eingepackt, um sie zu schonen und keine nassen Füße zu bekommen, nachdem wir für einen „theoretischen“ Weg von 20 Minuten Fahrzeit drei Stunden brauchten und bei ca 10 oder mehr Zentimeter Schnee und Eis zum Eingang laufen mussten. Allein auf der Abfahrtspur standen wir gute 45 Minuten.

Stau zur Messe1

Ehrlich gesagt war ich ziemlich sauer. Besonders, weil ich einen festen Termin zum Signieren am Verlagsstand hatte. Wir sind dann gerade so halbwegs pünktlich eingetroffen, um uns noch etwas zu erholen. Am Verlagsstand wurde ich für die drei Stunden Stop and Go mit diesem wunderschönen Bild entschädigt!!!

Am Verlagsstand.JPG

Was für ein Anblick! Seine Bücher so präsentiert zu sehen. Ein echter Hingucker! Das erwies sich für die Signierstunde als sehr erfreulich. Ich durfte viele Bücher signieren und mich mit den Leserinnen und Lesern unterhalten. Und vor allem konnte ich „Juliettes geheimes Tagebuch“ endlich in den Händen halten und fühlen.

bty

Danach stand die Lesung an. Hier der Tatort 🙂 .

bty

Es gab ein Mikro und ein Fläschchen Wasser und los ging es. Ich war gut vorbereitet und hab die Zeit eingehalten. Allerdings ist eine Buchmesselesung anders. Der Geräuschpegel ist hoch, Menschen kommen und gehen, stehen plötzlich auf, ruhen sich nur aus…, dazu musste ich gegen eine Antifademo anlesen und ein Megageburtstagsständchen am Stand von ARD/ZDF. Ich habe mich teilweise selbst nicht gehört und habe mich gefragt, ob mich die Zuhörer noch verstehen. Zum Glück saß eine freundlich lächelnde Dame in meinem Blickfeld, sie war sozusagen meine Sicherheit, dass alles in Ordnung ist.

Wenn ich ehrlich bin, hat mir die Signierstunden besser gefallen, weil ich dort Fragen beantworten und etwas über die Buch-Geschichte erzählen konnte. Eine interessante Erfahrung war es auf jeden Fall. Und nach der Messe ist ja auch immer vor der Messe.

Inzwischen gibt es schon drei sehr positive Rezensionen auf amazon, was mich natürlich freut. Denn auch wenn „Juliettes geheimes Tagebuch“ ein erotischer Roman ist, ist er mehr als das. Denn Juliette erkennt im Lauf der Geschichte, was sie wirklich will und was wichtig ist. Rezensionen

Etwas, das ich extra erwähnen möchte, weil es mir besonders gefallen hat, ist das Zitat, dass mein Verleger für das „eingebaute“ Lesezeichen ausgesucht hat:

Zitat 2

Es passt hervorragend zu Juliette und auch zu mir. Ich wünsche mir, dass sich viele Leser die Worte zu Herzen nehmen. Egal, was andere denken, lassen wir uns nicht davon verunsichern und leben unser Leben so, wie wir es gerne hätten.

Stiftspielereien

Ich bin so geil, dass ich es mir am liebsten sofort selber machen möchte. Das kommt davon, wenn der letzte Sex über zwei Wochen her ist. Ich spüre, die Feuchtigkeit in meiner Möse und das lustvolle Kribbeln im Bauch. Blöd nur, dass ich im Büro sitze. Ich kann ja schlecht den Rock hochschlagen und mir den Finger in die Möse stecken. Wenn der Müller aus der Buchhaltung vorbeikommt, kriegt er `nen Infarkt und Tony – na gut, der ist gerade in seine Akte vertieft, trotzdem ein Risikofaktor. Ich könnte auch aufs Klo gehen, aber das ist nicht gerade der Ort, wo ich es mir machen will.

„Hey Lena, alles Ok?“, höre ich Tonys Frage in meine Gedanken dringen.

Ich sehe auf und begegne seinem belustigten Blick.

„Ja, wieso?“, frage ich geistesabwesend.

Wenn der wüsste, was ich mir gerade vorstelle: seinen schönen Schwanz in meiner Hand, dem würde ich einen Marsch blasen, den er nicht so schnell vergisst. Schade, dass er eine Freundin hat, ich würde mich zu gerne an ihm vergreifen. Ich hoffe, sie weiß ihn zu schätzen.

„Ich dachte nur“, Tony grinst vielsagend, „du siehst aus, als würdest dich auf einem anderen Planeten befinden.“

„Nein“, sage ich möglichst und versuche unschuldig auszusehen, „ich habe nur nachgedacht.“

Ich wende mich wieder meinem Computerbildschirm zu und versuche beschäftigt auszusehen. Es gibt eine Möglichkeit meine Entspannung zu bekommen. Ich ziehe meine Vaginamuskeln zusammen. Entspanne, spanne an. Immer wieder in einem gleichmäßigen Rhythmus. Gleichzeitig presse ich die Lippen zusammen, um nicht aufzustöhnen. Das heiße Gefühl in meinem Unterleib wird immer stärker. Erste Tropfen befeuchten meinen Slip. Jetzt nicht ungeduldig werden. Ich habe es zu Hause schon geschafft mich bis zum Orgasmus zu bringen, aber das war im kuscheligen Bett, ohne Ablenkung. Hier, in dem ganzen Gewusel ist das schwieriger. Auch wenn Tony und ich in einem eigenen Büro sitzen, die Tür steht immer offen und dauernd kommt jemand vorbei und stört, will etwas wissen. Anspannen, entspannen, ermahne ich mich, nur nicht aufgeben.

„Mir ist ein Stift unter deinen Tisch gerollt“, höre ich Tony hinter mir.

Ehe ich etwas tun kann, bückt er sich und verschwindet unter meinem Schreibtisch. Ich halte die Luft an, bin kurz davor zu kommen. Oh Mann, Tony mach dass du auf deinen Stuhl zurückkommst, ich will endlich meinen Höhepunkt, denke ich nervös.

Da drücken Tonys energische Hände meine Knie auseinander, spreizen mir die Beine, fahren an den Innenseiten meiner Schenkel entlang und schieben sich unter dem Rock, bis zu meinem nassen Dreieck. Ein vorwitziger Finger schiebt sich zwischen Slip und Haut. Ich beiße mir auf die Lippe.

„Gott, Tony“, flüstere ich.

„Danke, Lena, ich liebe Komplimente“, ich höre das Grinsen in seiner Stimme.

Ich glaub, ich träume. Sein Finger stößt weiter vor, finde traumwandlerisch den Weg in meine willige Spalte. Meine Möse schließt sich gierig um den Finger, der sofort von einem zweiten Gesellschaft bekommt.

„Anspannen“, höre ich Tony dumpf unter dem Tisch.

Ich gehorche aufs Wort.

„Entspannen“, flüstert er.

Auch das tue ich.

Im Rhythmus meiner Kontraktion stoßen seine Finger in meine Möse. Anspannen, entspannen. Rein, raus. Meine Beine zittern unkontrolliert, der Druck in meinem Unterleib wird unerträglich. Meine Finger verkrampfen sich um die Armlehnen des Bürostuhls. Ich weiß nicht, ob ich atmen oder die Luft anhalten soll. Wenn ich jetzt komme, muss ich schreien. Immer heftiger geht Tony zur Sache. Ich kann es nicht aufhalten und stöhne auf.

„Beiß auf deinen Notizblock“, kommandiert er.

Hastig greife ich mir den Block und beiße in das bunte Papier. Gerade rechtzeitig. Ich komme so heftig, dass Tonys Finger von meiner hemmungslosen Kleinen festumschlossen und eingesaugt werden. Ich höre sie schmatzen und presse meinen Schoß gegen seine Hand, spüre, wie sich das irre Pulsieren in meinem ganzen Körper ausbreitet, in einem heißen Schauer über meine Haut läuft, ein heftiges inneres Zittern auslöst.

„Da ist ja mein Kugelschreiber“, sein begeisterter Ausruf.

Atemlos, mit weichen Knien und erhitzen Wangen sehe ich zu, wie Tony unter meinem Schreibtisch auftaucht und mir den Stift vor die Nase hält. Er lächelt verschwörerisch. Lässig setzt er sich an seinen Schreibtisch und tut, als wäre nichts passiert.

 

Es dauert ein paar Minuten, bis ich mich wieder soweit beruhigt habe, dass meine Knie nicht nachgeben, wenn ich aufstehe. Ich nehme meine Tasse und gehe mit wiegenden Hüften auf Tony zu.

„Möchtest du auch einen Kaffee“, frage ich ihn und lächele zuckersüß.

„Gerne, das ist nett“, ein Lächeln umspielt seine Lippen.

Ich stoße seinen Stift von der Tischkante. Mit der Schuhspitze meiner Pumps gebe ich ihm einen Schubs, damit er ein Stück unter den Schreibtisch rollt.

„Sorry, Tony, das war nicht meine Absicht“, lächele ich bedeutungsvoll und genieße seinen entzückten Blick. Ich raffe meinen Rock bis zu den Oberschenkeln hoch und gehe in die Knie, „ich hebe ihn dir nur schnell auf.

 

Buchmesse

…nur noch zwei Tage – die Aufregung steigt. Die Lese-Texte sind ausgesucht, die Klamotten auch – es geht nicht um einen Wettbewerb, sagte mir ein netter Autorenkollege (zwar in einem anderen Zusammenhang, aber ich adaptiere das trotzdem), es geht darum, dass ich mich wohlfühle. Ich stehe (oder sitze) immerhin auf dem Podium und repräsentiere meinen Text. Und ich denke, wenn ich mich „verkleiden“ würde, funktioniert das nicht. Um locker und fröhlich zu sein, brauche ich meine „Wohlfühlzone“ und die fängt bei der Kleidung an. Ich bin ich und nicht das, was die Leute über mich denken. Entweder mögen die Zuhörer meine Geschichte oder nicht. Ich mag sie und das ist erst Mal das Wichtigste, der Rest kommt dann schon.

Juliettes geheimes Tagebuch – endlich!

Juliette

Was länger währt wird gut! Nach dem Schreiben, Überarbeiten, Lektorieren, Gegenlesen, Diskutieren usw – ist es endlich fertig! Ich freue mich und bin stolz drauf, dass ich es geschafft habe. Danke an meinen Verleger und meine Verlegerin!!

Die Vorbestellungen für das E-Book werden schon entgegen genommen. Juliettes geheimes Tagebuch. (Allerdings nicht nur dort, sondern auch in anderen Online-Buchhandlungen. Und später im Buchhandel als Taschenbuch. 🙂 )

Bis zur Buchmesse wird es dann auch das gedruckte Buch (370 Seiten) geben, worüber ich mich natürlich sehr freue. Auch wenn heutzutage immer mehr  E-Books gelesen werden, Papier mit meinem Text darauf ist halt doch was ganz Besonderes! Da bin ich halt einfach „old school“. Eine sinnliche Erfahrung!

Wandlungen

„Du da! Steh auf!“

Ein riesiger Mann, im dunklen Anzug, mit kalten blauen Augen und kurzen blonden Haaren, zerrte mich an einer Kette, die an einem breiten Lederhalsband befestigt war, von meinem Stuhl hoch. Er zog mich, über einen spärlich beleuchteten Flur, hinter sich her. Ich musste ihm folgen, wollte ich nicht unter Atemnot leiden.

„Wer sind sie! Wie bin ich hierhergekommen?“, begehrte ich auf.

Meine letzte Erinnerung bestand aus einer sich öffnenden U-Bahn-Tür.

„Sei still, sonst leg ich dich über`s Knie.“

Ich wollte protestieren, als er eine der vielen Türen des Flurs öffnete und mich mit einem Ruck in das Zimmer hineinzog. Ich hustete, fasste nach dem Halsband. Der Raum sah aus, wie aus einem alten Historienfilm. Überladen mit Farben, Stoffen und Kleinkram. An der Wand, gegenüber dem Bett, hing ein überdimensionaler Barockspiegel. Er schubste mich weiter in die Mitte, zu einem imposanten Bett, auf dem sich eine vollbusige Nackte in den Kissen rekelte. Sie war an Händen und Füßen gefesselt. Ihre rasierte Pussy lag offen und glänzte nass.

 „Zieh dich aus!“, befahl mein Wärter.

„Nein!“

Nur über meine Leiche, dachte ich. Mein Peiniger sah mich mit scharfem Blick an.

„Wie du meinst.“

Er zuckte mit den Schultern und zog an dem Halsband. Ich röchelte, stolperte nach vorne und fiel gegen seinen muskulösen Körper. Seine Wärme und sein Duft drangen in meinen Körper und mein Hirn. Mit harten Griffen packte er mich, rissen mir die Kleider herunter. Ich wehrte mich, aber gegen den Riesen hatte ich keine Chance.

„Wie lange soll das noch dauern?“, die Frau auf dem Bett wurde ungeduldig, „immerhin kostet das hier `ne Menge Geld.“

„Halt den Mund“, fuhr der Mann sie an, „oder willst du, dass ich es dir besorge?“

Die Frau sah ihn ängstlich an und presste die Lippen zusammen. Sie schien Erfahrungen mit ihm gemacht zu haben. Die Hierarchie war klar. Er würde seinen Worten Taten folgen lassen. In meinem Nacken stellten sich die Härchen auf und meine Nippel zogen sich zusammen. Die Frau befeuchtete ihre Lippen mit der Zunge und starrte auf meine Brüste.

Als er mir einen roten, weichen Ledergürtel um die Hüften legte, ein Band zwischen meinen Beinen hindurchführte und es über meinem Hintern befestigte, hielt ich still. Über meinem Schamhügel war ein Metallring in den Strap-on eingelassen. Mit geschickten Fingern befestigte er einen dunkelroten Dildo mit goldenen Verzierungen in dem Ring. Er sah mir in die Augen, als seine Fingerspitzen dabei meine empfindlichen Lippen und meine Klit streiften. Mein Herzschlag beschleunigte sich. Ich spürte, dass ich feucht war und versuchte die Geste, die beinahe zärtlich war, zu ignorieren.

„Los fick sie!“ Er schob mich energisch zum Bett. „Und leck sie gut, sonst setzt es was!“

Um seine Worte zu unterstreichen, schlug er mir kräftig mit der flachen Hand auf den Hintern. Der Schmerz ließ mich zusammenzucken. Ich gab keinen Ton von mir. Wenn ich mich schon derart demütigen musste, dann ohne eine Regung zu zeigen.

Noch nie hatte ich es mit einer Frau gemacht, auch wenn ich als Malerin die Ästhetik weiblicher Rundungen zu schätzen wusste. Ich liebte Männer. Ihre sehnigen, muskulösen Körper, ihre Proportionen und ihre Schwänze. Ich liebte kräftige Hände, Finger, die sich in mein weiches Fleisch drückten, ihre fordernden Zungen auf meiner Scham und meinen sensiblen Punkten. Und ihre steifen Schwänze in meiner hungrigen Spalte.

Ich blieb vor dem Bett stehen und rührte mich nicht.

„Sie soll es mir endlich besorgen!“, forderte die Frau und zappelte in ihren Fesseln, „ich habe lange genug auf ein passendes Exemplar gewartet!“

Ich wollte protestieren, aber der Zuhälter, oder wer immer der Kerl war, versetzte mir einen weiteren Schlag. Stärker als den ersten. Ich unterdrückte einen Aufschrei. Wiederstrebend kletterte ich auf das Bett und kniete mich zwischen die Beine der Frau. Mein hochgereckter Hinten musste ihm einen anregendes Bild bieten.

„Ihr Mann erwartet eine erstklassige Vorstellung! Also streng dich an.“

Ich schaute mich verstohlen um. Außer der Frau und dem Hünen war niemand zu sehen. Der Spiegel?! Vielleicht stand er dahinter und geilte sich daran auf, wie ich es ihr besorgen musste.

Ich war wütend. Wütend auf den Kerl, der mich zwang die Frau zu befriedigen. Ich war wütend auf den unsichtbaren Mann hinter dem Spiegel, der genug Geld und Macht besaß, sich dieses „Spiel“ zu kaufen und mich mit Gewalt nötigte, etwas zu tun, das ich nicht freiwillig getan hätte. Und ich war wütend auf die Frau, die kein Mitleid mit mir hatte.

„Au!“, schrie ich auf.

Der Riese hatte mich wieder geschlagen. Wollte ich weiteren Schlägen entgehen, musste ich die Frau befriedigen.

Ich beugte mich über die Spalte der Frau. Ich konnte ihre Erregung riechen. In dem Moment legte sich ein Schalter in meinem Kopf um. Ich würde es ihr besorgen, genauso, wie es der Hüne vermutlich getan hatte. Keine Zärtlichkeiten, keine sanften Berührungen. Einfach nur hart ficken!

Ohne Vorwarnung schob ich ihr zwei Finger in die nasse Pussy. Sie zuckte zusammen. Na bitte, das hatte sie nicht erwartet. Ich zog die Finger zurück. Schob sie ihr zwischen die Lippen.

„Los leck deinen Saft!“, kommandierte ich und grinste, als sie mich mit einem Anflug von Entsetzen ansah.

Mit diebischer Freude kniff ich in ihre Nippel. Sie schrie und bäumte sich auf, konnte mir aber nicht entkommen. Ich beugte mich über sie, saugte einen ihrer riesigen Nippel fest zwischen meine Lippen, schob ihr gleichzeitig wieder die Finger in die Spalte. Es war ein schmatzendes Geräusch zu hören. Ihre Muskeln schlossen sich eng um meine Finger. Ich biss in ihre Nippel und penetrierte sie in raschem Tempo mit den Fingern.

„Mehr“, keuchte die Frau.

„Sie soll sie lecken!“, tönte eine Stimme aus dem Dunkel.

Für eine Sekunde wollte ich wiedersprechen, aber die Gegenwart des Hünen machte mich fügsam. Ich beugte mich über ihre rotgeschwollenen Schamlippen und rieb mit festen Bewegungen der Zunge ihre Lippen entlang. Ihr Saft schmeckte leicht salzig. Sie stöhnte lustvoll auf. Meine Berührungen wurden kräftiger, ich stieß drei Finger in ihre gierige Möse, zwickte mit den Zähnen leicht in ihre Klit. Die Frau schrie auf, schob ihr Becken gegen meinen Mund. Ein dünner Schweißfilm legte sich auf meine Haut.

Ich stellte mir vor, wie sich der Riese über meine Brüste und meine Pussy hermachte, sich seine Finger in meine Schenkel bohrten und sie weit spreizten, damit er seine Zunge an mir erproben konnte. Ich war klatschnass, wie die Frau, die ich leckte. In meiner Möse pochte es verräterisch.

Hart schob ich meine Finger in sie, biss in ihre geschwollenen Lippen und presste ihre Klit fest zusammen. Sie zerrte und zappelte an ihren Fesseln. Ich stieß ihr den rotgoldenen Dildo hinein und fickte sie so hart, dass sie nach wenigen Stößen mit einem lauten Aufschrei kam.

Ich zog mich zurück, kletterte von dem Bett herunter. Mit dem Handrücken wischte ich mir ihren Saft vom Gesicht. Schweratmend lag die Frau da. Jäh kam mir der Gedanke, ich hätte sie verletzt.

„Das war alles?“, fragte die Stimme aus dem Nichts.

Ich zuckte mit den Schultern, hielt meinen Auftrag für erledigt.

„Sie soll weitermachen!“, forderte die Stimme.

„Nein“, stieß ich hervor.

Eine harte Hand packte mich am Arm. Ich schrie auf.

Ich schnelle hoch. Lausche in die Dunkelheit. Es ist still, bis auf das leise Rascheln im Laub der Bäume vor dem geöffneten Fenster. Mein Herz schlägt, wie nach einem Sprint, gegen meine Rippen und macht mich kurzatmig. Ein Schweißfilm überzieht meine Haut und als eine leichte Brise hereinweht, stellen sich meine Nackenhärchen auf und meine Nippel ziehen sich schmerzhaft zusammen.

Es ist alles in Ordnung. Ich bin in meinem Bett, in meinem Schlafzimmer. Was für ein Traum! Ich streife mir das nasse Shirt ab und sinke wieder in die Kissen. Zwischen meinen Schenkeln pocht es intensiv. Ich bin erregt und aufgewühlt, weiß nicht, was ich von dem Szenario halten soll. Als ich mich dazu entschloss, die Frau zu ficken, fühlte ich nichts Weiches, Weibliches in mir. Ich war hart, hatte kein Mitleid. Gleichzeitig stellte ich mir den blonden Hünen vor, der es mir besorgte, während ich es ihr machte.

Ich sehe ihre großen, weichen Brüste, die harten dunkelroten Nippel mit den großen Höfen vor mir. Es kribbelt in meinen Fingern sie wieder fest zu zwicken und ihre geschwollene Möse zu massieren.

Aber viel lieber würde ich auf diesem riesigen Bett liegen, wehrlos und den Riesen nackt über mir. Seine großen Hände, die sich um meine Brüste spannen und sein Mund, der meine Nippel quält. Ich seufze. Das Pochen in meinem Schoss schwillt an. Ich lege eine Hand zwischen meine Beine, tauche mit dem Mittelfinger in mein nasses Loch. Ob es ihn wirklich gibt? Ich habe das Gefühl seinen Handabdruck auf meinem Hintern zu fühlen. Langsam steigere ich den Rhythmus meiner Finger. Ich fühle das Absenken der Matratze, gleichzeitig packt jemand meine Hand, hält sie fest. Eine Gänsehaut rinnt über meinen Rücken. Ich schlage die Augen auf. Ein muskulöser, großer Mann kniet über mir. Nackt.

„Nicht so eilig“, sagt er streng. Seine Stimme würde ich überall wiedererkennen. „vor der Erlösung liegt ein weiter Weg.“

Er schließt Fesseln um meine Handgelenke, legt mir ein breites Halsband an. Mein Herzschlag setzt kurzzeitig aus, ein Hitzeflush schießt durch meinen Körper, sensibilisiert jeden Zentimeter Haut.

„Du wirst gehorchen und tun was ich sage“, ermahnt er mich.

„Nein“, sage ich.

„Wie du willst“, sagt er, „du trägst die Konsequenzen.“

„Ich weiß“, sage ich und lächele.